Tipps für die Nutzung von Regen-Wasser
Über die Kanalisationen wird eine Vielzahl von Stoffen unterschiedlicher Herkunftsbereiche (Haushalte, Gewerbe, Straßenabfluss) in die Gewässer eingetragen. Über Regenwassereinleitungen und Überläufe von Mischsystemen kann Abwasser auch unbehandelt in Gewässer gelangen. Welche Relevanz haben diese urbanen Pfade für den Schadstoffeintrag in die Gewässer?
Die Nutzung von Regenwasser für die Verdunstungskühlung ist ein relativ neuer Ansatz bei der Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel. Das UBA hat untersuchen lassen, wie sich entsprechende Techniken und Verfahren auf Gebäude-, Quartiers- und Gesamtstadtebene auswirken, welche energetischen Einsparungen sich ergeben und welche Handlungsempfehlungen sich daraus ableiten lassen.
Ein modernes Regenwassermanagement verfolgt heute gleichzeitig mehrere Ziele. Wo früher die Entwässerungssicherheit das alleinige Ziel der Planung war, gilt es heute den Wasserkreislauf auch im urbanen Raum dem des unbebauten Zustands anzugleichen, Stoffeinträge in die Gewässer zu reduzieren und positive Effekte der Stadtklimatisierung zu erzielen.
Biozidprodukte bekämpfen tierische Schädlinge und Lästlinge, aber auch Algen, Pilze oder Bakterien. Sie werden in vielen Bereichen eingesetzt, etwa als Desinfektionsmittel und Holzschutzmittel bis hin zum Mückenspray und Ameisengift. Biozidwirkstoffe können auch potenziell gefährlich für die Umwelt und die Gesundheit von Mensch und Tier sein. Der Artikel beinhaltet die letzten verfügbaren Daten.
Eine nachhaltige Regenwassernutzung ist gelebte Klimaanpassung. Indem Sie Niederschläge auffangen oder gezielt versickern lassen, entlasten Sie die Kanalisation bei Unwettern, füllen Grundwasserspeicher auf und kühlen über Verdunstung das Mikroklima. Erfahren Sie, wie Sie Regenwasser im Garten und Haushalt sinnvoll einsetzen.