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Bodendegradation

Boden | Fläche

Bodenerosion durch Wind

Bodenverlagerung durch Wind bei Worin in Brandenburg

Trifft starker Wind auf nackten oder wenig bedeckten Boden, wird Bodenmaterial aufgewirbelt und teils über lange Strecken durch die offene Landschaft transportiert. Die Folge ist der schleichende Verlust von fruchtbarem Boden. Auf angrenzenden Flächen oder in benachbarten Ökosystemen kommt es zu Schäden. Akute Gefahrensituationen für Menschen zum Beispiel durch Sichtbehinderungen sind möglich.

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Boden | Fläche, Landwirtschaft

Bodenerosion durch Wasser

Kartoffeldämme in Gefällerichtung begünstigen Bodenerosion durch Wasser.

Ein unbedeckter Boden ist der Energie des Wassers bei starken und langanhaltenden Regenfällen ungeschützt ausgesetzt. Das Wasser transportiert den Boden unwiederbringlich hangabwärts. In der Folge geht fruchtbarer Boden und damit die Ertragsfähigkeit auf den Ackerflächen verloren. Zusätzlich kann das erodierte Material und die daran gebundenen Nähr- und Schadstoffe unsere Gewässer belasten.

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Boden | Fläche

Organischer Bodenkohlenstoff als wichtiger Indikator für die SDGs

Ein Regenwurm befindet sich auf einem Bodenaggregat

Der Vorrat an organisch gebundenem Kohlenstoff im Boden steht im Zusammenhang mit vielen essenziellen Ökosystemdienstleistungen. Ein Rückgang dieses Vorrats kann auf eine Verschlechterung bzw. sogar auf den Verlust von Böden hindeuten. Daher wird ihm eine besondere Rolle als möglicher Indikator bei der Umsetzung der bodenbezogenen globalen Nachhaltigkeitsziele zugeschrieben.

Boden | Fläche, Landwirtschaft

Wie kann der Verlust an Boden global erfasst werden?

Feld mit Wassererosion

Bodendegradation, also die Verschlechterung des Bodens bis hin zu völligem Verlust seiner Funktionsfähigkeit, kann beispielsweise durch eine nicht standortgerechte landwirtschaftliche Nutzung eintreten. Sie gefährdet auf globaler wie auch nationaler Ebene eine nachhaltige Entwicklung. Welche Möglichkeiten bestehen, die globale Bodendegradation zu erfassen, hat ein UBA-Gutachten untersucht.

Nachhaltigkeit | Strategien | Internationales, Boden | Fläche

Bodenschutz wird globales Ziel. Welches Recht schützt wirksam?

asphaltierte Straße und gepflasterter Weg, im Hintergrund ein Neubaugebiet "auf der grünen Wiese"

Fruchtbare Böden sind unsere Lebensgrundlage. Sie zu erhalten, soll unter dem Schlagwort „Land Degradation Neutral World“ eines der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen werden. Wie es international umgesetzt werden könnte, war Thema eines UBA-Rechtsgutachtens.

Boden | Fläche

Internationaler Bodenschutz

trockener Boden mit junger Pflanze

Während der globale Bedarf nach Nahrungsmitteln und nachwachsenden Rohstoffen steigt, ist deren Produktionsgrundlage, der gesunde, fruchtbare Boden, bedroht. Schätzungen zufolge leiden bereits heute 1.5 Mrd. Menschen an den Folgen. Ein global koordinierter Ansatz zum Schutz der unverzichtbaren Ressource Boden ist also dringend notwendig.

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Flächenverbrauch für Rohstoffabbau

Der Abbau von Rohstoffen im Tagebau geht mit einer unwiderruflichen Zerstörung von Böden und Landschaften einher. Wasserhaushalt und Wasserqualität können dauerhaft beeinträchtigt werden. Durch den Abbau von Rohstoffen kamen 2023 pro Tag etwa 7,3 Hektar (ha) Fläche "unter den Bagger", davon 3,9 ha für Bau- und Industriemineralien, 2,1 ha für Torf und 1,3 ha für Braunkohle.

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Kurzlink: www.uba.de/t9886de