Ressourcenschonende Infrastruktur

Ein Bagger auf einer Baustelle.zum Vergrößern anklicken
Bau, Instandhaltung, Betrieb, Rückbau und Entsorgung: Infrastruktursysteme sind ressourcenintensiv.
Quelle: Superingo / Fotolia.com

Verkehr, Abwasserentsorgung, Wasser- und Energieversorgung, digitale Vernetzung: Infrastruktursysteme sind für unsere moderne Lebensweise unerlässlich. Sie sind jedoch auch ressourcenintensiv und haben meist auch umfassende Auswirkungen auf die Umwelt. Im Forschungsprojekt wurde untersucht, wie die technischen Infrastrukturen möglichst zukunftsfähig und nachhaltig gestaltet werden können.

Technische Infrastrukturen sind ressourcenintensiv: Für Bau, Instandhaltung, Betrieb, Rückbau und Entsorgung werden (Bau-)Materialien, Energie oder Fläche benötigt. Ressourcenleichtigkeit – also die Minimierung des Ressourcenverbrauches während des gesamten Lebenszyklus – schont die Umwelt. Die ressourcenleichte Gestaltung der Infrastruktur ist jedoch nicht nur aus ökologischen Gründen sinnvoll: Technische Infrastrukturen und deren Unterhalt sind auch ein erheblicher Kostenfaktor für die öffentliche Hand und die Nutzer.

Im Abschlussbericht  „Ressourcenleichte zukunftsfähige Infrastrukturen – umweltschonend, robust, demografiefest“ sind die Ergebnisse des Forschungsprojekts detailliert dargestellt.

Zusätzlich wurde die UBA-Broschüre „Ressourcenleichte Infrastrukturen in Stadt und Region“ erstellt. Sie richtet sich vor allem an die kommunalen und regionalen Akteure der Planung und Gestaltung von Infrastrukturen. Sie enthält Handlungsempfehlungen für eine ressourcenleichte Gestaltung von technischen Infrastrukturen sowie geeignete Maßnahmen und Instrumente zur Umsetzung der Empfehlungen.

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Schlagworte:
 Infrastruktur  Ressourcen  Ressourceneffizenz