Witterungsunabhängige Freizeitangebote
Fehlen witterungsunabhängige Freizeitangebote, kann schlechtes Wetter oder fehlender Schnee zu einem Rückgang der Gästezahlen führen. Somit kann das einst vorhandene touristische Potenzial der Region nicht mehr vollständig ausgeschöpft werden. Um die Attraktivität einer touristischen Region sowie die Zufriedenheit der Gäste zu erhalten bzw. zu erhöhen sollten Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung bei schlechtem Wetter integriert werden. Oft können dafür bereits bestehende Infrastrukturen verwendet werden.
Beispiele für witterungsunabhängige Angebote:
- Innensportangebote (z. B. Kletterhalle, Trampolinhalle, ...)
- Führungen und Ausstellungen in einer Höhle, Burg, Käserei o.ä.
- Museum, Schmetterlingshaus, Aquarium, ...
- Wellness und Erholung (z. B. Schwimmbad, Therme)
- Kulturangebote (Konzerte, Theateraufführungen, Kreativangebote, Kurse)
Wichtig dabei ist, als Tourismusregion eine einheitliche Strategie zu verfolgen und regionale Besonderheiten als Alleinstellungsmerkmal zu nutzen, um einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Regionen gewinnen zu können. Dafür ist auch eine Fokussierung auf bestimmte Zielgruppen hilfreich (z. B. Familien). Des Weiteren sollten die Angebote möglichst mit einem Erlebnis verknüpft werden, um für die Gäste attraktiv zu sein. So kann zum Beispiel die Besichtigung einer Käserei mit einem Kurs zur Käseherstellung verbunden werden. Entsprechend könnten auch andere bestehende Angebote (z. B. Museum) aufgewertet werden. Daneben kommt auch der gezielten Vermarktung dieser Angebote eine wichtige Bedeutung zu. Hier sollten die Gäste sowohl im Vorfeld der Buchung, als auch im Rahmen des Aufenthalts selbst über die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung bei schlechtem Wetter informiert werden. Mögliche Aktivitäten lassen sich gut über eine Touristen- bzw. Gästekarte bewerben, zudem können die NutzerInnen von Vergünstigungen profitieren.