InterKlim - Interkulturelles Qualifizierungsnetzwerk Anpassung an den Klimawandel

  • Ein Mann und eine Frau stehen sich unterhaltend und lachend nebeneinander. Die Frau hält ein Papier auf Brusthöhe.
    InterKlim. Copyright: KEEA-Schoelzchen
  • 3 Männer sitzen an einem Arbeitsgruppentisch und betrachten Skizzen auf einem Tablet und Papier. Der Mann in einem roten T-Shirt zeigt etwas auf der Papierskizze. Im Hintergrund befindet sich ein weiterer Arbeitsgruppentisch. Bilder sind im Wäscheleinenformat im Hintergrund aufgehängt.
    InterKlim. Copyright: KEEA-Schoelzchen
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Gesamtziel des Projektes ist die Etablierung eines interkulturellen Netzwerkes im Stadtgebiet Kassel zwischen lokalen und asylberechtigten Architekt*innen, Ingenieur*innen, Planer*innen und Handwerker*innen zum Austausch über Anpassungsmöglichkeiten an den Klimawandel. Hierdurch wird Asylberechtigten der Zugang zu potentiellen Arbeitgebenden ermöglicht, wodurch ihre Integration in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft gefördert wird. Einheimische Architekt*innen, Ingenieur*innen, Planer*innen und Handwerker*innen bilden sich zu Anpassungsmöglichkeiten, wie sie bereits seither in anderen Ländern angewendet werden, fort. Zusätzlich bauen sie Kontakte zu potenziellen Mitarbeiter*innen auf.

Bei diesem Projekt geht es nicht darum Geflüchteten etwas beizubringen, sondern dass sie sich mit ihrem Know-how einbringen können.

Erwartete Ergebnisse des Vorhabens sind:
- Wissensvermittlung und Wissensaustausch: Workshops in Reallaboren und Netzwerkveranstaltungen zum Austausch und zur Entwicklung von Anpassungsmöglichkeiten. Aufarbeitung zu kostenlosen, mehrsprachigen und übertragbaren E-Learning-Modulen für Architekt*innen, Ingenieur*innen, Planer*innen und Handwerker*innen zu Anpassungsmaßnahmen an die Folgen des Klimawandels,
- Wissenstransfer: Qualifizierung lokaler und asylberechtigter Architekt*innen, Ingenieur*innen, Planer*innen und Handwerker*innen,
- Arbeitsmarktintegration: Verbesserung der Berufschancen für Asylberechtigte durch Qualifizierung in ingenieurstechnischen, planerischen und handwerklichen Berufsfeldern und Kontaktaufbau zu potenziellen, lokalen und überregionalen Arbeitgebenden,
- Netzwerkbildung: Etablierung eines Netzwerkes in Kassel zum Austausch über Anpassungsmaßnahmen an die Folgen des Klimawandels. Auf bereits vorhandene lokale Aktivitäten, wie dem Projekt KLIMZUG, wird dabei aufgebaut.

Eckdaten zur Maßnahme

Maßnahmenträger

MaßnahmenträgerKEEA UG
http://www.keea.de
Kooperationspartner

- Burghardt & Partner, Ingenieure (BPI)
- Ost-West-Wissenschaftszentrum der Universität Kassel (OWWZ)
- Oskar-von-Miller-Schule, Kassel (OvM)
- Diakonisches Werk, Kassel
- Stadt Kassel

Dauer und Finanzierung

Dauer

Beginn der Umsetzung
Mit welchen Mitteln wurde die Maßnahme finanziert?

Das Projekt wird im Rahmen DAS-Programms "Förderung von Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels" durch das BMU gefördert. Es wird durch Eigenmittel kofinanziert.

Beteiligung

Welche Formen der Beteiligung fanden statt?

ErläuterungWir arbeiten mit verschiedenen lokalen und überregionalen Organisationen und Vereinen zusammen z.B. Industrie und Handelskammer, Volkshochschule, Handwerkskammer, Caritas, Fachrelevante Institute der Universität Kassel, verschiedene kleinere Initiativen und Träger. Diese unterstützen uns in verschiedenen Aufgaben wie z.B. der Aufbereitung der Texte oder der Suche nach Unternehmen und Teilnehmern.

Erfolge

Welche Erfolge wurden bis jetzt mit der Maßnahme erreicht?

Das Projekt befindet sich aktuell in der Phase der Zielgruppenansprache und Veranstaltungsplanung. Verwertbare Ergebnisse der Arbeitsgruppen liegen noch nicht vor. In den vielfältigen Akteursgesprächen stieß das Projekt auf hohes Interesse und erhielt viel Zuspruch. Die Akteurslandschaft und Qualität der örtlichen Projekte ist enorm und sehr gut entwickelt.

ErläuterungEs gibt interne Zielwerte für Teilnehmerzahlen bei Infoveranstaltungen und Workshops. Die Steuerungsgruppe sorgt regelmäßig für die abgestimmte und sinnhafte Projektführung. Die Berichtspflicht gegenüber dem Projektträger ist ebenfalls eine Regelschleife. Das didaktische Konzept für die Workshops und die E-Learingmodule werden zudem vorab getestet.

Hat die Maßnahme positive Nebeneffekte?

Die Anpassung selber ist nur mittelbar Ziel des Projekts. Es geht um Bildung, Inklusion, Abbau von Vorurteilen, einen Beitrag zu einer wertschätzenden Gesellschaft zu leisten, als auch um Sensibilisierung. Wir wollen erreichen, dass das Thema Klimaanpassung insbesondere bei den relevanten Berufsgruppen in der Bau- und Planungswirtschaft präsenter wird.

Hindernisse

Welche Hindernisse gab es während der Umsetzung?

Lokale Unternehmen und Handwerksbetriebe haben volle Auftragsbücher und wenig Zeit für unbezahlte Projekte. Persönliche Ansprache, Werbung über Netzwerke und Multiplikatoren (IHK, HWK etc.) werden genutzt. Für die Asylberechtigten ist es vor allem die Sprachbarriere. Wir versuchen in jede Gruppe gezielt Menschen mit sehr guten Sprachkenntnissen zu bringen. Notfalls werden Dolmetscher engagiert.

Hat die Maßnahme negative Nebeneffekte?

Uns ist kein Konfliktpotenzial für das Projekt InterKlim in dieser Hinsicht bekannt.

Ansprechperson

Stephan Mascher
KEEA UG
Heckerstraße 6
34121 Kassel
Deutschland
Telefonnummer0561-25770

Ort der Umsetzung

34121 Kassel
Deutschland

Kassel

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