Pflanzenschutzmittel gefährden Feldvögel

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Pflanzenschutzmittel gefährden Feldvögel, wie hier die Lerche.
Quelle: Dubultz / Fotolia.com

In Deutschland und europaweit nehmen die Bestände vieler für Ackerbaulandschaften typischer Vögel und Säuger stark ab. Eine neue Studie des UBA belegt, dass der großflächige Einsatz von Pflanzenschutzmitteln in der Intensivlandwirtschaft insbesondere Feldvogelarten die Nahrungsgrundlage entzieht.

Ackerbeikräuter, Käfer und Raupen werden zum Schutz der Kulturpflanzen abgetötet und stehen nicht mehr als Nahrung zur Verfügung. So tragen ⁠Pestizide⁠ zum zunehmenden Verlust an Artenvielfalt bei. Es ginge auch anders: Ausgleichsflächen wie Blühflächen und Brachen können Vögeln, Bienen und Schmetterlingen als Ersatzlebensräume dienen und so die Folgen des chemischen Pflanzenschutzes kompensieren.