UBA-Online-Tagung „Wider die Verschwendung IV“

Das Umweltbundesamt veranstaltet am 15. Juni 2021 zum vierten Mal die Fachtagung der Reihe „Wider die Verschwendung“. Ziel der Tagungsreihe ist es, auf den stetig steigenden Ressourcenverbrauch und die damit einhergehenden Abfallmengen aufmerksam zu machen und neue Impulse zur verbesserten Abfallvermeidung zu setzen. Dieses Mal im Fokus: Fast Fashion und Drogerieeinwegprodukte.

Wider die Verschwendung – goes Main Stream!? Fast Fashion & Drogerieeinwegprodukte vermeiden

Aktuelle Fragen und Herausforderungen aus Sicht des Umweltbundesamtes sowie Antworten und Lösungsansätze von Herstellern und Handel

UBA⁠-Online-Konferenz am 15. Juni 2021, 09.30 – 16.00 Uhr

Der Wegwerfkultur wirksam entgegentreten

Das Umweltbundesamt veranstaltet im Juni 2021 zum vierten Mal die bundesweite Fachtagung der Reihe „Wider die Verschwendung“. Ziel der Tagungsreihe ist es, auf den stetig steigenden Ressourcenverbrauch und die damit einhergehenden Abfallmengen aufmerksam zu machen und neue Impulse zur verbesserten Abfallvermeidung zu setzen.
Das Angebot von Waren und die Art und Weise ihres Konsums sind zentrale Stellschrauben für die Stärkung der Abfallvermeidung. Sowohl die Verlängerung der Produktnutzungsdauer als auch das Angebot und die Nutzung von wiederverwendbaren Produkten können in erheblichem Maß zur Schonung der natürlichen Ressourcen beitragen. Diese Stellschrauben werden gegenwärtig sowohl auf bundesdeutscher Ebene als auch auf EU-Ebene zunehmend durch verschiedene Gesetzgebungen sowie Aktionspläne, Strategien und Programme adressiert. Hierzu gehören u.a. die novellierte EU-Abfallrahmenrichtlinie, die EU-Einwegkunststoffrichtlinie, der 2. Aktionsplan zur Kreislaufwirtschaft als Teil des EU Green Deals sowie die kürzlich erschienene Fortschreibung des Deutschen Abfallvermeidungsprogramms „Wertschätzen statt Wegwerfen“.

Im Rahmen dieser umweltpolitischen Bestrebungen und Bemühungen stehen sowohl das Umweltbundesamt als auch Hersteller und Handel vor einer Vielzahl an Fragen und Herausforderungen bei der Entwicklung und Umsetzung sowie bei der Unterstützung von praxistauglichen und wirksamen Lösungen. Das Umweltbundesamt arbeitet an der Entwicklung und Kommunikation nachhaltiger Konsummodelle. Hersteller und Handel stehen vor der Aufgabe, nachhaltige Produktangebote zu machen. Denn alternative, ressourcenschonendere Konsummodelle müssen in die Breite getragen werden. Dabei stehen Hersteller und Handel vor der Herausforderung, dass bei ihren Lösungsbeiträgen und Kommunikationsansätzen abfallvermeidende oder abfallreduzierende Konsumangebote und Handlungsvorschläge

  • als verlustreiche, einschränkende und somit als nachteilige Alternativen,
  • als dirigistische und unberechtigte Einflussnahme auf private Kaufgewohnheiten oder
  • als fern der eigenen Lebenswirklichkeit

wahrgenommen werden oder wahrgenommen werden könnten.

Im Rahmen der Tagung lädt das Umweltbundesamt deshalb Akteure aller gesellschaftlichen Gruppen und Handlungsebenen ein zu einer Vorstellung und anschließenden Diskussion über wirksame Formen und erfolgreiche Beispiele für abfallvermeidende Konsumangebote und ihre Kommunikation.

Im Fokus der Tagung: Fast Fashion und Drogerieeinwegprodukte

Im Zentrum der Tagung stehen die Produktbereiche Kleidung und Drogerieeinwegprodukte. Namhafte Händler und Hersteller stellen ihre jeweiligen Antworten, bereits erprobten Lösungsansätze und Lessons learnt für diese beiden Produktbereiche vor. Die Beiträge werden ergänzt durch Impulse von Kommunikations- und Marketingexpert*innen, Medien- und Social Mediaexpert*innen, Start-Ups, Umwelt- und Verbraucherbänden sowie zivilgesellschaftlichen Initiativen.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Thematik und der kommenden Tagung und möchten Sie darauf hinweisen, dass Sie bereits heute die Möglichkeit haben, sich unter dem folgenden Link zur Teilnahme an dieser Tagung anzumelden:
https://events.oekopol.de/events/wider-die-verschwendung-goes-mainstream/

Bitte beachten Sie, dass die maximale Zahl der Teilnehmenden aufgrund der technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen begrenzt ist. Sollte die Anzahl der angemeldeten Personen die verfügbaren Kapazitäten überschreiten und sollten wir Ihnen keinen Platz anbieten können, werden wir Sie rechtzeitig darüber informieren.

Ein detailliertes Tagungsprogramm folgt in Kürze.

Bei Fragen zur Veranstaltung können Sie sich jederzeit an folgende Kontaktperson wenden:

Inhaltliche Fragen: Dr. Sina Kummer, Umweltbundesamt, sina [dot] kummer [at] uba [dot] de
Inhaltliche und organisatorische Fragen: Lisa Rödig, Ökopol – Institut für Ökologie und Politik GmbH, abfallvermeidung [at] oekopol [dot] de

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