Audit Überflutungsvorsorge – Hochwasser und Starkregen
Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) hat mit dem DWA-Merkblatt M551 Audit "Hochwasser - wie gut sind wir vorbereitet", Dezember 2010, einen Rahmen für ein Audit zur Hochwasservorsorge im lokalen Kontext vorgelegt. Zielgruppe sind Kommunen und Verbände nicht allein in ihrer öffentlich-rechtlichen Zuständigkeit sondern als Projektionsfläche für alle Anforderungen an eine fach-und zuständigkeitsübergreifenden Hochwasservorsorge in der lokalen Verantwortungs- und Risikogemeinschaft insgesamt. Mit der Teilnahme am Audit werden Kommunen und Verbände in die Lage versetzt, den Status der lokalen Hochwasservorsorge zu identifizieren, zu analysieren und gezielt Verbesserungen einzuleiten. Die Teilnahme am Audit ist freiwillig. Die Durchführung liegt bei von der DWA autorisierten Auditoren aus Ingenieurpraxis, Hochschulen und Verwaltung.
Eckdaten zur Maßnahme
Maßnahmenträger
- Maßnahmenträger
- Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft. Abwasser und Abfall e. V. https://de.dwa.de/de/
- Kooperationspartner
- Deutsche Bundesumweltstiftung
Dauer und Finanzierung
- Beginn der Umsetzung
- Dauer der Umsetzung
- Das Angebot wird unbefristet fortgefürt
- Wie hoch waren die (geschätzten) Kosten für die Umsetzung?
- 12.500-25.000 Euro/Audit je nach Größe der Kommune/des Verbandes
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Die Audits werden in folgenden Länder im Rahmen der Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement- Richtlinie mit unterschiedlichen Sätzen gefördert:
Bayern, Hessen, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Weitere Infos unter: www.dwa.de/audit.
Weiterführende Links
Beteiligung
- Vertreter der Zielgruppen von Kommunen und Verbänden, Hochschulen, Ingenieurpraxis und Verwaltung
- Welche Formen der Beteiligung fanden statt?
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- Aufbau von Netzwerken
- Aufsuchende Formate (z.B. Informationsstände)
- Dialogveranstaltungen, Konferenzen, Workshops
- Informationsveranstaltungen
- persönliche Befragung / Bürgeranhörung
- Sonstiges
- Zwischenaudits nach 3 Jahren / Wiederholungsaudits nach 6 Jahren
- Erläuterung
- zwei Workshops (Jan 2009 und 2011), Gelbdruckverfahren zum DWA-Merkblatt M551 (Sept.- Dez. 2010)
Erfolge
- Welche Erfolge konnten Sie mit Ihrer Maßnahme erzielen?
- Die operationelle Umsetzung der ersten Audits begann im April 2011
- Wie wird der Erfolg der Maßnahme evaluiert?
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- Feedback-Gespräche (z.B. Gruppendiskussion, Fokusgruppe, Erfahrungsberichte)
- Andere Methode
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- Hat die Maßnahme positive Nebeneffekte?
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- Ja, Natur-, Umwelt- und Ressourcenschutz: z. B. Erhaltung der biologischen Vielfalt, Luftreinhaltung, Gewässerschutz, Ressourceneinsparung
- Ja, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: z. B. Innovation, Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen oder Regionen
- Ja, soziale Gerechtigkeit und Lebensqualität: z. B. Erhöhung der Wohnqualität in Städten, Beitrag zu sozialem Ausgleich oder sozialer Integration, besondere Berücksichtigung der Interessen benachteiligter Bevölkerungsgruppen
- Vor dem Hintergrund der Auswirkungen des Klimawandels auf Hochwasser kommt der lokalen Hochwasservorsorge, die sich insbesondere um eine Begrenzung der Schadenspotentiale bemüht, eine wachsende Bedeutung zu.
Das Audit unterstützt die Sensibilität für die Bedeutung des Wasserrückhalts für eine nachhaltige Hochwasservorsorge.
Durch die Auseinandersetzung mit dem Hochwasserrisiko ohne das vorher ein Schaden eingetreten ist, wird dem Anspruch auf Sicherung von Lebensumständen Rechnung getragen.
Hindernisse
- Welche Hindernisse gab es während der Umsetzung?
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Nach aller Erfahrung setzt die Auseinandersetzung mit dem Thema Hochwasservorsorge erst nach einem Schadenshochwasser ein. Das Audit ermöglicht es, den vor Ort Verantwortlichen, das Thema der Hochwasservorsorge unabhängig von einem Schadensereignis auf die Tagesordnung zu setzen und ohne Schuldzuweisungen und ohne Zeitdruck zu verhandeln.Konkurrenz zur Umsetzung der Europäischen Hochwasserrisikomanagement-RL durch Wasseradministrationen der Länder: Die Bund/Länder AG Wasser (LAWA) ist an der Erarbeitung beteiligt worden, so dass die Übereinstimmung von Zielen, Strukturen und Nomenklatur bei der Umsetzung der Hochwasserrisikomanagement-RL gewährleistet ist. Der Perspektivenwechsel zur Betrachtung des Themas aus lokaler Sicht ermöglicht es den Beteiligten vor Ort sogar, sich in besonderer Weise in die Umsetzung einzubringen.
Kontaktdaten
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Dipl.-Geogr. Dirk BarionDeutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V.Theodor-Heuss-Allee 1753773 HennefDeutschland
- Abteilung
- Abteilung Wasser- und Abfallwirtschaft
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Barion@dwa.de
- Telefonnummer
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02242 / 872-161
- Faxnummer
Ort der Umsetzung
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Deutschland