RESCUE: Methodik

Die RESCUE-Studie basiert auf Eigenarbeit des Umweltbundesamtes und Forschungsvorhaben mit externen Instituten. Im Zentrum steht das Forschungsvorhaben „Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland“ (FKZ: 3715 41 115 0). Hier wurde ein Modellverbund aus insgesamt fünf Modellen genutzt.

Modellverbund

Die Modellierung im Verkehrsbereich basieren auf TREMOD (Transport Emission Model), im Bereich Raumwärme und Kältebedarfe auf GEMOD (Gebäude-Modell) und im Bereich Landwirtschaft auf ALMOD (Agriculture and LULUCF Model). In Kombination mit den industriellen, branchenspezifischen Analysen sowie dem Abfallbereich wurde die Energiemodellierung mit SCOPE (Sektorübergreifende Einsatz- und Ausbauoptimierung für Analysen des künftigen Energieversorgungssystems) durchgeführt. Die gesamtwirtschaftliche Rohstoffnutzung sowie die vorgelagerten Emissionen wurden mit dem umweltökonomischen Rohstoff- und THG-Modell (URMOD) modelliert. Eine genaue Beschreibung zur Funktionsweise der Modelle wird in „Transformationsprozess zum treibhausgasneutralem und ressourcenschonendem Deutschland – GreenEe“ zu finden sein (Umweltbundesamt, Climate Change 01/20).

Es sei darauf hingewiesen, dass eine kostenoptimierte Modellierung ausschließlich für den Bereich Energiewirtschaft erfolgte. Eine Kostenoptimierung unter Berücksichtigung der volkswirtschaftlichen Kosten, Umwelt- und Gesundheitskosten über alle Emissions- und Rohstoffinanspruchnahmebereiche im Laufe der Transformation erfolgte nicht. 

Forschungskonsortium

Die in diesem Projekt dargestellten Szenarienergebnisse basieren im Wesentlichen auf Analysen des Forschungsvorhabens „Transformationsprozess zum treibhausgasneutralen und ressourcenschonenden Deutschland“ (FKZ: 3715 41 115 0). Das Vorhaben wurde durchgeführt von:

  • ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung GmbH: M. Dittrich, F. Dünnebeil, A.v. Oehsen, S. Koeppen, R. Vogt, H. Fehrenbach, K. Biemann, S. Limberger, B. Ewers, A. Auberger
  • Franhofer IEE – Fraunhofer-Institut für Energiewirtschaft: N. Gerhardt, S. Becker, D. Böttger, F. Frischmuth
  • SSG – Sustainable Solutions Germany: K. Schoer
  • CONSIDEO: K. Neumann