Abc - Augsburg bleibt cool: Urbane Hitze-Hotspots im Innen- und Außenbereich

  • Grafische Darstellung von modellierte Temperaturanomalien für Augsburg in den Farben Rot, Gelb, Blau.
    Modellierte Temperaturanomalien für Augsburg
<>

Das Projekt fördert die Klimaanpassung durch die Entwicklung eines übertragbaren Modells zur Identifizierung urbaner Hitze-Hotspots im Außen- und Innenbereich. Dabei werden Hitze-Hotspots im öffentlichen Raum identifiziert und eine Gefährdungsanalyse durchgeführt. Außerdem werden die Bürgerinnen und Bürger zu dem Thema sensibilisiert und über mögliche Anpassungsmaßnahmen informiert. Zum Schluss werden die Erkenntnisse an relevante Akteure weitergegeben und miteinander vernetzt.
Folgenden Maßnahmen dienen der Zielerreichung:
Citizen Science Element: Bis zu 500 Haushalte werden mit Thermo-/Hygrometer ausgestattet; Entwicklung eines 3D-Stadtmodells zur Identifizierung der Hitze-Hotspots; Begleitende Micro-Events zur Sensibilisierung der Bevölkerung; Befragung der Bevölkerung zum Hitzeempfinden; Durchführung mehrerer Transferworkshops.

Wie wurde die Maßnahme umgesetzt?

Hauptverantwortliche Institution (Maßnahmenträger)Universität Ulm
https://www.uni-ulm.de/
Kooperationspartner

Stadt Augsburg; Universität Augsburg; Sachverständigenbüro Luftbildauswertung und Umweltfragen (SLU); bifa Umweltinstitut GmbH

Steuerungsinstrumente

Welches Steuerungsinstrument ist Bestandteil der Maßnahme?Informationsbereitstellung und Sensibilisierung, Planungsinstrument (z.B. Planfeststellungsverfahren), Umweltbeobachtung und Erforschung von Folgen des Klimawandels
Bitte erläutern Sie die von Ihnen genannten Instrumente und deren Anwendung näher.

Informationsbereitstellung und Sensibilisierung in Form von Öffentlichkeitsarbeit über die Stadt, Informationsveranstaltungen und Promotion des Projektes. Umweltbeobachtungen durch die Messung der Temperatur. Planungsinstrument in Form von Transferworkshop, die am Ende des Projektes dazu beitragen sollen, die Ergebnisse an relevante Akteure heranzutragen und miteinander zu verbinden.

Erfolg und Nutzen

Erfolgt eine systematische Evaluation der Maßnahme?Ja
Bitte beschreiben Sie die Evaluationsmethode

Der Projekterfolg misst sich an der Sensibilisierung der Bürger/-innen vor Ort. Gemessen werden die Anzahl der Presseartikel über das Vorhaben, die Teilnehmenden und Stakeholder bei Auftakt- und Abschlussveranstaltung, die Kontakte beim Auxi (Lastenfahrrad für Öffentlichkeitsarbeit), die geführten Gespräche, die Teilnehmenden am Citizen Science Vorhaben und die markierten Hotspots auf der Karte.

Bringt die Maßnahme Nutzen für weitere Zielsetzungen außer dem Ziel der Anpassung an den Klimawandel?Lebensqualität / soziale Ziele: z.B. Erhöhung der Wohnqualität in Städten, Beitrag zu sozialem Ausgleich und sozialer Integration, besondere Berücksichtigung der Interessen benachteiligter Bevölkerungsgruppen
Erläuterung

Durch die Sensibilisierung der Bürger/-innen für Hotspots und Handlungsmöglichkeiten trägt das Projekt zu mehr Lebensqualität durch verringerte Temperaturen in Wohnungen bei. Es sollen außerdem Möglichkeiten zum effizienteren Hitzemanagement aufgezeigt werden. Das Hotspot Modell wird auf andere Städte transferierbar sein.

Welche Hindernisse wurden überwunden?

Welcher Faktor stellt/stellte ein besonderes Hindernis bei der Umsetzung der Maßnahme dar?

Die geplante Sensibilisierung der Bürger/-innen für das Thema sommerlicher Hitzeschutz und deren Einbindung über ein Citizen-Science Element (Thermometermessaktion) erfordert Offenheit für das Thema. Die Bereitschaft zur Offenheit ist auch witterungsabhängig.

Lösung

Öffentlichkeitsarbeit von Anfang an soll die Bürgerinnen und Bürger auf dieses Projekt aufmerksam machen. Die Zusammenarbeit mit der Stadt Augsburg und der Universität Augsburg ermöglicht den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt einen breiten Zugang zu den Themen.

Teilen:
Artikel:
Drucken Senden