Wasserwirtschaft in Deutschland

Die UBA-Broschüre gibt einen umfassenden Überblick rund um die Wasserwirtschaft in Deutschland: Rahmenbedingungen und Regelwerke, Belastungen, Gewässerzustand und Gewässerschutz.

Wasser in Deutschland – die Gegebenheiten

Niederschläge, Grundwasser, Flüsse, Seen und Meere – Deutschland ist ein wasserreiches Land. Verschiedene Regelwerke bestimmen den Umgang mit Wasser in Deutschland, beispielsweise die EU-Wasserrahmenrichtlinie oder nationale Regelungen für das Gewässermanagement, die Schifffahrt, die Hochwasservorsorge, die Wasserversorgung und Abwasserentsorgung.

Was belastet unser Wasser?

Menschen verändern Gewässer: Durch Industrie, Landwirtschaft, und aus den Haushalten gelangen Schadstoffe und Nährstoffe in die Gewässer. Flüsse und Küsten werden für die Schifffahrt, Energiegewinnung oder andere Nutzungen strukturell verändert. Wasser wird entnommen, zum Beispiel für die Versorgung mit Trinkwasser, und als Abwasser oder Kühlwasser wieder zugeführt. Dies alles stellt uns vor viele Herausforderungen, um einen nachhaltigen Umgang mit der Ressource Wasser, der auch den Bedürfnissen der Ökosysteme Rechnung trägt, zu sichern.

Gewässerbeschaffenheit und Auswirkungen

Die Nutzung durch den Menschen sowie Umwelteinflüsse verändern also den Zustand unserer Seen, Flüsse, Bäche, des Grundwassers,  der Küsten und der Meere. Deshalb werden der ökologischer und chemische Zustand unserer Gewässer und die verfügbare Wassermenge regelmäßig bewertet. Mit diesen Daten können – wenn nötig – gezielt Gegenmaßnahmen ergriffen werden, um unsere Gewässer und die Ökosysteme zu schützen.

Gewässerschutz auf allen Ebenen

Wasser ist eine globale Ressource. Viele Gewässer überschreiten nationale Grenzen. Deshalb sind international übergreifende Regelungen zum Gewässerschutz nötig. Auf EU-Ebene setzt die Wasserrahmenrichtlinie seit dem Jahr 2000 die Ziele und die Verfahren fest. Diese und weitere europäische Anforderungen werden durch deutsche Regelungen in nationales Rechtüberführt. Für den Meeresschutz spielen neben der EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie auch verschiedene internationale Abkommen zu den an Deutschland angrenzenden Meeren Nord- und Ostsee eine bedeutende Rolle.

Wer tut was für den Gewässerschutz?

Wie wir Wasser nutzen, verschmutzen und verändern, ist je nach Sektor sehr unterschiedlich. Deshalb erfordern alle Bereiche, sei es Landwirtschaft, Industrie, Schifffahrt, Trinkwassergewinnung oder die Aufbereitung von Abwasser, unterschiedliche Maßnahmen, um Wasser zu schützen und zu erhalten.

Tipps für Verbraucherinnen und Verbraucher

Beim Essen und Trinken, Waschen, Kochen und Putzen, beim Einkaufen, im Garten oder bei der Entsorgung von Müll – wir alle können etwas tun, um unsere Gewässer zu schützen:  Unsere Tipps für den Alltag.

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