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Klima

Mit der Industrialisierung sind die Emissionen von Treibhausgasen deutlich gestiegen. Verantwortlich dafür ist der Mensch. Die erhöhten Konzentrationen von Treibhausgasen in der Atmosphäre bewirken den zusätzlichen, vom Menschen verursachten Treibhauseffekt, in dessen Folge sich das Erdklima spürbar erwärmt.

Wichtiges in Kürze

  • Ein Diagramm zeigt die Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen in Deutschland von 1990 mit 1.251 Mio. t CO2-Äquivalenten bis 2019 mit geschätzt 805 Mio. t CO2- Äquivalenten. Die Balken sind nach Kategorien unterteilt. Alle Zielwerte bis 2050 sind abgebildet.
    Indikator: Emission von Treibhausgasen

    Die deutschen Treibhausgas-Emissionen sind zwischen 1990 und 2019 um fast 36 % gesunken.Deutschlands Treibhausgas-Emissionen sollen bis 2020 um mindestens 40 % und bis 2030 um mindestens 55 % gegenüber den Emissionen von 1990 sinken. Bis 2050 soll weitgehende Treibhausgasneutralität erreicht werden.Ohne massive und rasche zusätzliche Anstrengungen werden die gesetzten Ziele nicht erreicht.Mit dem… weiterlesen

  • Ein Diagramm zeigt die Abweichung der weltweiten Lufttemperatur zwischen 1850 und 2019 vom Durchschnitt der globalen Lufttemperatur 1961 bis 1990, der Referenzperiode. 2019 war 0,74 Grad Celsius wärmer als der Durchschnitt der Referenzperiode.
    Indikator: Globale Lufttemperatur

    2019 war weltweit das zweitwärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen.Die letzten fünf Jahre waren die weltweit wärmsten Jahre seit 1850.Das Klimaabkommen von Paris legt fest, dass der globale Temperaturanstieg auf deutlich unter 2 °C, möglichst sogar auf 1,5 °C, gegenüber vorindustrieller Zeit begrenzt werden soll. weiterlesen

  • Ein Diagramm zeigt die Anzahl der Heißen Tage im Gebietsmittel für die Jahre 1951 bis 2019. Die Entwicklung schwankt stark, aber der Anstieg ist deutlich zu erkennen. Ergänzend ist eine Trendgerade in die Kurve gelegt, die deutlich ansteigt.
    Indikator: Heiße Tage

    2018, 2003 und 2015 waren, gemittelt über die gesamte Fläche Deutschlands, die Jahre mit der höchsten Zahl Heißer Tage.Trotz starker Schwankungen zwischen den Jahren ist der Trend insgesamt deutlich steigend.Durch den Klimawandel ist in den nächsten Jahrzehnten mit mehr Heißen Tagen in den Sommermonaten zu rechnen. weiterlesen

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Trends der Niederschlagshöhe

Seit 1881 hat die mittlere jährliche Niederschlagsmenge in Deutschland um rund 10 Prozent zugenommen. Dabei verteilt sich dieser Anstieg nicht gleichmäßig auf die Jahreszeiten. Vielmehr sind insbesondere die Winter deutlich nasser geworden, während die Niederschläge im Sommer geringfügig zurückgegangen sind. weiterlesen

376

Beobachtete und künftig zu erwartende globale Klimaänderungen

Seit etwa 1950 finden vielfältige und relativ schnelle Klimaänderungen statt, die in den zurückliegenden Jahrtausenden noch nie auftraten. Die Atmosphäre und die Ozeane haben sich deutlich erwärmt, die Schnee- und Eismengen sind erheblich zurückgegangen und der Meeresspiegel ist angestiegen. Anhaltende Treibhausgasemissionen werden auch künftig weitere starke Klimaänderungen bewirken. weiterlesen

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Veränderung der jahreszeitlichen Entwicklungsphasen bei Pflanzen

Die Klimaveränderung ist in Deutschland inzwischen deutlich an Veränderungen der zeitlichen Entwicklung von Pflanzen (Phänologie) ablesbar. Vor allem die Temperaturerhöhung führt zu zeitigerem Austrieb, Blüte und Fruchtbildung im Vergleich zu früheren Jahrzehnten. Die Folgen für die biologische Vielfalt sowie Strukturen und Funktionen von Ökosystemen sind bisher kaum erforscht. weiterlesen

367

Internationale Marktmechanismen

Für den Klimaschutz ist es zweitrangig, in welchen Ländern Emissionen gemindert werden. Daher realisieren Industriestaaten einen Teil ihrer Reduktionsziele durch internationale Klimaschutzprojekte. Die durch ein Klimaschutzprojekt erreichte Minderung von Emissionen kann bis zu einem bestimmten Umfang auf die Reduktionspflicht der Industrieländer nach dem Kyoto-Protokoll gutgeschrieben werden. weiterlesen

682

Treibhausgasminderungsziele Deutschlands

Die deutschen Treibhausgasminderungsziele sind im Klimaschutzgesetz vom Dezember 2019 verbindlich festgelegt. Danach sollen die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 um mindestens 35 % gesenkt werden und bis zum Jahr 2030 um mindestens 55 % (jeweils gegenüber dem Jahr 1990). Ziele für die deutsche Klimapolitik ergeben sich auch aus der UN-Klimarahmenkonvention sowie aus EU-Vereinbarungen. weiterlesen

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Der Europäische Emissionshandel

Der Europäische Emissionshandel (EU-ETS) ist seit 2005 das zentrale Klimaschutzinstrument der EU. Mit ihm sollen die Treibhausgas-Emissionen der teilnehmenden Energiewirtschaft und der energieintensiven Industrie reduziert werden. Seit 2012 nimmt der innereuropäische Luftverkehr teil. Neben Kohlendioxid sind seit 2013 auch Lachgas und perfluorierte Kohlenwasserstoffe einbezogen. weiterlesen

565

Europäische Energie- und Klimaziele

Die Europäische Union hat sich zu klima- und energiepolitischen Zielen verpflichtet unter der Maßgabe der Klimarahmenkonvention und verschiedener eigener Beschlüsse. Während die Ziele für das Jahr 2020 noch mit moderaten Ambitionssteigerungen erreichbar sind, können die mittel- und langfristigen Ziele nur durch erheblich verstärkte Bemühungen erreicht werden. weiterlesen

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Anpassung an die Folgen der Klimaänderungen

Das globale Klima ändert sich, und damit ändern sich auch die Lebensbedingungen in Deutschland. Das Umweltbundesamt fördert die aktive Anpassung an den Klimawandel. Das Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass) ist Wegweiser und Ansprechpartner für Anpassungsaktivitäten in Deutschland und fungiert als Schnittstelle zwischen Klimafolgenforschung, Gesellschaft und Politik. weiterlesen

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Klimarahmenkonvention

Im Jahr 1992 beschloss die internationale Staatengemeinschaft die Klimarahmenkonvention als globales Klimaschutzabkommen. Bis heute haben 197 Vertragsparteien inklusive der EU die Klimarahmenkonvention ratifiziert und damit die völkerrechtliche Basis für weltweiten Klimaschutz geschaffen. weiterlesen

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Das Umweltbundesamt

Für Mensch und Umwelt