Tipps für eine Umwelt-freundliche Ernährung
Durch unseren Ernährungsstil können wir einen großen Einfluss auf unseren ökologischen Fußabdruck nehmen. "Weniger tierische Produkte und mehr Bio" eignet sich als Kurzformel für eine gesunde und umweltgerechte Ernährung. Diese und viele weitere Tipps helfen dabei, sich nachhaltig zu ernähren.
Unser Fleischkonsum hat erhebliche Auswirkungen auf unsere Umwelt. Nitrat im Grundwasser, Ammoniak in der Luft und Antibiotika im Boden sind nur ein paar Beispiele. Ohne Veränderungen unserer Essgewohnheiten, das heißt vor allem einen deutlich geringeren Fleischkonsum, wird es äußerst schwierig, unsere Umwelt und unser Klima wirksam zu schützen.
Die konventionelle Intensivlandwirtschaft führt zu dramatischen Umweltschäden. Wie es anders gehen könnte, zeigt die neue Fachbroschüre „Umweltschutz in der Landwirtschaft“.
UBA-Präsidentin Maria Krautzberger bekräftigt in der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) den Vorschlag, die Mehrwertsteuer bei Fleisch von sieben auf 19 Prozent zu erhöhen. Die intensive Tierhaltung belastet die Umwelt nicht nur mit Klimagasen, sondern zum Beispiel auch mit Nitrat, das ins Grundwasser gelangt, mit hohen Ammoniak- und Stickoxidemissionen, mit Antibiotika oder anderen Tierarzneimitteln.
Die Herstellung von Fleisch und Fleischprodukten ist die umsatzstärkste Branche der Nahrungsmittelindustrie. Beim Schlachten von Tieren entstehen zwei Klassen von Produkten: Lebensmittel und nicht für den menschlichen Verzehr gedachte tierische Nebenprodukte. Die Umweltauswirkungen liegen primär beim Abwasser, Gerüchen und Energieverbrauch.