2. Internationale Human-Biomonitoring-Konferenz: Vorträge online

participants of the conference in a lecture hallzum Vergrößern anklicken
300 experts attended the 2nd International Conference on Human Biomonitoring 2016 in Berlin.
Quelle: Enrico Rucic / Umweltbundesamt

Welche Schadstoffe belasten Menschen heute und welche sind durch Umweltgesetze zurückgegangen? Dies war eines der Themen der 2. Internationalen Human-Biomonitoring-Konferenz im April 2016 in Berlin. Über 300 Fachleute aus 33 Ländern nahmen teil. Die Vorträge, der Tagungsband sowie Impressionen der Konferenz sind nun auf der Konferenzwebsite zu finden.

Unter dem Motto „Wissenschaft und Politik für eine gesunde Zukunft“ diskutierten die Fachleute über verschiedene Aspekte des Human-Biomonitoring (HBM). HBM ist ein wichtiges Instrument des gesundheitsbezogenen Umweltschutzes: HBM-Studien liefern der Umweltpolitik wissenschaftlich fundierte Daten zu Stoffen im menschlichen Organismus und zu besonders hoch belasteten Bevölkerungsgruppen und zeigen, ob chemikalienrechtliche Regelungen Wirkung zeigen. Weil Chemikalien weltweit eingesetzt werden, standen Maßnahmen und Programme zur europäischen und  globalen Zusammenarbeit im Fokus der Konferenz. Die Konferenz wurde vom Bundesumweltministerium zusammen mit dem UBA organisiert.

Die Themen der wissenschaftlichen Vorträge und Diskussionen im Einzelnen waren:

  • neue Erkentnisse aus weltweit bedeutsamen Human-Biomonitoring Programmen
  • Human-Biomonitoring in Geburtskohorten-Studien
  • Entwicklung innovativer Methoden im Human-Biomonitoring
  • Human-Biomonitoring als Instrument der gesundheitlichen Risikobewertung
  • Europaweite und internationale Methoden und Daten sowie deren Harmonisierung

Darüber hinaus wurden in zwei Podiumsdiskussionen die politisch-strategischen Aspekte des Human-Biomonitorings und seine Verankerung in der Chemikalienpolitik erörtert.