Bauhaus der Erde - Initiative für eine Bauwende

Ein Gewölbe aus Holz.zum Vergrößern anklicken
Holzbau ist klimaschonender als Massivbauweise.
Quelle: Rumman Amin / Unsplash

Durch Errichten, Nutzung und Rückbau von Gebäuden ist der Bausektor ein bedeutender Treiber des Klimawandels. Das muss sich schleunigst ändern, soll das Pariser Klima-Abkommen nicht scheitern. Der Klimaforscher Hans Joachim Schellnhuber fordert deshalb von allen Verantwortlichen eine Bauwende.

Die weltweite Substitution von Stahlbeton durch organische Baustoffe wie Holz oder Bambus würde erhebliche Mengen an klimaschädlichen Emissionen vermeiden. Darüber hinaus würde sogar eine mächtige CO2-Senke entstehen.

Vor diesem Hintergrund hat Schellnhuber jetzt zusammen mit der Architektin Annette Hillebrandt, dem ⁠UBA⁠-Präsidenten Dirk Messner und rund 20 weiteren Persönlichkeiten die „Bauhaus der Erde“ gGmbH gegründet. Als Keimzelle einer globalen Bewegung hat sich die Initiative zum Ziel gesetzt, die gebaute Umwelt nachhaltig zu transformieren.

In Anlehnung an die Bauhaus-Bewegung des 20. Jahrhunderts wählt das „Bauhaus der Erde“ einen ganzheitlichen Ansatz. Es will einen breiten gesellschaftlichen Diskurs anstoßen, der eine neue Vision der gebauten Umwelt hervorbringt. Es gilt, diese Vision, die sich an den Begriffen ⁠Nachhaltigkeit⁠, Teilhabe und Ästhetik orientieren sollte, in den nächsten Jahrzehnten umzusetzen. Für die entsprechenden Aktivitäten hat das „Bauhaus der Erde“ eine Startförderung in Höhe von 2,5 Millionen Euro von der „Laudes Foundation“ erhalten.

Mehr Informationen zur Initiative: https://www.bauhausdererde.org/news.

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Schlagworte:
 Klimawandel