Downloads: Naturbasierte Klimaanpassung in Kommunen
Materialien zu Maßnahmen der kommunalen Klimaanpassung für die Praxis – übersichtlich aufbereitet und zum Download verfügbar.
Materialien zu Maßnahmen der kommunalen Klimaanpassung für die Praxis – übersichtlich aufbereitet und zum Download verfügbar.
Wenn Städte und Gemeinden hitzefester, hochwassersicherer und gleichzeitig grüner und lebenswerter werden sollen, sind gute Werkzeuge für naturbasierte Lösungen entscheidend. Das Deutsche Klimavorsorgeportal (KLiVO-Portal) bietet Kommunen eine qualitätsgeprüfte Auswahl praxiserprobter Tools, Leitfäden und Planungshilfen – kompakt, verständlich und direkt einsetzbar für mehr naturbasierte…
Um multifunktionale naturbasierte Lösungen (NbS) erfolgreich zu planen und umzusetzen, bedarf es oft einer umfassenden Zusammenarbeit über verschiedene Ämter und Fachbehörden hinweg. Zudem sind synergetische Ansätze und partizipative Methoden zur Einbindung der Zivilgesellschaft und von Verbänden entscheidend.
Häufig konzentrieren sich Hitze, Lärm, Luftschadstoffe und ein Mangel an Grün in sozial benachteiligten Stadtquartieren – zum Nachteil der Gesundheit und Lebensqualität der Menschen. Gute Beispiele aus der kommunalen Praxis zeigen, wie sich unterschiedliche Akteure gemeinsam erfolgreich um mehr Umweltgerechtigkeit und gesunde Umwelt- und Lebensverhältnisse für alle Bevölkerungsgruppen bemühen.
Die Verantwortung für Maßnahmen zur Starkregenvorsorge liegt bei Kommunen und Bürger*innen. Kommunen können durch gezielte Kommunikationsinstrumente wie Nachbarschaftsberatungen oder Stadteilworkshops Bürger*innen motivieren, Vorkehrungen für Starkregen (zum Beispiel Einbau von Rückstauklappen, Schaffung von Versickerungsflächen) zu treffen. Das zeigt eine Studie im Auftrag des Umweltbundesamtes.
Behörden, Verbände, Vereine, Landwirtschaft und Bevölkerung – sie alle sind an Projekten zur Fließgewässerrenaturierung beteiligt. Ihre Zuständigkeiten, Interessen und Ansprüche sind oft unterschiedlich. Das kann zu Konflikten führen. Frühzeitige Kooperation und Partizipation ermöglichen Akzeptanz und Planungssicherheit.
Naturnahe Gewässerentwicklung ist ein komplexes Unterfangen. Es gilt klare Renaturierungsziele zu formulieren, dabei verschiedene Interessen abzuwägen und vielfältige Gesetzesvorgaben zu berücksichtigen. Ein gut strukturiertes Planungsmanagement schafft die Voraussetzungen für einen ausgewogenen Lösungsweg und eine effiziente Maßnahmenumsetzung.
Dank Förderung durch das Interreg Alpenraumprogramm haben die nationalen Umweltbehörden der Alpenraumländer in zweieinhalb Jahren geforscht und diskutiert, wie man in den verschiedenen Governance-Bereichen – von der lokalen bis hin zur transnationalen Ebene – auf Klimafolgen reagieren kann. Das EU Projekt GoApply wird diese Ergebnisse auf der Abschlusskonferenz am 24. April in Wien präsentieren.