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Nr.: 6/2020UBA aktuell

Liebe Leserin, lieber Leser,

was sorgt in der Corona-Pandemie am besten für gesunde Luft in Klassenzimmern – Lüften oder mobile Geräte zur Luftreinigung? Mehr dazu im Schwerpunktbeitrag dieser Newsletterausgabe. Weitere Themen sind unter anderem die Wirtschaftlichkeit von Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel, der 2018 erneut gestiegene Verbrauch von Verpackungen in Deutschland sowie Empfehlungen, wie sich Lärmkonflikte in Kommunen lösen oder von Anfang an vermeiden lassen.

Interessante Lektüre und bleiben Sie gesund

Ihre Pressestelle des Umweltbundesamtes

Coronaschutz in Schulen: Stoßlüften bringt am meisten für gesunde Luft

Kinder und Lehrerin im Klassenraum einer Grundschule
Regelmäßig kurz Stoßlüften über weit geöffnete Fenster sorgt für frische und virenarme Luft.
Quelle: Wavebreakmedia / iStockphoto

Die Corona-Pandemie stellt Schulen vor große Herausforderungen und sorgt für Diskussionen über die geeigneten Schutzmaßnahmen. Um die Luft in den Klassenzimmern möglichst virenarm zu halten, rät das UBA, alle 20 Minuten für etwa fünf Minuten sowie in allen Pausen bei weit geöffneten Fenstern zu lüften. 

Mobile Geräte für die Luftreinigung sind weniger effektiv. Sie sind in der Regel nicht in der Lage, die Innenraumluft schnell und zuverlässig von Viren zu befreien. Außerdem wälzen sie die Luft lediglich um, so dass sich CO2 und Feuchte mit der Zeit im Klassenraum anreichern können – das kann zu Müdigkeit und Konzentrationsproblemen führen und Schimmel begünstigen. Deshalb sind die Geräte allenfalls als Ergänzung zum Lüften geeignet, wenn in Klassenräumen die Fenster nicht ausreichend geöffnet werden können und auch keine unterstützenden, einfachen Zu- und Abluftsysteme in Frage kommen, die frische Luft von draußen zuführen. Mobile Luftreiniger sollten in jedem Fall vor dem Einsatz fachgerecht bewertet werden, damit sie zum entsprechenden Raum passen. So muss der Luftdurchsatz groß genug sein, das Gerät darf nicht zu laut sein und es darf keine unerwünschten Schadstoffe freisetzen.

Räume, in denen überhaupt keine Lüftungsmöglichkeit über Fenster vorhanden ist und auch keine Lüftungsanlage mit Zufuhr von Außenluft zum Einsatz kommt, sind aus innenraumhygienischer Sicht für den Unterricht nicht geeignet.

Verbrauchertipps

Erklärfilm: Klimaneutral leben im Alltag

Klimaneutral leben im Alltag

Je nach Lebensstil kann der persönliche CO2-Fußabdruck sehr unterschiedlich sein. Die wichtigsten Stellschrauben liegen im Bereich Mobiliät, Wohnen und Ernährung. Mit dem aktualisierten CO2-Rechner können Sie Ihren persönlichen Abdruck berechnen und erfahren, wie wir alle weniger CO2 im Alltag verursachen können. weiterlesen

Vor einem brennenden Kaminofen steht ein Korb mit Scheitholz

Erster Kaminofen mit dem „Blauen Engel“

Kaminöfen verbreiten gemütliche Wärme und nutzen den nachwachsenden Rohstoff Holz – stoßen allerdings auch viel gesundheitsschädlichen Feinstaub aus. Erstmals wurde jetzt ein Kaminofen mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ ausgezeichnet. Durch eine elektronische Steuerung der Luftzufuhr, einen Katalysator und einen Staubabscheider emittiert er deutlich weniger Staubpartikel. weiterlesen

Eine behandschuhte Hand stellt ein Reagenzglas mit einer Blutprobe in eine Reagenzglashalterung, in der bereits weitere Blutproben stehen.

Bürgerumfrage zum sicheren Chemikalienmanagement in Europa

In der EU sind mehrere Zehntausend Chemikalien auf dem Markt, viele davon finden sich auch im Blut oder im Urin von Bürgerinnen und Bürgern. In welchem Umfang und warum die Chemikalien überhaupt im Menschen landen, untersucht das Human-Biomonitoring (HBM). Das EU-Programm HBM4EU hat eine Umfrage gestartet, um besser zu verstehen, welche Bedürfnisse, Bedenken und Fragen zu diesem Thema bestehen. weiterlesen

UBA-Positionen

Die Erde aus dem All.

Corona-Konjunkturprogramme für mehr Klimaschutz nutzen

Weltweit wurden und werden milliardenschwere Konjunkturprogramme aufgelegt, um die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Coronakrise abzumildern. Das Bundesumweltministerium (BMU) und das Umweltbundesamt (UBA) sehen in diesen Programmen die Chance, die wirtschaftliche Erholung nach der Coronakrise krisen- und zukunftsfest zu gestalten. weiterlesen

Darstellung eines Konferenzbereiches

Klima- und Ressourcenschutz stärker zusammendenken

Das UBA ruft dazu auf, in der Klimaschutzdebatte den Schutz anderer Ressourcen und Rohstoffe nicht zu vergessen. Die UBA-Studie „RESCUE“ hatte jüngst für Deutschland gezeigt, dass Klima- und Ressourcenschutz nicht nur gleichzeitig umsetzbar sind, sondern sich viel mehr gegenseitig unterstützen und sogar verstärken. Das 5. Europäische Ressourcen-Forum diskutierte Synergien der beiden Themen. weiterlesen

Aus Wissenschaft & Forschung

Absperrung einer überfluteten Straße.

Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel rechnen sich

Die Folgen des Klimawandels, wie die Zunahme der Häufigkeit und Intensität von Extremwetterereignissen, können zu kostspieligen Schäden führen. Das Risiko potentieller Schäden und die damit verbundenen wirtschaftlichen Kosten können jedoch durch Vorsorgemaßnahmen wie Wassersperren oder Kellerabdichtungen reduziert werden. Das zeigt ein Forschungsvorhaben im Auftrag des UBA. weiterlesen

Ein Traktor bringt Gülle auf einem Feld aus

UBA startet interaktive Nitrat-Karte

Das Grundwasser in Deutschland ist teilweise zu hoch mit Nitrat belastet. Die Berichtsdaten zum Nitratbericht 2020 sind nun in dem interaktiven Kartendienst „UBA Nitrat-Web-App“ veröffentlicht. Hier können Nutzerinnen und Nutzer Nitratdaten für das Grundwasser, für Flüsse, Seen und Meeresgewässer recherchieren. weiterlesen

Platine eines Prozessors, darauf ein Recycling-Symbol

Recycling von edel- und sondermetallhaltigen Abfällen steigern

Um das Recycling von Edel- und Sondermetallen zu erhöhen, kommt eine Studie für das Umweltbundesamt zu dem Schluss, dass Ausbau- und Verwertungspflichten sowie Informationspflichten für Altgeräte und Motoren mit Neodym-Magneten sowie Altfahrzeug-Elektronik zweckmäßig sein können. Auch Bündelungs-Workshops und rechtliche Anpassungen zur Langzeitlagerung von Sondermetallen werden empfohlen. weiterlesen

Kläranlagebecken

Schadstoffe können aus Kläranlagen in Gewässer gelangen

Die Verwendung von Produkten (wie Putzmittel, Wandfarben) sowie von Gegenständen (wie Fahrrad, Auto, Kleidung, Pfannen) in urbanen Gebieten ist mit dem Eintrag einer Vielzahl von Stoffen in das Abwasser und schließlich in Gewässer verbunden. Eine Bestandsaufnahme zeigt: viele Stoffe werden in Kläranlagen zurückgehalten, andere passieren sie oder gelangen direkt über die Kanalisation ins Gewässer. weiterlesen

Eine Pfanne liegt im Sand

750 Expertinnen und Experten diskutieren neue Forschung und Strategien zu PFAS

Am 30.11. und 1.12.2020 fand die Fachkonferenz „PFAS - Dealing with contaminants of emerging concern“ statt. Expertinnen und Experten aus Europa und von weltweit tauschen sich online über den Umgang mit Umweltbelastungen durch per- und polyfluorierte Chemikalien (PFAS) aus. Die über 5.000 Stoffe werden in verschiedensten Produkten wie Outdoor-Kleidung oder Kochgeschirr eingesetzt. weiterlesen

Kleine Böller auf der Straße.

2.050 Tonnen Feinstaub durch Feuerwerk pro Jahr

Die Feinstaubbelastung in den ersten Stunden der Neujahrsnacht gehört üblicherweise zur höchsten im ganzen Jahr. Grund ist das Silvesterfeuerwerk und dessen Feinstaubausstoß. Neue Berechnungen zeigen: Es sind pro Jahr rund 2.050 Tonnen Feinstaub, die die hohen Belastungen durch den Abbrand von Feuerwerkskörpern auslösen. weiterlesen

Müllcontainer in grün, blau und gelb für verschiedene Abfälle.

UBA-Studie zur Weiterentwicklung des Abfallvermeidungsprogramms

2013 wurde das Abfallvermeidungsprogramm des Bundes verabschiedet. Mit dem Programm sollten Abfallmengen reduziert werden. Das Programm wurde einer kritischen Bewertung unterzogen und wird nun im Jahr 2020 fortgeschrieben. Dafür wurden in einer UBA-Studie prioritäre Abfallströme und Konzepte erarbeitet und Maßnahmenvorschläge entwickelt, um die Abfallvermeidung zukünftig konkreter auszugestalten. weiterlesen

Menschen entnehmen Proben von einem Kühlturm.

Legionellennachweis in Verdunstungskühlanlagen: neue Erkenntnisse

Um das Gefahrenpotenzial von Legionellen aus Verdunstungskühlanlagen besser prüfen zu können, wurde eine Substanzenmischung entwickelt, die bei der Probenahme von Kühlwasser Verfälschungen durch Biozide verhindert. Zudem wurden Verfahren zur Messung legionellenhaltiger Aerosole in der abgegebenen Luft und zur Prüfung der Effizienz von Tropfenabscheidern im Auftrag des Umweltbundesamtes erarbeitet. weiterlesen

Wirtschaft & Umwelt

Metalldosen und Plastikabfall

Verpackungsverbrauch 2018 weiter gestiegen

In Deutschland fielen 2018 insgesamt 18,9 Millionen Tonnen Verpackungsabfall an. Das sind 0,7 Prozent mehr als noch 2017. Pro Kopf entspricht dies durchschnittlich 227,5 kg Verpackungsabfall. Seit 2010 ist der Verpackungsverbrauch damit um 17,9 Prozent gestiegen. weiterlesen

In verschiedene Kisten ordentlich sortierte Materialien wie Altpapier, Altglas und Plastikfalschen

Verpackungsmüll: Onlinemarktplätze müssen besser kontrolliert werden

Das UBA schlägt vor, Onlinemarkplätze gesetzlich zu verpflichten, die Einhaltung des Verpackungsgesetzes auf ihren Plattformen sicherzustellen. Alle Onlineplattformen sollten künftig vor dem Verkauf von Waren prüfen, ob sich die Verkäuferinnen und Verkäufer an die Pflicht zur Registrierung im Verpackungsregister gehalten haben und sich an den Kosten der Sammlung und Verwertung beteiligen. weiterlesen

Die Gebäudekühlung kann ein effizienter und klimafreundlicher Schutz vor Hitzewellen sein.

Investitionen in Klimaanpassung stärken auch die Wirtschaft

Mit Investitionen in klimaresiliente Schienen, Straßen, Gebäude und Wasserwege, die Förderung von Umweltschutz- und Naturprojekten und auch die Information der Gesellschaft über Gesundheitsgefahren durch extreme Hitze kann nicht nur den Folgen des Klimawandels begegnet, sondern auch die deutsche Volkswirtschaft gestärkt werden. Zu diesen Ergebnissen kommt ein Forschungsvorhaben im Auftrag des UBA. weiterlesen

Fluss mit sehr wenig Wasser

Schulze: Deutschland braucht eine nationale Wasserstrategie

Der 2018 vom Bundesumweltministerium und UBA initiierte Nationale Wasserdialog ist abgeschlossen. Mehr als 200 Expertinnen und Experten erkundeten, wie Länder und Kommunen künftig besser mit klimabedingter Wasserknappheit umgehen können und wie deutschlandweit der natürliche Wasserhaushalt erhalten und geschützt werden kann. Die Empfehlungen werden nun in eine nationale Wasserstrategie einfließen. weiterlesen

Die Jury läuft auf die Kameralinse zu.

Bundespreis Ecodesign zeichnet zum neunten Mal zukunftsweisende Projekte aus

Eine virtuelle Reise zu hochalpinen Gletschern, gerettetes Porzellan, kreislauffähige Jeansherstellung oder die Wiederbelebung alter Gemüsesorten – mit zukunftsweisenden Projekten, die zugleich umweltverträglich und herausragend gestaltet sind, suchen die Gewinner*innen des Bundespreises Ecodesign nach Lösungen für nachhaltigere Lebensweisen. weiterlesen

Nähgarn in verschiedenen Farben

Neuer UMID: Chemikalien in Textilien

Bei der Herstellung von Textilien kommt eine Vielzahl von Chemikalien zum Einsatz. Welche kritischen Chemikalien sind das genau und welche gesetzlichen Regelungen gibt es? Darüber informiert die neue Ausgabe der Zeitschrift UMID. Weitere Themen: UV-Filter in Sonnenschutzmitteln, ein bundesweites Pollenmonitoring, das EU-COST-Netzwerk „European Burden of Disease“ und das One-Health-Konzept. weiterlesen

Bundesumweltministerin Schulze lässt sich die Flaschenwaschmaschine erklären

Mehrweg-Flaschen mit Bügelverschluss werden umweltschonend sauber

Mehrwegflaschen sind gut für die Umwelt. Noch besser, wenn sie energie- und wassersparend gespült werden. Bei der Privatbrauerei Moritz Fiege GmbH & Co. KG in Bochum gelingt dies mit einer neuen, durch das Umweltinnovationsprogramm geförderten Flaschenwaschmaschine. Die Bügelverschlussflaschen werden nun mit über 10.000 Kubikmeter weniger Wasser und 170 Tonnen weniger CO2-Ausstoß pro Jahr sau… weiterlesen

Umwelt kommunal

Ein junger Mann sitzt in der Stadt an einem Fluss unter einem Baum und schaut auf sein Tablet mit Kopfhörern im Ohr. Am Baum lehnt sein Fahrrad.

Gute Praxisbeispiele kompakter lärmarmer Quartiere

Wohnen, Arbeiten und Freizeit im selben Quartier – das garantiert kurze Wege und lebendige Stadtviertel. Wie sich Lärmkonflikte in nutzungsgemischten Stadtquartieren lösen oder von Anfang an vermeiden lassen, zeigt der Abschlussbericht eines UBA-Forschungsvorhabens anhand acht guter Praxisbeispiele. Der Bericht gibt Handlungsempfehlungen für Kommunen, Bund und Länder. weiterlesen

Luftaufnahme einer Stadt.

Mit Lärmbrennpunkten Aktionspläne priorisieren und umsetzen

Lärmaktionspläne sollen Kommunen helfen, die Lärmbelastungen für möglichst viele Menschen zu mindern. Um Maßnahmen priorisieren und dadurch finanzielle Mittel effizient einsetzen zu können, ist es hilfreich, Lärmschwerpunkte zu identifizieren. Dazu eignet sich zum Beispiel die LärmKennZiffer, wie ein Vorhaben des UBA zeigt. weiterlesen

Blaues Logo des Wettbewerbs 2020

Klimaanpassung in Deutschland – Fachkonferenz diskutiert Konzepte gegen Hitze, Trockenheit und Starkregen

Ein widerstandsfähiger „Klimawald“, urbanes Grün als kühle „Oase“ inmitten einer heißen Stadt, "Klimabaustoffe“ aus natürlichen Ressourcen und ein Coachingprogramm für Kommunen zur Klimawandelanpassung – das sind die Sieger im diesjährigen Wettbewerb „Blauer Kompass“. Die Projekte wurden am 06.11.2020 im Rahmen der digitalen Konferenz „Klimaresilient in die Zukunft“ von BMU und UBA ausgezeichnet. weiterlesen

Umwelt international

EU-Fahnen

EU-Klimaziele: 60 Prozent weniger Klimagase bis 2030 sind möglich

Das Umweltbundesamt (UBA) hält es für möglich, die Klimaemissionen in der EU bis 2030 um mindestens 60 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Zentral ist dabei eine schnelle Reform des EU-Emissionshandels. Ein Großteil der Emissionsminderungen kann und sollte durch den Emissionshandel erfolgen. Gleichzeitig sind jedoch größere Emissionsminderungen in den Sektoren Gebäude und Verkehr erforderlich. weiterlesen

Eine behandschuhte Hand stellt ein Reagenzglas mit einer Blutprobe in eine Reagenzglashalterung, in der bereits weitere Blutproben stehen.

Schulze: „Human-Biomonitoring soll Instrument der europäischen Chemikalienpolitik werden“

Im Rahmen einer internationalen Konferenz zu „Human Biomonitoring for science and chemical policy“ haben sich Bundesumweltministerin Svenja Schulze und UBA-Präsident Dirk Messner für den Ausbau des Human-Biomonitoring auf europäischer Ebene ausgesprochen. Dabei geht es um Untersuchungen von Bevölkerungsgruppen auf ihre Belastung mit Schadstoffen aus der Umwelt und aus anderen Quellen. weiterlesen

Ostseestrand

Jahrestag: Erster Ostsee-Aktionsplan vor 13 Jahren verabschiedet

Von Juli 2020 bis Juni 2022 hat Deutschland den Vorsitz der Helsinki Kommission zum Schutz der Meeresumwelt der Ostsee (HELCOM) inne. Eine der aktuellen Herausforderungen ist es, den Ostsee-Aktionsplan zu aktualisieren und die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen intensiver voranzubringen. Die Verabschiedung des ersten Ostsee-Aktionsplans in Krakau im Jahr 2007 jährte sich am 15. November. weiterlesen

​Recht & Regelungen

Der Filmausschnitt zeigt einen Laptop mit dem Webangebot beschaffung-info.de

Neues zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung

Was sind die Vorteile einer umweltfreundlichen Beschaffung und wie kann diese in der Praxis umgesetzt werden? Das erklärt das UBA in einem neuen Kurzfilm. Außerdem hat das UBA sein Rechtsgutachten zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung aktualisiert und kurz zusammengefasst, welche Neuerungen die Kreislaufwirtschaftsgesetz-Novelle für Beschaffungsstellen des Bundes mit sich bringt. weiterlesen

Ein Traktor bringt Gülle auf einem Feld aus

UBA-Empfehlungen für Novellierung der Stoffstrombilanzverordnung

Ein Ziel der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie ist die Senkung der Stickstoffüberschüsse und der Phosphoreinträge in Oberflächengewässer. In einem Bericht macht das UBA Vorschläge für die Novellierung der Stoffstrombilanzverordnung 2021, um die Stickstoffüberschüsse landwirtschaftlicher Betriebe effektiv zu begrenzen und die Phosphoreinträge aus landwirtschaftlich genutzten Flächen zu reduzieren. weiterlesen

über einer Industrieanlage bei Nacht tobt ein Unwetter mit Blitzen und dunklen Wolken

Klimawandelfolgen in der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)

Durch den Klimawandel nehmen Extremwetterereignisse, wie Hochwasser oder Dürren, zu und der Meeresspiegel steigt. Deshalb sind bei der Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für die Genehmigung von Vorhaben, wie neue Industrieanlagen, mittlerweile auch Risiken durch Naturereignisse zu berücksichtigen. Ein UBA-Forschungsprojekt gibt Empfehlungen für Vollzugsbehörden, Vorhabenträger und Gutachterbüros. weiterlesen

Ein Feldhamster in einer grünen Wiese

Feldmausbekämpfung bedroht den Feldhamster

Wenn sich Feldmäuse auf den Äckern ausbreiten, können Saat und Jungpflanzen erheblich geschädigt werden. Durch Bodenbearbeitung oder Gift sollen die Mäuse bekämpft werden. Dabei muss eine Gefährdung des vom Aussterben bedrohten Feldhamsters vermieden werden. Aktuell ist dies durch Notfallbestimmungen für Gifte und und deren Umsetzung nicht gewährleistet. weiterlesen

In eigener Sache

eine Hand hält ein Tablet mit dem Webangebot thru.de vor ein Kraftwerk hinter einer Stadtautobahn

Was können wir beim Schadstoffregister PRTR besser machen?

Es ist wieder soweit – wir zählen auf Ihre Mithilfe! Auf unserer Website Thru.de können Sie recherchieren, welche und wie viele Schadstoffe Betriebe in die Umwelt freisetzen. Was sich in den letzten vier Jahren in diesem Bereich in Deutschland getan hat, erfahren Sie in unserem aktuellen Bericht. Darin wollen wir auch gerne Ihre Meinungen, Kommentare und Verbesserungsvorschläge berücksichtigen. weiterlesen

Das UBA in den Medien

Gefährliche Plastikrückstände – Wir alle haben Weichmacher im Urin

Dr. Marike Kolossa, Toxikologin am Umweltbundesamt, in der Sendung „W wie Wissen“ im ARD-Fernsehen

Wie kann man im Alltag CO2 sparen?

Tipps von UBA-Experte Dr. Michael Bilharz

Wie der Klimawandel krank macht

UBA-Experte für "Umwelt & Gesundheit" Dr. Hans-Guido Mücke in der Radiosendung "Wissen" des SWR2 im Rahmen der ARD-Themenwoche 2020: #WIELEBEN – BLEIBT ALLES ANDERS

Frisch veröffentlicht

Cover der Fachbroschüre Anforderungen an Lüftungskonzeptionen in Gebäuden - Wohngebäude

Anforderungen an Lüftungskonzeptionen in Gebäuden - Wohngebäude

Teil II


Die Menschen in Mitteleuropa halten sich zunehmend in geschlossenen Räumen auf, ein Großteil davon in der eigenen Wohnung. Das betrifft neben Erwachsenen zunehmend auch Kinder und Jugendliche. Für eine gute Innenraumluftqualität zu sorgen, ist somit für das Wohlbefinden und die Gesundheit von entscheidender Bedeutung. Lüften ist ein wesentliches Element, um eine gute Innenraumluftqualität zu erre…weiterlesen

Reihe
Broschüren
Seitenzahl
40
Erscheinungsjahr
Seite 1 des Papiers "Energie- und Ressourceneffizienz digitaler Infrastrukturen" mit Text, oben das Logo des Umweltbundesamtes

Energie- und Ressourceneffizienz digitaler Infrastrukturen: Ergebnisse des Forschungsprojektes „Green Cloud-Computing“


Rechenzentren und Telekommunikationsnetzwerke bilden gemeinsam die digitale Infrastruktur und damit die technische Basis der Informationsgesellschaft. Ihre Auswirkungen auf den Energie- und Ressourcenverbrauch sind nicht vernachlässigbar. Das vorliegende Papier enthält Handlungsempfehlungen für die Politik, aber auch Hintergrundinformationen zu den Umweltwirkungen digitaler Infrastrukturen, zum A…weiterlesen

Seitenzahl
13
Erscheinungsjahr
Cover EPA-Positionspapier

European Green Recovery – Building back better based on the Green Deal


This position paper is the result of the work of the EPA Network’s group on Green Stimulus and reflects the inputs of all participants of the group. It emphasizes the urgent need to use the EU’s Covid-19 recovery efforts to also address the climate and biodiversity crises. Applying ambitious sustainability criteria to the economic recovery programmes of the EU will not only contribute to meeting …weiterlesen

Reihe
Position
Seitenzahl
7
Erscheinungsjahr
Cover of broschure guidelines on Environmental Product Information in E-Commerce

Guidelines on Environmental Product Information in E-Commerce


When consumers want to find out about products, they often do research on the internet. Product information can be found online in a variety of places, starting with manufacturers' websites, search engines, internet communities and online shops. Product information makes an important contribution by enabling and encouraging environmentally-related purchasing decisions and thus the responsible par…weiterlesen

Reihe
Broschüren
Seitenzahl
28
Erscheinungsjahr
Cover Nanomaterialien in der Umwelt

Nanomaterialien in der Umwelt

Aktueller Stand der Wissenschaft und Regulierungen zur Chemikaliensicherheit

Empfehlungen des Umweltbundesamtes

Nanomaterialien können im Vergleich zu konventionellen Chemikalien und Materialien veränderte oder neue Eigenschaften aufweisen. Inzwischen wurde die Stoffgesetzgebung partiell durch nanospezifische Vorgaben angepasst; für Teile besteht allerdings noch Anpassungsbedarf. Dadurch können potenzielle spezifische Umweltrisiken nicht vollständig abgebildet und bewertet, sowie geeignete Maßnahmen zur Mi…weiterlesen

Reihe
Hintergrundpapier
Seitenzahl
44
Erscheinungsjahr
Cover der Fachbroschüre Neue Allianzen für sozial-ökologische Transformationen

Neue Allianzen für sozial-ökologische Transformationen


Eine nachhaltige Entwicklung impliziert weitreichende Transformationen zentraler gesellschaftlicher Systeme und erfordert neue integrierte sozial-ökologische Gestaltungsansätze, sowohl seitens staatlicher Akteure als auch seitens der Zivilgesellschaft. Die Broschüre fasst die Erkenntnisse einer umfassenden Untersuchung zivilgesellschaftlicher Kooperationen von umweltpolitischen Akteuren mit Gewer…weiterlesen

Reihe
Broschüren
Seitenzahl
48
Erscheinungsjahr
First page of the paper "Raising the EU 2030 GHG Emission Reduction Target" of the German Environment Agency

Raising the EU 2030 GHG Emission Reduction Target

Implications for ETS and non ETS sectoral targets


The political debate on raising EU’s greenhouse gas (GHG) emission reduction target for 2030 from at least 40 percent up to 55 percent or even higher is in full swing. While the European Commission has proposed to reduce emissions by at least 55 percent below 1990 levels, the European Parliament went a step further and adopted a target of 60 percent emissions reductions. This paper intends to enr…weiterlesen

Seitenzahl
33
Erscheinungsjahr
Cover des Hintergrundpapiers Status quo der Kraft-Wärme-Kopplung in Deutschland

Status quo der Kraft-Wärme-Kopplung in Deutschland

Sachstandspapier


Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) leistet durch effiziente Strom- und Wärmeerzeugung einen Beitrag zur deutschen Energiewende. Die Novellierung des KWKG und die andauernde Diskussion zur Frage nach der Zukunft der (fossilen) KWK in einem zunehmend erneuerbaren Energiesystem sind Anlass für das Umweltbundesamt mit einem kompakten Sachstandspapier über den Status quo der KWK zu dieser Diskussion beizu…weiterlesen

Reihe
Hintergrundpapier
Seitenzahl
44
Erscheinungsjahr
Titelseite des Hintergrundpapiers "The Green New Consensus" vom Umweltbundesamt von September 2020. Das Titelfoto zeigt 4 Menschen, die in einem Kreis stehen und die Hände aufeinander halten.

The Green New Consensus: Studie zeigt breiten Konsens zu grünen Konjunkturprogrammen und strukturellen Reformen


Das Papier analysiert 130 Studien zu grünen Konjunkturprogrammen. Es besteht Konsens, dass die Covid-19-Maßnahmen auch die ⁠Klima⁠- und Biodiversitätskrise bekämpfen sollten und sich grüne Fördermaßnahmen sehr gut zur Konjunkturbelebung eignen. Einigkeit besteht zudem über die anzulegenden Eignungskriterien und besonders geeignete Förderbereiche. Viele Studien fordern, grüne Konjunk…weiterlesen

Reihe
Hintergrundpapier
Seitenzahl
52
Erscheinungsjahr
Das Cover der Publikation

UMID 02/2020

Umwelt + Mensch Informationsdienst


Der Titelbeitrag der Ausgabe 02/2020 der Zeitschrift UMID stellt die verschiedenen bei der Herstellung von Textilien verwendeten Chemikalien vor. Er informiert über in die Kritik geratene Substanzgruppen und gibt einen Überblick über aktuelle gesetzliche Regelungen im Bereich Textilien. Weitere Themen in der Ausgabe 02/2020 sind die Wirkung von UV-Filtern in Sonnenschutzmitteln und anderen Kosmet…weiterlesen

Seitenzahl
74
Erscheinungsjahr

Termine

Nachgezählt

180

Mit mehr als 180 Maßnahmen will die Bundesregierung Deutschland klimafest machen – gegen Risiken durch Hoch- und Niedrigwasser oder gestörte Infrastrukturen, Beeinträchtigungen der Landwirtschaft, Gesundheitsgefahren, Sicherheitsrisiken in der Wirtschaft sowie Herausforderungen des Bevölkerungsschutzes.

 

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Redaktion
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