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Welche Aktivitäten laufen auf europäischer und regionaler Ebene?

 

  • Das am 31.10.2012 veröffentlichte „Commission Staff Working Dokument“ (CSWD (2012) 365) der EU Kommission gibt einen Überblick über relevante EU-Gesetzgebung, Richtlinien und Initiativen zu marinen Abfällen; der Annex enthält eine Auflistung von Finanzierungsmöglichkeiten für Projekte, die Meeresmüll adressieren. Weiterhin finanziert die EU verschiedene Forschungsprojekte, u.a. zur Definition möglicher Maßnahmen, um dem Problem zu begegnen – u.a. MARLISCO („MARine Litter in Europe Seas: Social AwarenesS and CO-Responsibility“) – und um die Datenlage zum Abfallvorkommen und den Auswirkungen mariner Abfällen zu verbessern (CLEANSEA).
  • Unter der EU Abfallrahmenrichtlinie (2008/98/EC) müssen bis Ende 2013 Müllpräventionsprogramme entwickelt werden; die Verpackungsmüllrichtlinie (94/62/EC) schreibt eine Reihe von Anforderungen vor, um perspektivisch die Umweltauswirkungen durch Verpackungsmaterialien zu reduzieren. Weiterhin ist die EU Richtlinie zu Hafenauffangseinrichtungen momentan im Revisionsprozess mit dem Ziel, für alle Schiffe ein „zero discharge at sea“ zu erreichen, die europäische Häfen anlaufen.
  • Ein „Grünbuch zu einer europäischen Strategie für Kunststoffabfälle in der Umwelt“ wurde aktuell veröffentlicht (COM(2013) 123 final of 7/3/2013) und in die öffentliche Konsultation gegeben. Das Grünbuch soll dazu beitragen, die Risiken von Kunststoffen für die Umwelt und die menschliche Gesundheit neu zu bewerten. Weiterhin sollen umfassende Überlegungen darüber angestoßen werden, wie auf die politischen Herausforderungen im Zusammenhang mit Kunststoffabfällen, die derzeit nicht Gegenstand des EU-Abfallrechts sind, reagiert werden kann.

 

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Schlagworte:
 Meeresmüll

Das Umweltbundesamt

Für Mensch und Umwelt