Cover Zum Jahreswechsel: Wenn die Luft zum Schneiden ist
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Zum Jahreswechsel: Wenn die Luft "zum Schneiden" ist


Auswertungen der Daten aus den Messnetzen der Länder und des Umweltbundesamtes zeigen, dass am ersten Tag des neuen Jahres die Luftbelastung mit gesundheitsgefährdendem Feinstaub vielerorts so hoch ist, wie sonst im ganzen Jahr nicht.

Jährlich werden fast 5.000 Tonnen Feinstaub (PM10) durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern frei gesetzt, der größte Teil davon in der Silvesternacht. Diese Menge entspricht in etwa 17% der jährlich im Straßenverkehr abgegebenen Feinstaubmenge. Die ermittelten Emissionen beruhen auf den statistisch gemeldeten Absatzmengen der in Deutschland zugelassenen Feuerwerkskörper. In den letzten zehn Jahren wurden in Deutschland demnach jährlich zwischen 38 und 49 Kilotonnen Feuerwerkskörper verkauft. Die Absatzmengen gehen seit 1990 jedoch um etwa 30 % zurück, was unserer Beobachtung widerspricht. Insofern scheinen Feuerwerkskörper auch in größerem Umfang auf anderen Wegen ins Land zu gelangen und deshalb sind deutlich höhere Emissionen wahrscheinlicher.

Reihe
Hintergrundpapier
Seitenzahl
9
Erscheinungsjahr
Autor(en)
Umweltbundesamt (Hrsg.)
Sprache
Deutsch
Verlag
Umweltbundesamt
Dateigröße
568 KB
Preis
0,00 €
Druckversion
nicht lieferbar
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Schlagworte:
 Silvesterfeuerwerk  Feinstaub  Luftbelastung