KlimawandeLernen RLP - BauGB

  • Teilnehmer sitzen im Hörsaal und schauen Richtung Podium, wo 6 Podiumsteilnehmer vor Mikrofonen sitzen und diskutieren. Im Hintergrund erscheint das Logo KlimawandeLernen projiziert auf Leinwand.
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  • Podiumsmitglied spricht in sein Mikrofon und gestikuliert mit seinen Händen dazu. Im Hintergrund sind die weiteren 5 Podiumsmitglieder zu sehen.
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  • Veranstaltungsteilnehmer schaut auf eine Präsentationswand in den Farben orange und grün. Mittig befindet sich das Logo und drum herum hängen Moderationskarten, die mögliche Interessenskonflikte beschreiben.
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  • Teilnehmer sitzen an ihren Tischen in Reihen vor Ihren Notizen oder Laptops und hören zu .
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  • Vortragender steht am Pult bei geöffnetem Laptop vor den Teilnehmern, die in Reihen an Tischen sitzend zuhören.
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Im Projekt KlimawandeLernen RLP - BauGB der Stiftung für Ökologie und Demokratie wurde ein Bildungsangebot für kommunale MitarbeiterInnen konzipiert, durchgeführt und evaluiert. Ziel war die Weiterbildung dieser Zielgruppe zur Integration des Themas Anpassung an den Klimawandel in die kommunale Bauleitplanung.
Das Seminar wurde in Form eines Blended-Learning-Programms ( "E-Learning") konzipiert. Dadurch konnten die Teilnehmenden ihren Lernprozess selbst steuern und eigenverantwortlich organisieren.
Neben Grundlagen zum Thema wurden Pflichten und Potenziale der Gesetzgebung erörtert, Risiko- und Optionsanalysen durchgeführt und bewertet, Beispiele aus der Praxis kennengelernt sowie Möglichkeiten der Verstetigung und Multiplikation evaluiert.

Ergebnisse:
Über die Lernplattform wurden die Aufgabenstellungen und Literatur bereitgestellt. Zusätzlich standen themenspezifische Diskussionsforen zum informellen Austausch zur Verfügung. Außerdem konnte das "kwis-QUIZ" über die Lernplattform bearbeitet werden; ein speziell für das Seminar entwickeltes Online-Quiz zum Kennenlernen des Klimawandelinformationssystems kwis-rlp zur Einführung in die Thematik Klimawandel und Klimawandelfolgen. Im Verlauf des Seminars erstellten die Teilnehmenden eigene Posterbeiträge, testeten vorhandene Werkzeuge als Unterstützung zur Klimaanpassung im Planungsprozess und entwickelten eigene Ideen und Konzepte zu möglichen Hilfestellungen. Eine Gruppe erarbeitete den Entwurf eines Quicktools als Hilfestellung für kleinere Kommunen zur Erstellung von Klimaanpassungskonzepten in der Bauleitplanung. Eine zweite Gruppe stellte eine Broschüre zur Sensibilisierung in der Verwaltung zusammen, welche eine Einstiegshilfe für vorhandene Leitfäden und Praxishilfen darstellt.

Wie wurde die Maßnahme umgesetzt?

Hauptverantwortliche Institution (Maßnahmenträger)Stiftung für Ökologie und Demokratie e.V.
http://www.stiftung-oekologie-u-demokratie.de
Kooperationspartner

Rheinland-Pfalz Kompetenzzentrum für Klimawandelfolgen, GStB RLP (Gemeinde- & Städtebund Rheinland-Pfalz), Kommunalakademie Rheinland-Pfalz, VCRP (Virtueller Campus Rheinland-Pfalz), Landesforsten RLP, Stadtberatung Dr. Sven Fries

Steuerungsinstrumente

Welches Steuerungsinstrument ist Bestandteil der Maßnahme?Informationsbereitstellung und Sensibilisierung, Sonstige
Bitte erläutern Sie die von Ihnen genannten Instrumente und deren Anwendung näher.

Weiterbildungsangebot für kommunale Bedienstete mit Tätigkeitschwerpunkt BauGB

Beteiligung und Finanzierung

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Verwaltungen und Multiplikatoren/Experten im Themenfeld Klimawandelfolgen (Tätigkeitsschwerpunkt Baugesetzbuch)

Kosten

190.000 €

FinanzierungBund

Erfolg und Nutzen

Erfolgt eine systematische Evaluation der Maßnahme?Ja
Bitte beschreiben Sie die Evaluationsmethode

Die Evaluation fokussierte Wirkung und Nutzen des Projektes.Qualitative und quantitative Daten wurden mit formativen und summativen Evaluationsprozessen durch ein externes Büro erhoben und ausgewertet. Methoden: Teilnehmerbefragung, Experteninterviews, Dokumentenanalyse. Indikatoren: Teilnehmerquoten/Lernerfolgsdaten, Aussagen zu Kooperation, öffentliche. Wahrnehmung/Projektsteuerung.

Welche Erfolge wurden bis jetzt mit der Maßnahme erreicht?

Das Projekt hat bei den teilnehmenden Kommunen zur Bewusstseinsbildung und zum Verständnis der Begrifflichkeiten Klimaschutz und Anpassung an die Folgen des Klimawandels beigetragen. Durch das Projekt konnten wertvolle Erfahrungen für zukünftige Maßnahmen zur Unterstützung der Kommunen bei der Anpassung an den Klimawandel gesammelt werden. Die Bereitstellung von einfachen Handlungsempfehlungen, die Unterstützung der Verwaltung und die Bereitstellung von Daten zu den regionalen Folgen des Klimawandels sind die Kernpunkte einer wirkungsvollen Hilfestellung.

Bringt die Maßnahme Nutzen für weitere Zielsetzungen außer dem Ziel der Anpassung an den Klimawandel?Ökonomische Ziele: z.B. Innovation, Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen oder Regionen
Erläuterung

Ökonomische Ziele: Reduktion der Kosten durch Infrastrukturschäden nach Extremwetterereignissen (z. B. Starkregen, Sturm)

Bringt die Maßnahme Nutzen für weitere Zielsetzungen außer dem Ziel der Anpassung an den Klimawandel?Lebensqualität / soziale Ziele: z.B. Erhöhung der Wohnqualität in Städten, Beitrag zu sozialem Ausgleich und sozialer Integration, besondere Berücksichtigung der Interessen benachteiligter Bevölkerungsgruppen
Erläuterung

Lebensqualität: Erhöhung der Attraktivität einer Gemeinde (touristisch, als Hauptwohnort, als Arbeitsplatz).

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