Umweltfreundlich leben: Worauf es ankommt

Radfahrerinnen und Radfahrer auf einer Straßezum Vergrößern anklicken
Fahrradfahren ist klimafreundlich und gesund.
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Ernährung, Wohnen, Mobilität, Geldanlagen, Kleidung, Elektronik und Computer – wo liegen die großen Stellschrauben für ein klima- und ressourcenschonendes Leben?

Was ist wirklich wichtig, um ein klima- und ressourcenschonendes Leben zu führen? In einem Forschungsprojekt des Umweltbundesamts (UBA) wurde jetzt untersucht, was die größten Stellschrauben, die sogenannten „Big Points“, im persönlichen Handeln sind.

Ernährung

Die aus Umweltsicht ideale Ernährung ist vegan, kommt also ohne tierische Produkte (Fleisch, Wurst, Eier, Milchprodukte) aus. Darüber hinaus verzichtet eine umweltfreundliche Ernährung möglichst weitgehend auf:

  • Produkte aus (beheizten) Gewächshäusern, wie etwa Tomaten außerhalb der Freilandsaison
  • per Flugzeug importierte Lebensmittel, wie etwa „Flugmangos“

Statt Produkte aus konventionellem Anbau stehen möglichst viele Bio-Produkte auf dem Speisezettel. Für sie werden weder Pestizide noch Kunstdünger eingesetzt.

Wohnen

Die ideale Wohnung ist nicht größer als nötig und gut gedämmt. Die Einrichtung besteht aus langlebigen Produkten. Die Elektrogeräte sind hochenergieeffizient und werden sparsam genutzt. Aus der Steckdose kommt Ökostrom. Waschmaschine und Geschirrspüler werden nur voll beladen statt halb leer betrieben.

Mobilität

Am umweltfreundlichsten mobil ist, wer keinen eigenen Pkw anschafft und keine Flugreisen macht, sondern mit öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß, mit dem Rad oder mit dem Car-Sharing-Auto unterwegs ist.

Geldanlagen

Gerade nicht benötigtes Geld kann man auf einem Sparbuch mit ethisch-ökologischen Kriterien „parken“ oder in erneuerbare Energien oder nachhaltige Anlageprodukte investieren.

Kleidung

Ideal ist der Kauf weniger und dafür qualitativ hochwertiger und zugleich schadstoffarmer und umweltfreundlich produzierter Kleidungsstücke, die lange genutzt werden.

Computer, Handys, Fernseher & Co.

Geräte der Informations- und Kommunikationstechnik sollten nicht nur energieeffizient sein, sondern vor allem so lange wie möglich genutzt werden.