CARAVAN - Climate change: a regional assessment of vulnerability and adaptive capacity for the Nordic countries

Hintergrund und Ziele

Das Hauptziel des Projekts "Klimawandel : ein regionales Assessment zur Vulnerabilität und Anpassungskapazität für die Nordischen Länder" liegt darin, alternative Ansätze zur Quantifizierung regionaler Vulnerabilität gegenüber dem Klimawandel in den Nordischen Ländern zu vergleichen und kontrastieren. Dabei sollen detaillierte Vulnerabilitäts-Assessments in nachfolgenden nationalen und Nordischen Studien erstellt werden.

Ziele:

  1. Erforschen alternativer Methoden der Beschreibung der Gefährdung durch Klima und Klimawandel, basierend auf einem konsistenten Set von Klimabeobachtungen und Szenarien aus mehreren Quellen,
  2. Untersuchung von alternativen Einflussmodellen, die in Partnerländern für die Evaluierung sektoraler Sensitivität gegenüber dem Klimawandel verwendet werden, sowie Analyse ihrer Anwendbarkeit auf Städteebene in den Nordischen Ländern,
  3. Analyse von geeigneten Indikatoren adaptiver Kapazität, basierend auf Literaturrecherche, Vergleich von nationalen Ansätzen und Erfahrungen, sowie von vorhandenen Daten und Szenarien,
  4. Durchführung eines ersten Vulnerabilitäts-Mapping für die Gegenwart und die Zukunft (z.B. 2050) in jedem Nordischen Land für mindestens einen gemeinsamen Sektor unter Verwendung alternativer Ansätze, Szenarien und Indizes, sowie Vergleich der Ergebnisse;
  5. Berichten der Ergebnisse an Stakeholdergruppen und Vorbereiten von Empfehlungen für zukünftige integrierte Assessments regionaler Vulnerabilität gegenüber dem Klimawandel in der Nordischen Region.

Laufzeit

bis

Untersuchungsregion/-raum

Land
  • Finnland
  • Norwegen
  • Schweden

Schritte im Prozess zur Anpassung an den Klimawandel

Schritt 1: Klimawandel verstehen und beschreiben

Ansatz und Ergebnisse 

Verschiedene Szenarien aus verschiedenen Quellen werden verwendet.

Schritt 2a: Risiken erkennen und bewerten (Klimafolgen/-wirkungen)

Analyseansatz 

Zu untersuchende Regionen, Sektoren und Gemeinden werden im Laufe des Projekts identifiziert. Ein Pilotprojekt wird sich beispielsweise mit der Analyse des Landwirtschaftssektors in den Nordischen Ländern befassen. Da die Arbeit in starker Beziehung zu laufenden oder geplanten Studien zu Vulnerabilität in individuellen Partnerländern steht, wird CARAVAN möglicherweise auch in der Lage sein, Erfahrungen dieser Projekte zu verfeinern und die Analyse auszuweiten.

Schritt 2b: Vulnerabilität, Risiken und Chancen

Ansatz und Risiken / Chancen 

Das Hauptziel von CARAVAN liegt darin, einen Vergleich von Ansätzen zur Schätzung regionaler Vulnerabilität gegenüber dem Klimawandel in den Nordischen Ländern durchzuführen. Vulnerabilität stellt eine Funktion von Belastung durch den Klimawandel, die Sensitivität gegenüber dessen Effekte und der adaptiven Kapazität zur Bewältigung dieser Effekte dar. Diese Elemente werden in dem Projekt untersucht, wobei Indikatoren in Zusammenarbeit mit regionalen Stakeholdern für zukünftige Perioden bis 2050 entwickelt werden. Diese Indikatoren werden dann auf verschiedene Arten zusammengefügt um Vulnerabilität zu beschreiben. Indizes der Vulnerabilität werden auf Städteebene kalkuliert und über die Nordische Region abgebildet.

Zentrales Resultat ist das "Online Mapping Tool" zur Bewertung der "relativen Vulnerabilität" (im Internet: http://www.iav-mapping.net/CARAVAN/CARAVAN.html).

Schritt 3: Maßnahmen entwickeln und vergleichen

Zeithorizont
  • 2021–2050 (nahe Zukunft)

Wer war oder ist beteiligt?

Förderung / Finanzierung 

Das Budget beträgt 148,000 Euro und wird von nationalen Quellen bereitgestellt: der Finnischen Akademie, dem Norwegischen Forschungsrat und der Schwedischen Umweltschutzagentur.

Beteiligte/Partner 

CARAVAN besteht aus einer Kooperation von drei Organisationen mit interdisziplinären Forschungsteams:

Finnisches Umweltinstitut (SYKE), Helsinki, Finnland;

Universität Oslo, Fachbereich Soziologie und Humangeographie, Oslo, Norwegen;

Universität Linköping, Zentrum für Klimawissenschaft und -politik, Linköping, Schweden;

Ansprechpartner

Finnisches Umweltinstitut
Mechelininkatu 34a
FI-00251 Helsinki
Finland

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Handlungsfelder:
 Raumordnung, Regional- und Bauleitplanung