Deutschland legt Maßnahmenprogramm zum Meeresschutz vor

eine Strandkrabbe sitzt in der Öffnung einer halben leeren Plastikflasche, die am Strand als Müll liegtzum Vergrößern anklicken
Besonders Plastikmüll ist in den Meeren ein Problem.
Quelle: Sabina Bredemeier

Fristgerecht im März 2016 hat Deutschland sein Maßnahmenprogramm an die EU-Kommission übermittelt, mit dem es für seine Meeresgewässer einen guten Umweltzustand laut EU-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie erreichen will. Das UBA war federführend mit dem Thema Meeresmüll betraut und beteiligt sich weiter an der Umsetzung. Im März luden Bund und Niedersachsen zum ersten „Runden Tisch Meeresmüll“ ein.

Die Veranstaltung war der Auftakt, um die verschiedenen Maßnahmen gegen die Vermüllung von Nord- und Ostsee zu koordinieren. Rund 50 Expertinnen und Experten aus Fachbehörden, Wissenschaft, Fischerei und Umweltverbänden kamen zusammen. Neben der Reduzierung des Meeresmülls sieht das Maßnahmenprogramm für den Zeitraum 2016 bis 2021 unter anderem vor, Unterwasserlärm und Schadstoffeinträge durch Schiffe zu verringern sowie die Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt der Meere zu schützen.