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Phosphor

Wie geht es der Umwelt?

Zustand der Seen

Nur 26,4 Prozent der deutschen Seen erreichten 2015 einen „guten“ oder „sehr guten“ ökologischen Zustand. Seen bieten mit Uferzonen, freien Wasserkörpern und Seeboden viel Lebensraum für Tier- und Pflanzenarten. Das empfindliche Ökosystem ist durch hohe Nährstoffeinträge sowie Nutzung durch Erholungssuchende bedroht. Es kann Jahre dauern, bis sich ein See von hohen Nährstoffeinträgen erholt hat. weiterlesen

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Flusseinträge und direkte Einträge in die Ostsee

Die Ostsee wird durch Nährstoffe und Schadstoffe belastet, welche über Flüsse und Direkteinleiter in die Ostsee gelangen. Während Direkteinleiter relativ stabile Frachten abgaben, sanken die über Flüsse eingetragenen phosphathaltigen Nährstoff- und Schwermetallfrachten (Blei, Cadmium und Quecksilber). Die stickstoffhaltigen Einträge verringerten sich auf den drittniedrigsten Stand seit 1984. weiterlesen

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Neu

Öffentliche Abwasserentsorgung

Das Hauptziel der Abwasserbehandlung ist, Gewässer durch Abwässer möglichst wenig zu belasten. Dabei fällt Klärschlamm an, der zumeist in getrockneter Form thermisch verwertet wird. Die Rückgewinnung und Wiederverwertung von Stoffen wie Phosphaten aus Abwasser und Klärschlamm wird zunehmend eine wichtigere Rolle spielen. weiterlesen

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Umwelt-Indikator

Indikator: Eutrophierung von Flüssen durch Phosphor

Ein Diagramm stellt für die Jahre 1982 bis 2017 die Messstellen dar, die die Orientierungswerte für Phosphor nicht einhalten. Die sind je nach Höhe der Überschreitung in Güteklassen eingeteilt. Der Anteil starker Überschreitungen (GK IV) ist stark gesunken, der Anteil schwacher Überschreitungen (II-III) stark gestiegen.

An fast zwei Dritteln aller Messstellen an Flüssen werden zu hohe Phosphor-Konzentrationen beobachtet.Der Anteil ist seit Beginn der 1980er Jahre insgesamt um rund ein Fünftel zurückgegangen. Sehr hohe Belastungen treten nur noch selten auf.Ziel der Bundesregierung ist es, die Phosphor-Orientierungswerte spätestens 2030 in allen Gewässern einzuhalten.Dafür muss vor allem die Düngepraxis in der Lan… weiterlesen

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Wasser

Gewässertyp 2017 - Tiefer, großer, kalkarmer Mittelgebirgssee

Ein Luftbild der Talsperre Lehnmühle in Sachsen

Die „Tiefen, großen, kalkarmen Mittelgebirgsseen“ liegen vornehmlich in den Mittelgebirgen von Sachsen, Thüringen, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Typische Vertreter sind die Talsperren Leibis-Lichte in Thüringen, Eibenstock in Sachsen, die Rappbode in Sachsen-Anhalt, Oleftalsperre in Nordrhein-Westfalen, Granetalsperre in Niedersachsen und die Förmitztalsperre in Bayern. weiterlesen

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Wasser

Gewässertyp des Jahres 2018 – Sandiger Tieflandbach

Der Fluss Nieplitz

Die sandigen Tieflandbäche liegen vornehmlich in den sandigen Gebieten der direkt vom Inlandeis geformten Alt- und Jungmoränenlandschaft von Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Hamburg, Sachsen-Anhalt, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg. Typische Vertreter des Gewässertyps sind die Sude, die Oberläufe von Plane, Alster, Wümme, Hase und Ems. weiterlesen

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News zum Thema Abfall | Ressourcen

Recyclingdünger als Alternative zu konventionellen Düngemitteln

Eine Phosphormine mit einem großen Bagger

In einem Forschungsvorhaben hat das UBA Verfahren der Phosphorrückgewinnung aus Abwasser oder Klärschlamm mit der konventionellen Phosphatdüngemittelproduktion ökobilanziell verglichen, unter Berücksichtigung ökologischer, ökonomischer und rechtlicher Aspekte. Die Studie zeigt, dass die technische Rückgewinnung von Phosphor unter bestimmten Bedingungen ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll ist. weiterlesen

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Wasser

Nährstoffe

Stickstoff- und Phosphorverbindungen sind die wachstumsbestimmenden Nährstoffe für pflanzliche Organismen (Algen, Wasserpflanzen). Sie führen bei zu hohen Konzentrationen zu einem übermäßigen Wachstum insbesondere von Algen (Eutrophierung). Die Fließgewässer transportieren den Stickstoff und Phosphor in die Seen und Meere und beeinflussen so auch deren Nährstoffkonzentration. weiterlesen

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Das Umweltbundesamt

Für Mensch und Umwelt