Elektromobilität
Mehr Akzeptanz für E-Autos, Carsharing und Fahrgemeinschaften
Wie können Menschen, die für ihre Alltagsmobilität überwiegend oder ausschließlich einen privaten, konventionellen Pkw nutzen, davon überzeugt werden, stattdessen Elektroautos, Carsharing oder Fahrgemeinschaften zu nutzen? Diese Frage wurde im Auftrag des Umweltbundesamt in einem Forschungsprojekt untersucht.
Flüssigerdgas-Lkw haben kaum einen Klimavorteil
Lkw, die verflüssigtes Erdgas nutzen, haben nur einen sehr geringen Klimavorteil im Vergleich mit Diesel-Lkw. Dies zeigt eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes. Dazu wurde die Klimawirkung der Nutzungsphase bilanziert und auch die Kraftstoffbereitstellung einbezogen. Eine Mautbefreiung der Erdgas-Lkw mit dem Argument des Klimaschutzes ist damit kaum zu rechtfertigen.
Mobilitätslabor 2020 – Wir steigen um!
Wie ist es möglich, das Auto im Alltag stehen zu lassen? Sind Carsharing, Fahrgemeinschaften und Elektromobilität gute Alternativen? Im November finden zu diesen und weiteren Fragen zwei Bürgerforen im Landkreis Osnabrück und Dortmund statt. Hier soll gemeinsam diskutiert werden, welche Maßnahmen sinnvoll und wichtig sind, um Alternativen zum eigenen, konventionellen Pkw attraktiv zu gestalten.
Elektromobilität schlägt Wasserstoff bei Energiewende im Verkehr
Die kostengünstigste Option für den Umbau des Verkehrs zu einem treibhausgasneutralen Sektor sind laut einer neuen Studie Elektrofahrzeuge. Der teuerste Weg wäre ein Umstieg auf Brennstoffzellenfahrzeuge, die aus erneuerbarem Strom hergestellten Wasserstoff nutzen. Diese Option würde gegenüber einer möglichst direkten Nutzung von Strom im Zeitraum 2020 - 2050 rund 600 Milliarden Euro mehr kosten.
Mit Rad, Bus und Bahn nachhaltig mobil – auch auf dem Land!
Wie können Menschen auch auf dem Land sowie in kleinen und mittelgroßen Städten komfortabel und umweltverträglich mobil sein? In einem UBA-Forschungsprojekt wurden aus über zwanzig Maßnahmen, wie Schnellbuslinien, Anrufbussen, Sharing-Angeboten und Radwegenetzen, integrierte Mobilitätskonzepte für verschiedene Zielgruppen erarbeitet.
Vollzug 38. BImSchV: Anrechnung von Strom für Elektrofahrzeuge
Wer in Deutschland Kraftstoffe in Verkehr bringt, muss die Treibhausgasemissionen reduzieren, die bei der Nutzung entstehen. Auf diese Treibhausgasminderungsquote ist elektrischer Strom anrechenbar, der in Straßenfahrzeugen genutzt wurde. Das UBA bescheinigt zu diesem Zweck auf Antrag Strommengen sowie die daraus errechneten Treibhausgasemissionen. Hier finden Sie Informationen zur Antragstellung.
35 Empfehlungen für mehr Klimaschutz mit Schienenverkehr
Die Allianz pro Schiene hat in dem vom Umweltbundesamt geförderten Verbändeprojekt „Dialog: Mehr Klimaschutz mit Schienenverkehr“ wichtige Akteure zu einem praxisorientierten Dialog zusammengeführt. Zum Abschluss des Projekts ist nun eine Broschüre erschienen, die die wichtigsten Empfehlungen zusammenfasst.