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Flächenverbrauch

Wie geht es der Umwelt?

Struktur der Flächennutzung

Mehr als die Hälfte der deutschen Fläche wird landwirtschaftlich genutzt. Dieser Anteil sinkt langsam, während der für Siedlungen und Verkehr stetig steigt. Ziel einer nachhaltigen Flächennutzung ist daher, den Flächenverbrauch durch Siedlungen und Verkehr zu senken und gleichzeitig vorhandene Siedlungs- und Verkehrsflächen optimal zu nutzen und ökologisch aufzuwerten. weiterlesen

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Flächenverbrauch für Rohstoffabbau

Der Abbau von Rohstoffen im Tagebau geht mit einer unwiderruflichen Zerstörung von Böden und Landschaften einher. Wasserhaushalt und Wasserqualität können dauerhaft beeinträchtigt werden. Durch den Abbau von Rohstoffen kamen 2015 pro Tag etwa 8 Hektar (ha) Fläche "unter den Bagger", davon 4,0 ha für Baumineralien, 2,1 ha für Braunkohle, 1,5 ha für Torf und 0,3 ha für Industriemineralien. weiterlesen

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Siedlungs- und Verkehrsfläche

Der Flächenverbrauch für Siedlungen und Verkehr hat Auswirkungen auf die Umwelt. Versiegelte Flächen schaden Böden und begünstigen Hochwasser. Die Zersiedelung erzeugt zudem mehr Verkehr. Die Bundesregierung will den Flächenverbrauch bis 2020 auf 30 ha pro Tag und bis 2030 auf weniger als 30 ha pro Tag senken. Das integrierte Umweltprogramm des BMUB setzt für 2030 ein Ziel von 20 ha pro Tag. weiterlesen

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Wie reagieren Politik, Wirtschaft und Gesellschaft?

Boden | Landwirtschaft

Flächensparen – Böden und Landschaften erhalten

grüne Wiese

Flächensparen heißt, weniger Flächen für Siedlungen und Verkehr zu beanspruchen und fruchtbare Böden zu erhalten. Mit innovativen Konzepten sollen Flächen umweltschonend und effizient genutzt werden. Im Fokus stehen die Flächen für Wohnen, öffentliche Zwecke, Handel, Gewerbe, Industrie, Freizeit und Sport sowie für den Land-, Wasser- und Luftverkehr. weiterlesen

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News zum Thema Wirtschaft | Konsum und Boden | Landwirtschaft

Gutachten: Grundsteuerreform kann den Flächenverbrauch senken

Neubaugebiet mit Einfamilienhäusern „auf der grünen Wiese“

Baureife Grundstücke in den Innenstädten werden oft unbebaut liegengelassen, weil auf steigende Baulandpreise spekuliert wird. Das erhöht den Druck, Flächen außerhalb der Ortslagen zu bebauen. Würde die Grundsteuer so reformiert, dass sie sich allein nach dem Bodenwert richtet, wäre dies ein Anreiz, innerstädtische Grundstücke mit ihren hohen Bodenwerten schneller zu bebauen, so ein Gutachten. weiterlesen

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Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales

Raumplanungsrecht

Industrieanlage am Fluss

Viele Vorhaben und Projekte, die den Boden nutzen, können negative Umweltauswirkungen haben. Vor allem die Versiegelung oder gar Zerstörung natürlich gewachsener Böden, beispielsweise durch den Bau von Gebäuden oder Industrieanlagen sind zu nennen. Auch die Zerschneidung der Landschaften, beispielsweise durch Straßen und Schienentrassen, ist ein Problem. weiterlesen

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Umwelt-Indikator

Indikator: Siedlungs- und Verkehrsfläche

Ein Diagramm stellt in Balkenform für jedes Jahr dar, wie viel Hektar Fläche in Deutschland zwischen 1993 und 2015 pro Tag neu für Siedlungs- und Verkehrsflächen ausgewiesen wurden. Ergänzend wird als Linie der Vier-Jahres-Durchschnitt abgebildet.

In den Jahren 2012 bis 2015 wurden täglich 66 Hektar für Siedlungs- und Verkehrszwecke neu in Anspruch genommen.Der Anstieg soll nach dem Willen der Bundesregierung bis 2020 auf 30 Hektar pro Tag sinken. Bis 2030 soll der tägliche Anstieg unter 30 Hektar liegen.Es müssen zusätzliche Maßnahmen ergriffen werden, damit diese Ziele erreicht werden können. weiterlesen

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Das Umweltbundesamt

Für Mensch und Umwelt