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Cover Texte 105/2015 Umgebungslärm und Gesundheit am Beispiel Bremen
Lärm, Verkehr

Umgebungslärm und Gesundheit am Beispiel Bremen


Die Bremische Bevölkerung ist von Schienen- und Straßenverkehrslärm, sowie von Fluglärm betroffen. Die Gesamtsterblichkeit steigt durch die Belastung mit Schienenoder Straßenverkehrslärm an. Der Anstieg unterscheidet sich nach der Länge des Wohnens in Bremen. Bei Straßenverkehrslärm ist die Gesamtsterblichkeit ab einer Wohndauer von 15 Jahren statistisch signifikant erhöht. Der Anstieg der Gesamtsterblichkeit durch die Belastung mit Schienenverkehrslärm ist statistisch signifikant erhöht bei einer Wohndauer unter 10 Jahre sowie bei einer Wohndauer ab 15 Jahren. Bei der Analyse von Krebserkrankungen finden sich starke Kombinationswirkungen zwischen Straßen- und Schienenverkehrslärm für Leukämien und maligne Lymphome sowie für Brustkrebs der Frau. Neuartig an den vorliegenden Ergebnissen ist die Erhöhung der Gesamtsterblichkeit durch Straßen- oder Schienenverkehrslärm, sowie die Beobachtung starker Interaktionseffekte bei spezifischen Krebserkrankungen.


Reihe Texte | 105/2015 Seitenzahl 77 Erscheinungsjahr Autor(en) Prof. Dr. Eberhard Greiser, Claudia Greiser M.P.H. Sprache Deutsch Forschungskennzahl 3710 61 170 Verlag Umweltbundesamt Dateigröße 2,81 MB Druckversion nicht verfügbar

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