UBA-Tipps für verständliche Dokumente in Umweltprüfungen

Eine Frau sitzt mit einem Laptop in einer Bibliothek und liest ein Buch.zum Vergrößern anklicken
Unterlagen in Umweltprüfungen sollen fachlich zutreffend, aber auch allgemeinverständlich sein.
Quelle: Alexandr Ermolaev / Fotolia

Umweltdokumente – zum Beispiel Umweltberichte und UVP-Berichte – müssen fachlich richtig sein. Darüber hinaus sollen sie aber auch für Bürgerinnen und Bürger verständlich formuliert werden. In einem aktuellen Leitfaden gibt das Umweltbundesamt Tipps, wie Fachleute Dokumente lesefreundlich formulieren können.

Umweltgutachterinnen und -gutachter sowie Fachleute für Umweltprüfungen und Zulassungsverfahren stehen vor der Herausforderung, Dokumente für Strategische Umweltprüfungen oder Umweltverträglichkeitsprüfungen fachlich richtig und allgemein verständlich zu verfassen. Der von einem interdisziplinären Autorenteam der Technischen Universität Berlin im Auftrag des Umweltbundesamtes verfasste Leitfaden "Lesefreundliche Dokumente in Umweltprüfungen" kann hierbei Hilfestellungen bieten.

Der neue Leitfaden gibt Hinweise und Anleitungen, wie Umweltdokumente fachlich zutreffend, zugleich aber - und das ist ebenso wichtig - lesefreundlich für die Öffentlichkeit sein können. Anhand zahlreicher Praxisbeispiele, die realen Umweltprüfungen entlehnt oder nachempfunden sind, verdeutlichen die Autorinnen und Autoren wie Sie die Anregungen des Leitfadens in Ihrem Umweltdokument umsetzen können. 

Dabei gilt: Autorinnen und Autoren sollten eine zielgruppenorientierte Sprache in ihren Texten verwenden. Wichtig sind auch ein roter Faden, die passende Wortwahl, ein übersichtlicher Satzbau, ein zusammenhängender und strukturierter Textaufbau sowie verlässliche, transparente Aussagen. Auch Gestaltung und Navigationshilfen können eingesetzt werden, um Bürgerinnen und Bürgern die Lektüre zu erleichtern. All diese Optionen werden im vorliegenden Leitfaden erläutert und mit konkreten Beispielen veranschaulicht.