Berufliche Bildung zur klimaangepassten Grünflächenpflege

  • In einem Pflanzkasten aus Holz wachsen vier Pflanzen.
    Pflanz- und Pflegeplan zur klimaangepassten Begrünung (Projekt im Bachelorstudium)
  • Im Vordergrund fließt ein Fluss. Im Hintergrund sitzen mehrere Menschen an Tischen eines Restaurants, dessen Terrasse über den Fluss ragt.
    Regenwassermanagement am Potsdamer Platz (Ausbildungsmodul im 3. Lehrjahr)
  • Mehrere Personen sitzen gemeinsam an einem Tisch und folgen einer Präsentation.
    Planung und Evaluierung im Projektbeirat.
  • An einer Pinnwand sind mehrere Antworten auf die Frage "Was bedeutet der Klimawandel für den Garten- und Landschaftsbau?"
    Brainstorming "Was bedeutet Klimawandel für den GaLaBau (Ausbildungsmodul im 1. Lehrjahr)
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Das Projekt entwickelte einen ganzheitlichen Ansatz zur beruflichen Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in der Grünflächenpflege. Eine Reihe von „Bildungsmodulen“ für Fachkräfte der Grünflächenpflege und des Garten- und Landschaftsbaus entlang der gesamten beruflichen Lernkette befördert die Aneignung von Kompetenzen für eine klimaangepasste Grünflächenpflege.
Die Entwicklung der Module für die berufliche Bildung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit Multiplikatoren aus beruflicher Bildung, Verwaltung und Forschung. Dies gewährleistet sowohl eine flexible Abstimmung auf den Bedarf, die Rahmenbedingungen im Bildungskontext und den Erkenntniszuwachs in der Forschung als auch die frühzeitige Institutionalisierung der Maßnahmen. Innovativ sind sowohl die Bildungsinhalte und deren Art und Weise der Vermittlung als auch der partizipative Prozess, in dessen Zuge bedarfsorientierte und auch „machbare" Module der beruflichen Bildung entstanden, die zudem bestehendes (wissenschaftliches und Experten-) Wissen integrieren.
Im Projekt sind diese Bildungsmodule entstanden:
- Klimaschutz und Anpassung (Blockkurs)
- Kommunikation im Klimawandel (Blockkurs)
- Klimaangepasste Begrünung (Projekt)
- Pflanzenwahl und Wassermanagement (Exkursionen)
- Vegetationsflächenpflege im Klimawandel (Weiterbildung)

Eckdaten zur Maßnahme

Maßnahmenträger

MaßnahmenträgerLehr- und Forschungsgebiet Beratung und Kommunikation, Humboldt-Universität zu Berlin, Lebenswissenschaftliche Fakultät, Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften
https://www.agrar.hu-berlin.de/
Kooperationspartner

Lehranstalt für Gartenbau und Floristik Großbeeren e.V; Peter-Lenné-Schule; Straßen- und Grünflächenamt Marzahn-Hellersdorf; Grünflächenämter anderer Bezirke Berlins; Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen (Zuständige Stelle für die Berufsbildung der Berufsfelder des Gartenbaus); Gartenbauverband Berlin-Brandenburg e. V.

Dauer und Finanzierung

Dauer

Beginn der Umsetzung
Wie hoch waren die (geschätzten) Kosten für die Umsetzung?

197.824

Mit welchen Mitteln wurde die Maßnahme finanziert?

Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen des Förderprogramms zu Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel.

Beteiligung

Welche weiteren Personengruppen wurden an der Planung oder Umsetzung der Maßnahme beteiligt?

Akteure der beruflichen Aus-, Weiter- und Fortbildung sowie Kommunalverwaltung (Grünflächenämter und Senatsverwaltung)

Welche Formen der Beteiligung fanden statt?

ErläuterungGemeinsame Planung, Implementierung und Evaluierung des Projektes und insbesondere der Module von Beginn an. Experten- und Expertinnenbeirat und Planungsgruppen mit Akteur*innen aus Forschung, beruflicher Bildung und Kommunalverwaltung, welche die Projektentwicklung kontinuierlich fachlich begleiteten.

Erfolge

Welche Erfolge wurden bis jetzt mit der Maßnahme erreicht?

Gemeinsam mit relevanten Akteuren wurde ein abgestimmtes Programm mit vier beispielhaften Bildungsmodulen geplant, durchgeführt und bewertet. Die Bildungsmodule zur klimaangepassten Grünflächenpflege am Bespiel von Berlin sind vorrangig für Garten- und Landschaftsbauer und -bauerinnen entlang der gesamten beruflichen Bildungskette, also in der Aus-, Fort- und Weiterbildung konzipiert.

Experten und Expertinnen aus Forschung, beruflicher Bildung (kommunale betriebliche und überbetriebliche Ausbildungsbetriebe, Berufs- und Fachschule) und Kommunalverwaltung wirkten aktiv an der Entwicklung und dem Test der Module mit. Damit wurde ein stabiles Akteursnetzwerk gebildet, u.a. auch mit gemeinsamen Publikationen.

ErläuterungEs erfolgt keine summative externe Evaluierung. Gleichwohl ist Evaluierung des Projektes und der Module als formative Eigenevaluierung angelegt und erfolgt als Teil der Maßnahme.

Hat die Maßnahme positive Nebeneffekte?

Ansprechperson

Dr. Thomas Aenis
Humboldt-Universität zu Berlin
Luisenstraße 53
10117 Berlin
Deutschland
Abteilung Lebenswissenschaftliche Fakultät
Telefonnummer030-2093-6511

Ort der Umsetzung

Luisenstraße 53
10117 Berlin
Deutschland

Berlin

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