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Letzte Änderung: 22.05.2013
Ende 2011 führt die EU-Verordnung (EU) Nr. 1060/2010 (deutsch PDF / 3,50 MB / englisch PDF / 3,49 MB) das geänderte EU-Etikett für Kühl- und Gefriergeräte verpflichtend ein. Wir beantworten die häufigsten Fragen dazu.
Fragen zur Kennzeichnung von Kühl- und Gefriergeräten: Warum gibt es eine Energieverbrauchskennzeichnung für Kühl- und Gefriergeräte?
Bereits 1998 wurde die erste Kennzeichnung bei Kühl- und Gefriergeräten eingeführt. Sie informiert die Verbraucher neben der Größe des Kühlgerätes über den Energieverbrauch und die Energieeffizienzklasse. Da es seit Beginn der Kennzeichnung eine rasante Verbesserung der Energieeffizienz gab, galt seit 2004 eine Kennzeichnung mit den zusätzlichen Effizienzklassen A+ und A++. Die Kennzeichnung für Kühlgeräte führt die Effizienzklasse A+++ ein, macht nun alle Effizienzklassen auf dem Etikett sichtbar und informiert nun auch über die Lautstärke im Betrieb. Kühlgeräte müssen die Wärme von Kompressor und Kühlrippen gut ableiten. Meist sind diese an der Rückseite. Bei einigen Geräten befindet sich der Kondensator zur Abfuhr der Wärme an der Geräteseite. Für die Wärmeabfuhr sollte genügend Platz sein. Sinnvoll hierfür sind Abstandhalter. Falls möglich sollten die Gitter der Kühlrippen regelmäßig von Staub befreit werden. Bei Einbaugeräten sind Lüftungsschlitze unterhalb und oberhalb der Kühlrippen notwendig. Die Geräte sollten an einem kühlen Platz betrieben werden und nicht direkt neben Geschirrspüler oder Herd stehen. Eine um 1 °C niedrigere Raumtemperatur kann bei Kühlgeräten etwa 6 % und bei Gefriergeräten etwa 3 % an Energie einsparen. Die optimale Temperatur im Kühlgerät beträgt ca. 7 °C und im Gefriergerät ca. -18 °C. Eine zu niedrige Kühltemperatur verursacht einen erhöhten Energieverbauch. Je seltener Sie die Tür öffnen, desto niedriger ist der Energieverbrauch. Auch die Kühlguttemperatur beeinflusst den Energieverbrauch des Kühlgerätes: Je kühler das Kühlgut, desto weniger Kühlung ist nötig. Transportieren sie daher ihre gekühlten Lebensmittel möglichst in Kühltaschen nach Hause. Dadurch kann die vorhandene Lieferkälte weitergenutzt und muss nicht aufwendig herunter gekühlt werden. Stellen Sie warme Speisen erst in den Kühlschrank, wenn sie komplett abgekühlt sind. Der Kühlschrank sollte nicht zu groß gewählt werden, da jeder nicht genutzte „leere“ Kühlraum Energie und Geld verschwendet. Für ein bis zwei Personen reicht meist ein Kühlgerät mit ca. 70 bis 90 Litern Nutzinhalt. Bei Mehr-Personen-Haushalten sind ca. 40 bis 50 Liter Nutzinhalt je Person ein guter Anhaltspunkt. Den meisten Platz nimmt die Angabe der Energieeffizienzklasse mit zugehörigem Buchstaben ein. Die sparsamsten Geräte sind in der obersten, dunkelgrünen Effizienzklasse, die nun A++ oder A+++ heißen kann. Vergleichen Sie in Geschäften, in Katalogen oder im Internet mehrere Geräte, ob nicht eines davon eine höhere Kennzeichnung trägt. Neben dem Fassungsvermögen (Volumen im Kühl- oder Gefrierfach) ist die Angabe des Jahresstromverbrauchs und die Geräuschentwicklung wichtig, um Geräte innerhalb einer Größenklasse vergleichen zu können. Eine Erklärung des Kühl- und Gefriergeräteetiketts erhalten sie hier PDF / 81 KB. Gegenüber einem 10 Jahre alten Geräte kann man mit einem effizienten Neugerät bis zu 60% jährlich sparen. Die folgende Tabelle zeigt die höheren Energiekosten im Vergleich zu einem Gerät der Effizienzklasse A+++: Kühlgeräte ohne TiefkühlfachKühlgeräte mit TiefkühlfachTiefkühlgeräteNeben den Tests der Stiftung Warentest halten die Internetportale von ecotopten und der dena Informationen zu effizienten Kühl- und Gefriergeraten bereit. Mit dem KühlCheck rechnen Sie aus, wie viel Sie mit einem effizienten Kühlschrank sparen können. |
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