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Klima

Mit der Industrialisierung sind die Emissionen von Treibhausgasen deutlich gestiegen. Verantwortlich dafür ist der Mensch. Die erhöhten Konzentrationen von Treibhausgasen in der Atmosphäre bewirken den zusätzlichen, vom Menschen verursachten Treibhauseffekt, in dessen Folge sich das Erdklima spürbar erwärmt.

Wichtiges in Kürze

  • Ein Diagramm zeigt die Entwicklung durch den Einsatz erneuerbarer Energieträger vermiedenen Treibhausgas-Emissionen unterteilt nach Strom, Wärme und Verkehr. 1990 wurden 27,7 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente vermieden, 2016 160,1 Millionen Tonnen.
    Indikator: Vermiedene THG-Emissionen durch erneuerbare Energien

    In den Bereichen Strom, Wärme und Verkehr werden fossile Energieträger zunehmend durch erneuerbare Energien ersetzt.Die eingesparten Emissionen liegen heute mehr als fünf Mal so hoch wie 1990.Die Bundesregierung will den Anteil erneuerbarer Energien deutlich ausbauen und die Treibhausgas-Emissionen damit weiter senken. weiterlesen

  • Ein Diagramm zeigt die Anzahl der Heißen Tage im Gebietsmittel für die Jahre 1951 bis 2016. Die Entwicklung schwankt stark, aber der Anstieg ist deutlich zu erkennen. Ergänzend ist eine Trendgerade in die Kurve gelegt, die deutlich ansteigt.
    Indikator: Heiße Tage

    2003 und 2015 waren, gemittelt über die gesamte Fläche Deutschlands, die Jahre mit der höchsten Zahl Heißer Tage.Auch das Jahr 2016 hatte überdurchschnittlich viele Heiße Tage.Trotz starker Schwankungen zwischen den Jahren ist der Trend insgesamt deutlich steigend.Durch den Klimawandel ist in den nächsten Jahrzehnten mit mehr Heißen Tagen in den Sommermonaten zu rechnen. weiterlesen

  • Ein Diagramm zeigt die Entwicklung der Treibhausgas-Emissionen in Deutschland von 1990 mit 1.251 Mio. t CO2-Äquivalente bis 2016 mit 906 Mio. t CO2- Äquivalente. Die Balken sind nach Sektoren unterteilt. Alle Zielwerte bis 2050 sind abgebildet.
    Indikator: Emission von Treibhausgasen

    Die deutschen Treibhausgas-Emissionen sind zwischen 1990 und 2016 um rund 28 % gesunken.Deutschlands Treibhausgas-Emissionen sollen bis 2020 um 40 % und bis 2050 um 80 bis 95 % gegenüber den Emissionen von 1990 sinken.Ohne massive und rasche zusätzliche Anstrengungen werden die gesetzten Ziele nicht erreicht.Mit dem „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ und dem „Klimaschutzplan 2050“ will die Bundesr… weiterlesen

  • Ein Diagramm zeigt die Abweichung der weltweiten Lufttemperatur zwischen 1850 und 2016 vom Durchschnitt der globalen Lufttemperatur 1961 bis 1990, der Referenzperiode. 2016 war 0,77 Grad Celsius wärmer als der Durchschnitt der Referenzperiode.
    Indikator: Globale Lufttemperatur

    2016 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen.Die 20 weltweit wärmsten Jahre seit 1850 liegen im Zeitraum nach 1990.Das Klimaabkommen von Paris legt fest, dass der globale Temperaturanstieg auf deutlich unter 2 °C, möglichst sogar auf 1,5 °C, gegenüber vorindustrieller Zeit begrenzt werden soll. weiterlesen

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Trends der Niederschlagshöhe

Seit 1881 hat die mittlere jährliche Niederschlagsmenge in Deutschland um rund 10 Prozent zugenommen. Dabei verteilt sich dieser Anstieg nicht gleichmäßig auf die Jahreszeiten. Vielmehr sind insbesondere die Winter deutlich nasser geworden, während die Niederschläge im Sommer geringfügig zurückgegangen sind. weiterlesen

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Trends der Lufttemperatur

Das Jahr 2016 war global das wärmste Jahr seit 1850, dem Beginn der flächendeckenden Aufzeichnungen. Mit einer Mitteltemperatur von 9,5 °C war das Jahr in Deutschland das achtwärmste beobachtete Jahr. Weltweit gehörten die ersten sechzehn Jahre des 21. Jahrhunderts durchweg zu den siebzehn wärmsten Jahren seit 1881. weiterlesen

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Beobachtete und künftig zu erwartende Klimaänderungen

Im gesamten Klimasystem finden seit Mitte des 20. Jahrhunderts vielfältige Veränderungen statt, die in den zurückliegenden Jahrzehnten bis Jahrtausenden noch nie auftraten. Die Atmosphäre und die Ozeane haben sich erwärmt, die Schnee- und Eismengen sind zurückgegangen und der Meeresspiegel ist angestiegen. Anhaltende Treibhausgasemissionen werden auch künftig weitere Klimaänderungen bewirken. weiterlesen

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Der Europäische Emissionshandel

Der Europäische Emissionshandel (EU-ETS) ist seit 2005 das zentrale Klimaschutzinstrument der EU. Mit ihm sollen die Treibhausgas-Emissionen der teilnehmenden Energiewirtschaft und der energieintensiven Industrie reduziert werden. Seit 2012 nimmt der innereuropäische Luftverkehr teil. Neben Kohlendioxid sind seit 2013 auch Lachgas und perfluorierte Kohlenwasserstoffe einbezogen. weiterlesen

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Anpassung an die Folgen der Klimaänderungen

Das globale Klima ändert sich, und damit ändern sich auch die Lebensbedingungen in Deutschland. Das Umweltbundesamt fördert die aktive Anpassung an den Klimawandel. Das Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung (KomPass) ist Wegweiser und Ansprechpartner für Anpassungsaktivitäten in Deutschland und fungiert als Schnittstelle zwischen Klimafolgenforschung, Gesellschaft und Politik. weiterlesen

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Klimarahmenkonvention

Im Jahr 1992 beschloss die internationale Staatengemeinschaft die Klimarahmenkonvention als globales Klimaschutzabkommen. Bis heute haben 197 Vertragsparteien inklusive der EU die Klimarahmenkonvention ratifiziert und damit die völkerrechtliche Basis für weltweiten Klimaschutz geschaffen. weiterlesen

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Internationale Marktmechanismen

Für den Klimaschutz ist es zweitrangig, in welchen Ländern Emissionen gemindert werden. Daher realisieren Industriestaaten einen Teil ihrer Reduktionsziele durch internationale Klimaschutzprojekte. Die durch ein Klimaschutzprojekt erreichte Minderung von Emissionen kann bis zu einem bestimmten Umfang auf die Reduktionspflicht der Industrieländer nach dem Kyoto-Protokoll gutgeschrieben werden. weiterlesen

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Klimaschutzziele Deutschlands

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu senken. Damit geht sie über bestehende internationale Zielvereinbarungen für 2020 hinaus. Um das Ziel zu erreichen, hat die Bundesregierung klima- und energiepolitische Programme beschlossen. Langfristig sollen die Emissionen um 80 bis 95 % gesenkt werden. weiterlesen

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Europäische Energie- und Klimaziele

Die Europäische Union hat sich zu klima- und energiepolitischen Zielen verpflichtet. Maßgabe sind das Kyoto-Protokoll sowie das europäische Klima- und Energiepaket. Im Klimabereich ist die EU auf einem guten Weg, ihre Ziele zu erreichen. Um das Ausbauziel der erneuerbaren Energien und das Effizienzziel zu erreichen, müssen mittelfristig weitere Maßnahmen auf den Weg gebracht werden. weiterlesen

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Das Umweltbundesamt

Für Mensch und Umwelt