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KUR: Klimaanpassung in urbanen Räumen

Ziel des Projekts
Im Rahmen des Projekts KUR: Klimaanpassung in urbanen Räumen wird ein Bildungsmodul zu Klimaanpassung in urbanen Räumen entwickelt und durchzuführt. Exemplarisch werden dazu drei Quartiere der Stadt Kiel betrachtet, das Bildungsmodul wird danach übertragbar sein.

Idee: Bildung als Teil von Klimaanpassung
Klimaanpassung ist häufig strukturell greifbar und daher gebauter, technischer oder planerischer Art. So können wir beispielsweise Wasser durch Schutzvorkehrungen aus einem definierten Raum halten. Klimaanpassung ist aber auch sozialer Art und betrifft Bildung, Informationen für und Verhalten von Menschen. Zur Bildung als Klimaanpassung zählen beispielsweise die Nutzung von Lernplattformen, von lokalem Wissen, oder partizipatorischem Lernen, um mit einem veränderten Klima umzugehen.

Erwartete Ergebnisse
Das Projekt möchte:
- Berufsschülerinnen und -schüler sowie Bürgerinnen und Bürger für das Thema Klimaanpassung sensibilisieren,
- Ideen für Klimaanpassungsmaßnahmen für die Stadt Kiel partizipativ generieren, und
- Materialien entwickeln, die in weiteren Lernumgebungen und in anderen Städten zur Entwicklung von Klimaanpassungsmaßnahmen genutzt werden können.

Unsere Leitlinien
KUR betrachtet Klimaanpassung:
- als Gemeinschaftsaufgabe,
- mehr pro-als reaktiv,
- als Bildungsinhalt per se, sowie
- als lösungsorientierten, sozialen Prozess

Eckdaten zur Maßnahme

Maßnahmenträger

Maßnahmenträger
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Geographisches Institut https://www.geographiedidaktik.uni-kiel.de/de

Dauer und Finanzierung

Beginn der Umsetzung
Dauer der Umsetzung
01.05.2017 - 31.10.2019
Mit welchen Mitteln wurde die Maßnahme finanziert?
  • Bund
Das Projekt wird finanziert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMUB) und hat eine Laufzeit von Mai 2017 bis April 2019.

Weiterführende Links

Beteiligung

Welche Formen der Beteiligung fanden statt?
  • Aufbau von Netzwerken
  • Aufsuchende Formate (z.B. Informationsstände)
  • Bereitstellung von Informationsmaterialien
  • Dialogveranstaltungen, Konferenzen, Workshops
  • Informationsveranstaltungen
  • persönliche Befragung / Bürgeranhörung

Erfolge

Wie wird der Erfolg der Maßnahme evaluiert?
  • qualitative Interviews
  • Andere Methode
Erläuterung
Zu dem Projekt gehörige Veranstaltungen wurden von Bürger*innen und Berufsschüler*innen evaluiert.
Hat die Maßnahme positive Nebeneffekte?
  • Ja, soziale Gerechtigkeit und Lebensqualität: z. B. Erhöhung der Wohnqualität in Städten, Beitrag zu sozialem Ausgleich oder sozialer Integration, besondere Berücksichtigung der Interessen benachteiligter Bevölkerungsgruppen

Kontaktdaten

Jana Koerth
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
Hermann-Rodewald-Str.9
24098 Kiel
Deutschland
Abteilung
Geographisches Institut
E-Mail
koerth@geographie.uni-kiel.de
Telefonnummer
0431 880 3884
Faxnummer
0431 880 5290

Ort der Umsetzung

Kaistraße 1
24103 Kiel
Deutschland

Kiel Städte, Schleswig-Holstein

Kategorien

Binnenhochwasser Hitzeperioden Meeresspiegelanstieg/Sturmfluten Starkregen/Sturzfluten Freiwillige Vereinbarung, Kooperation Informationsbereitstellung und Sensibilisierung Forschungseinrichtung
Kurzlink: https://www.uba.de/n56342de