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Umwelt-Indikator

Indikator: Luftqualität in Ballungsräumen

Ein Diagramm stellt für drei Luftschadstoffe dar, wie stark zwischen 2000 und 2020 im städtischen Hintergrund von Ballungsräumen im Durchschnitt WHO-Empfehlungen überschritten werden. Die Entwicklung der verschiedenen Schadstoffe ist unterschiedlich. Zwischen 2000 und 2020 liegen für Stickstoffdioxid die Werte zwischen 35,9 und -19,8 Prozent, für Ozon zwischen 71,0 und 57,3 Prozent und für Feinstaub (PM2,5) zwischen 77,3 und -1,0 Prozent.

Die Grundbelastung in deutschen Ballungsräumen überschreitet die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation WHO noch für einen wichtigen Luftschadstoff – Ozon.In der Nähe von Schadstoffquellen können die Belastungen sogar wesentlich höher sein.Bei Stickstoffdioxid und Feinstaub hat sich die Situation seit dem Jahr 2000 erheblich verbessert. Die WHO-Empfehlung für PM 2,5 wurde 2020 im Mittel erst… weiterlesen

Indikator: Landschaftszerschneidung

Ein Diagramm zeigt den Anteil der unzerschnittenen verkehrsarmen Räume mit mindestens 100 km² an der Landfläche Deutschlands für die Jahre 2000, 2005, 2010 und 2015 sowie den Zielwert. Wegen methodischer Unterschiede sind die Werte nicht uneingeschränkt vergleichbar.

Mit den unzerschnittenen verkehrsarmen Räumen (UZVR) wird die Zerschneidung der Landesfläche durch Verkehrsachsen beschrieben.Im Jahr 2015 machten unzerschnittene, verkehrsarme Räume 23,5 % der Landfläche Deutschlands aus.Ziel der Bundesregierung ist es, den Anteil bei 25,4 % zu halten. weiterlesen

Indikator: Endenergieverbrauch des Verkehrs

Ein Diagramm zeigt den Endenergieverbrauch im Güter- und Personenverkehr zwischen 2005 bis 2019 sowie die Ziele der Bundesregierung (2005 = 100) als Index dargestellt.

Die Bundesregierung will den Endenergieverbrauch des Güter- und Personenverkehrs bis 2030 um 15 bis 20 % gegenüber 2005 verringern.Der Endenergieverbrauch des Verkehrs stagniert jedoch auf hohem Niveau mit in den letzten Jahren steigender Tendenz im Güterverkehr. Es wird schwierig, das Ziel in beiden Sektoren zu erreichen.Güter- und Personenverkehr sind seit Anfang der 1990er zwar deutlich effizie… weiterlesen

Indikator: Beschäftigte im Bereich Erneuerbare Energien

Nach einem starken Anstieg seit 2000 war die Beschäftigung seit dem Jahr 2012 rückläufig, was auf die starken Arbeitsplatzverluste in der Solarenergie zurückzuführen war. Von 2015 auf 2016 gab es einen leichten Anstieg. Die meisten Arbeitsplätze entstanden in den Bereichen Windenergie und Biomasse. Zwischen 2016 und 2019 kam es zu starken Rückgängen.

2019 arbeiteten 299.700 Menschen im Bereich erneuerbare Energien. Das sind knapp dreimal so viel wie im Jahr 2000.Nach einem starken Beschäftigungswachstum bis 2011 zeigt sich seitdem ein deutlicher Rückgang.Verantwortlich dafür war zunächst der weitgehende Zusammenbruch der heimischen Photovoltaikindustrie.Seit 2017 geht auch die Produktion in der Windenergie stark zurück. Die wesentlichen Treibe… weiterlesen

Indikator: Eutrophierung von Nord- und Ostsee durch Stickstoff

Ein Diagramm zeigt die Entwicklung der Konzentration von Gesamtstickstoff in Nord- und Ostseezuflüssen im Vergleich zum Bewirtschaftungszielwert. Der Konzentrationswert ist als gleitender, abflussgewichteter Durchschnitt der vergangenen 5 Jahre in Milligramm pro Liter angegeben. Zusätzlich wird das Minimum und Maximum der Konzentrationen als gleitender Durchschnitt der vergangenen 5 Jahre gezeigt.

Deutschland hat sich verpflichtet, zur Erreichung der Ziele des Meeresschutzes maximale Konzentrationen für Stickstoff am Übergangspunkt limnisch-marin (Binnengewässer/Meer) einzuhalten.Im Mittel aller Flüsse werden diese Zielkonzentrationen in Nord- und Ostsee nur noch geringfügig überschritten, einige Flüsse weisen jedoch noch sehr hohe Konzentrationen auf.Für die Zielerreichung ist es erforderl… weiterlesen

Indikator: Engagement im Umweltschutz

Ein Diagramm zeigt den Anteil der Bevölkerung, der sich aktiv im Umwelt- und Naturschutz engagiert sowie den Anteil, der sich so ein Engagement vorstellen kann. Im Jahr 2020 wurde nur nach einem aktuellen Engagement gefragt, welches 19 % bejahten.

In der Repräsentativbefragung aus dem Jahr 2020 gaben 19 % an, dass sie sich aktiv für den Umwelt- und Naturschutz engagieren. Im Jahr 2018 waren es 12 % und im Jahr 2016 6 %.Der Indikator zeigt also seit dem Jahr 2018 eine positive Entwicklung.Diese Entwicklung zeigte sich auch bei dem (zwischen 2016 und 2018) gestiegenen Anteil an Personen, die sich vorstellen konnten, sich aktiv am Umwelt- und… weiterlesen

Indikator: Badegewässerqualität

Ein Diagramm stellt die Entwicklung guter sowie mindestens ausreichender Badegewässerqualität getrennt für Küsten- und Binnengewässer dar (Jahre 1992 bis 2020). Der Zustand stieg vor allem in den 1990er Jahren deutlich an. Der Zielwert 2015 wurde fast erreicht.

Bis 2015 mussten alle Badegewässer der EU mindestens in einem ausreichenden Zustand sein.96,2 % aller Badegewässer erfüllten 2020 die Vorgabe. Damit wurde das Ziel nur knapp verfehlt.Schließt man die nicht beurteilten Badegewässer aus, erfüllten 2020 sogar 99,5 % der Badegewässer die Vorgaben.Rund 91 % der Binnengewässer und fast 84 % der Küstengewässer hatten 2020 eine ausgezeichnete Qualität. weiterlesen

Indikator: Kraft-Wärme-Kopplung (KWK)

Ein Diagramm zeigt die Entwicklung der KWK-Nettostromerzeugung von 2003 (78 Terawattstunden) bis 2019 (113 Terawattstunden) sowie die Ziele nach KWK-Gesetz für 2020 und 2025.

Die durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugte Strommenge ist bis 2017 fast kontinuierlich gestiegen.Der scheinbare Rückgang der KWK-Stromerzeugung zwischen 2017 und 2018 liegt an der Änderung der Energiestatistik: Seit 2018 werden KWK-Anlagen genauer erfasst. Im KWK-Gesetz ist festgeschrieben, dass im Jahr 2020 durch KWK 110 Terawattstunden (TWh) Strom erzeugt werden sollen. Im Jahr 2025 sollen es… weiterlesen

Das Umweltbundesamt

Für Mensch und Umwelt