Indikator: Umweltschutzgüter
Umweltschutz ist nach wie vor ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Deutschland. Deutsche Umweltschutzgüter sind in allen Weltregionen und über alle Umweltschutzbereiche hinweg gefragt. Die Weltmärkte für Umwelt- und Effizienztechnologien weisen Wachstum auf und für die Unternehmen werden Energie-, Rohstoff- und Materialeffizienz zu einem immer wichtiger werdenden Wettbewerbsfaktor.
2015 wurden in Deutschland 1.041 Millionen Tonnen Rohstoffe entnommen, ein Rückgang um 15 Prozent seit dem Jahr 2000. Daneben importierte Deutschland im selben Jahr Rohstoffe und verarbeitete Produkte im Umfang von 642 Millionen Tonnen, ein Anstieg um 23 Prozent seit 2000. Pro Tonne Import werden im Ausland rund 2,5 Tonnen Rohstoffe benötigt.
Umwelt- und Klimaschutz sowie Ressourcenschonung sind wichtige Wirtschaftsfaktoren. In den letzten Jahrzehnten zeigten grüne Wirtschaftszweige eine positive und stabile Entwicklung. In Deutschland werden viele Innovationen im Bereich von GreenTech Produkten und Dienstleistungen entwickelt. Sie tragen zur deutschen Wettbewerbsfähigkeit bei.
Rohstoffe und Energie sind wichtige Ressourcen für die Produktion und den Ge- und Verbrauch von Produkten. Ihre Nutzung steht aber auch in einem engen Zusammenhang mit anderen Ressourcen. Denn ihre Auswirkungen können über Schadstoffeinträge in Luft, Wasser und Boden bis hin zu Beeinträchtigung von Ökosystemen und der Biodiversität reichen.