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Luft und Luftreinhaltung

Feinstaub durch Silvesterfeuerwerk

Letzte Änderung: 22.12.2011

Zum Jahreswechsel: Wenn die Luft „zum Schneiden” ist

Feuerwerk
Foto: Umweltbundesamt
Bleigießen, ein Gläschen Sekt und das Feuerwerk um Mitternacht – für die meisten Bürgerinnen und Bürger in Deutschland gehören diese Dinge traditionell zum letzten Abend des Jahres. Jeder kennt aber auch die Situation, wenn um Mitternacht die Luft „zum Schneiden“ ist, die Augen brennen und es im Hals kratzt. Wenn wir Feuerwerkskörper abbrennen, steigt die Belastung der Luft mit Schadstoffen explosionsartig an. Zu großen Teilen besteht der Feuerwerksqualm aus Feinstaub (PM – Particulate Matter, PM10 – Staubteilchen mit einem Durchmesser <10µm).

Es ist erwiesen, dass Feinstaub negativ auf den Gesundheitszustand wirkt.

Auswertungen des Umweltbundesamtes zeigen: Am ersten Tag des neuen Jahres ist die Luftbelastung mit gesundheitsgefährdendem Feinstaub vielerorts so hoch ist wie sonst im ganzen Jahr nicht. PM10-Stundenwerte über 1000 Âµg/m3 sind in der ersten Stunde des neuen Jahres in Großstädten keine Ausnahme.

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