Veränderungen der Wasseraufnahme und -speicherung landwirtschaftlicher Böden und Auswirkungen auf das Überflutungsrisiko durch zunehmende Stark- und Dauerregenereignisse
Boden | Landwirtschaft

Veränderungen der Wasseraufnahme und -speicherung landwirtschaftlicher Böden und Auswirkungen auf das Überflutungsrisiko durch zunehmende Stark- und Dauerregenereignisse


In den vergangenen Jahren entstanden trotz starker Trockenheit lokale Gewitter mit extremen Starkregenereignissen. Die trockenen Böden konnten die Wassermengen nicht aufnehmen, so dass es zu Abschwemmungen (Erosion) kam, die in mehreren Gemeinden zu Zerstörungen, Schlammfluten und Überschwemmungen führten.

Ziel des Projekts war es deshalb, technische und ökonomische Handlungsmöglichkeiten zur Verringerung der Schadwirkungen vorzuschlagen.

Mit den Ergebnissen des Projekts sind vor allem Landwirte in der Lage, Maßnahmen zu prüfen und umzusetzen, die ökonomischen Vorschläge sind an die Vollzugsbehörden gerichtet. Sie sollten u.a. Fördermöglichkeiten zielgerichteter ausgestalten.
Dazu zählen u.a.

  • Förderung bestimmter Bewirtschaftungsformen zur Optimierung des Wasseraufnahmevermögens;
  • Schaffung von Anreizen zum Einsatz geeigneter Verfahren zur Förderung der Bodenstabilität (Bodenschutz und Hochwasserschutz);
  • Berechnung von Kompensationsleistungen als Ausgleich für den Verlust von Wasserspeichervermögen.
Reihe
Texte | 63/2020
Seitenzahl
252
Erscheinungsjahr
Autor(en)
Dr. Richard Beisecker, Frederike Dießelberg, Dr. Stephan Hannappel, Theresa Seith, Florian Senoner, Alexander Strom, Elisabeth Zettl
Sprache
Deutsch
Forschungskennzahl
3717 48 242 0
Verlag
Umweltbundesamt
Dateigröße
144931 KB
Preis
0,00 €
Druckversion
nicht lieferbar
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