Max Kelvin - Entwicklung und Erprobung eines modularen Curriculums zur passiven und aktiven Kühlung von Gebäuden und Stadtquartieren

  • Ein vierstöckiges Haus mit großen Fenstern und Sonnenrollos
    Sommerliches Wärmeschutzkonzept im Gründerzentrum HAMBAU in Hamm (Westf.) - Außenliegender Sonnenschutz und kontrollierte Nachtlüftung (Foto: Öko-Zentrum NRW GmbH)
  • Ein Gebäude mit großen Fensterfronten mit schmalen Balkonen
    Die großen Fensterfronten in Verbindung mit einem hohem Gebäudeenergiestandard bedingen im Sommer die Gefahr der starken Erhitzung des Gebäudes (Foto: Öko-Zentrum NRW GmbH)
  • Ein Büro mit Schreibtisch und Stuhl mit zwei großen Fenstern und Sonnenrollos
    Wenn die Sonnenrollos Tagsüber unten sind, muss die Beleuchtung eingeschaltet werden, dadurch erhöhen sich die Wärmeerträge im Raum und der Energiebedarf seigt (Foto: Öko-Zentrum NRW GmbH)
  • Schema der bauphysikalischen Prozesse, die für den Wärmeschutz und den thermischen Komfort im Sommer in Aufenthaltsräumen ausschlaggebend sind
    Schema der bauphysikalischen Prozesse, die für den Wärmeschutz und den thermischen Komfort im Sommer in Aufenthaltsräumen ausschlaggebend sind (Abbildung: Öko-Zentrum NRW GmbH)
  • Schriftzug Ökozentrum NRW
    Das Öko-Zentrum NRW leitet und koordiniert das Projekt (Abbildung: Öko-Zentrum NRW GmbH)
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Durch den Klimawandel steigen die sommerlichen Hitzetage. In Büroräumen nimmt der Einsatz von maschineller Kühlung rapide zu. Die Energieeffizienz der Kühlanlagen wird fortschreitend verbessert. Insgesamt ist dies jedoch ein subopti­males Ergebnis, da der Verringerung der Kühllast nicht der Vorzug gegeben wird. Diese hängt von vielen Einflüssen ab (Stadt, Gebäude, Raum, Nutzung), deren kausaler Zusammenhang bisher nicht bei der Planung bedacht werden. Das Projekt wird die Handlungs- und Entscheidungszusammenhänge bei der Bewertung von sommerlicher Überhitzung und bei der Planung von Maß­nahmen (passive und aktive Kühlung) aller Betroffenen analysieren. Unter Berücksichtigung der Technologien und Planungskompeten­zen werden die Leistungsprofile der betroffenen Akteursgruppen überprüft, ergänzt und weiter entwickelt. Im letzten Schritt wird ein modulares Curriculum mit Arbeitshilfen erstellt und erprobt, um eine harmonisierte und optimierte Zusammen­arbeit aller zu ermöglichen. Das Curriculum wird zielgruppenspezifisch an die betroffenen Akteursgruppen angepasst.

Wie wurde die Maßnahme umgesetzt?

Hauptverantwortliche Institution (Maßnahmenträger)Öko-Zentrum NRW GmbH
http://www.oekozentrum-nrw.de/
Kooperationspartner

Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH

Steuerungsinstrumente

Welches Steuerungsinstrument ist Bestandteil der Maßnahme?Freiwillige Vereinbarung, Kooperation, Informationsbereitstellung und Sensibilisierung

Beteiligung und Finanzierung

Je nach Arbeitsphase werden Partner aus der Industrie, Gewerbe und Verwaltung in den Entwicklungsprozess einbezogen. Insbesondere die berufsständischen Vertreter (z.B. Kammern und Verbände) und ihre Bildungsträger sind hierzu eingeladen.

Welche Formen der Beteiligung fanden statt?

Erprobung und Umsetzung des Curriculums in Form von Seminaren und Verstetigung

Erfolg und Nutzen

Erfolgt eine systematische Evaluation der Maßnahme?Ja
Bringt die Maßnahme Nutzen für weitere Zielsetzungen außer dem Ziel der Anpassung an den Klimawandel?Lebensqualität / soziale Ziele: z.B. Erhöhung der Wohnqualität in Städten, Beitrag zu sozialem Ausgleich und sozialer Integration, besondere Berücksichtigung der Interessen benachteiligter Bevölkerungsgruppen
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