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Konzeption eines Bildungsmoduls "Fachplaner Starkregenvorsorge" für Planungsingenieure (REGEN)

Mit der Schulung zum 'Fachplaner Starkregenvorsorge' wird anwendungsorientiertes Wissen vermittelt, das im Berufsalltag unmittelbar umgesetzt werden kann.
Neben der Konzeption eines Lehrplans für die Schulung zum 'Fachplaner Starkregenvorsorge' zielte das Projekt darauf ab, den 'Fachplaner Starkregenvorsorge' sowohl bei künftigen Arbeitgeber*innen in Kommunen und Planungsbüros als auch potentiellen Teilnehmenden der Schulung bekannt zu machen.
Das innovative Element des Konzeptes besteht darin, eine konkrete Zusatzqualifikation für eine*n interdisziplinär tätige*n Berater*in zu schaffen, der*die auf unterschiedlichen Ebenen agieren kann:
1. Verbindung von Stadtentwässerung und Stadtplanung,
2. Interkommunale Zusammenarbeit,
3. Beratung der Bürger*innen

Mit dem 'Fachplaner Starkregenvorsorge' wurde so ein*e Know-how-Träger*in in Kommunen und Planungsbüros für die Risikoermittlung von Überflutungen durch Hochwässer und Sturzfluten geschaffen und ein*e Berater*in für geeignete Maßnahmen in Kommunen installiert. Er*Sie verfügt weiterhin über die erforderliche Kompetenz für die Organisation der Notfallplanung in Kommunen und die Begleitung des Hochwasser-Audits der DWA. Durch die Etablierung des 'Fachplaners Starkregenvorsorge' in der kommunalen Verwaltung und in Ingenieurbüros ist gewährleistet, dass qualifiziert Vorsorge bei Starkregen getroffen und in Zukunft Schäden minimiert werden. Dies gilt auch für industrielle Entwässerungssysteme.

Eckdaten zur Maßnahme

Maßnahmenträger

Maßnahmenträger
Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA) https://de.dwa.de

Dauer und Finanzierung

Beginn der Umsetzung
Dauer der Umsetzung
01.11.2017-30.10.2019
Wie hoch waren die (geschätzten) Kosten für die Umsetzung?
69.760 €
Mit welchen Mitteln wurde die Maßnahme finanziert?
  • Bund
Diese Maßnahmen wurde gefördert durch das Bundesumweltministerium im Rahmen des Programmes "Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels".

Weiterführende Links

Beteiligung

Wurden neben den Kooperationspartnern andere Personengruppen/Institutionen in die Planung/Umsetzung der Maßnahmen eingebunden?
  • Öffentliche Verwaltung/Politik
  • Presse
Ingenieurbüros
Welche Formen der Beteiligung fanden statt?
  • Dialogveranstaltungen, Konferenzen, Workshops
  • Sonstiges
Erläuterung
20 ausgewählte Vertreter*innen aus Kommunen und Ingenieurbüros nahmen an der Pilotschulung und anschließend an der Evaluierung teil. Ihr Feedback half, das Schulungskonzept zu optimieren.

Erfolge

Welche Erfolge konnten Sie mit Ihrer Maßnahme erzielen?
Das Ergebnis des Projektes REGEN ist bereits als DWA-Angebot auf dem Markt etabliert. Seit der Pilotschulung zum 'Fachplaner Starkregenvorsorge' im April 2018 hat die DWA weitere neun Schulungen angeboten, die überwiegend mit knapp 20 Teilnehmenden ausgebucht waren.
Wie wird der Erfolg der Maßnahme evaluiert?
  • Feedback-Gespräche (z.B. Gruppendiskussion, Fokusgruppe, Erfahrungsberichte)
  • Monitoring (z.B. Messung, Erfassung von Daten, TN-Zahlen, Webseitenklicks)
  • quantitative Befragung (mittels Fragebögen)
Erläuterung
Die Abschlussstatements der Teilnehmenden wurden gefilmt und Feedback-Bögen zur Bewertung der Veranstaltung und der Vortragenden ausgefüllt. Auch zu den „Sprechenden Postern“ wurde ein Feedback erfragt. Ein halbes Jahr nach Abschluss der Pilotschulung wurde durch eine Online-Umfrage die Einschätzung der Verwertungsmöglichkeiten des Erlernten im praktischen Arbeitsalltag abgefragt.
Hat die Maßnahme positive Nebeneffekte?
  • Ja, wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: z. B. Innovation, Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen oder Regionen
Der ‚Fachplaner Starkregenvorsorge‘ schließt Wissenslücken bei bereits ausgebildeten Planungsingenieur*innen in Ingenieurbüros, Kommunen und bei Städteplaner*innen, um Maßnahmen zur Starkregenvorsorge zu konzipieren.

Hindernisse

Welche Hindernisse gab es während der Umsetzung?
Auch das IKT (Institut für Unterirdische Infrastruktur) bietet eine Schulung zur Starkregenvorsorge an. Im Unterschied zum 'Fachplaner Starkregenvorsorge' der DWA liegt der Schwerpunkt beim IKT auf der Stadtentwässerung und der Kommunikation mit anderen Bereichen der Kommunalverwaltung. Die DWA-Schulung verfolgt einen integrativen Planungsansatz und führt in konkrete übergreifende Planungstools ein. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal sind die Schulungsmaterialien (Sprechende Poster) der DWA.

Kontaktdaten

Sabine Thaler
Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA)
Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Deutschland
Abteilung
Bildung und Internationale Zusammenarbeit
E-Mail
thaler@dwa.de
Telefonnummer
+492242872142
Faxnummer
02242872135

Ort der Umsetzung

Theodor-Heuss-Allee 17
53773 Hennef
Deutschland

Nordrhein-Westfalen

Kategorien

Binnenhochwasser Starkregen/Sturzfluten Informationsbereitstellung und Sensibilisierung Umweltbeobachtung und Erforschung von Folgen des Klimawandels Nichtregierungsorganisation
Kurzlink: https://www.uba.de/n81915de