Internationale Online-Konferenz "Green Cooling Summit 2022"

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Am 13./14.09.2022 laden die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit und das Umweltbundesamt im Auftrag des Bundesumweltministeriums zum internationalen, virtuellen „Green Cooling Summit“ zur Umsetzung des Beschlusses von Kigali zum Montrealer Protokoll ein. Im Fokus steht diesmal der Ausstieg aus klimaschädlichen teilfluorierten Kohlenwasserstoffen (HFKW) in der Supermarktkühlung.

Die Frist zum Einfrieren des HFKW-Verbrauchs gemäß Beschluss von Kigali rückt für die meisten Entwicklungsländer näher: Ab dem 01.01.2024 dürfen diese nur noch so viel HFKW einsetzen wie im Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2022. Daran schließt sich dann der erste Phase-down-Schritt mit einer Reduktion um 10 % im Jahr 2029 an. Da in vielen dieser Länder der Verbrauch in den letzten Jahren stark angestiegen ist, muss hier mit dem Umstieg auf klimafreundliche natürliche Kältemittel, wie beispielsweise Kohlenwasserstoffe, Ammoniak und Kohlendioxid, gegengesteuert werden.

Supermarktkälteanlagen verzeichnen sehr hohe Leckageraten der klimaschädlichen HFKW-Kältemittel und einen großen Energiebedarf, so dass mit einem Umstieg nachhaltig Erfolge hinsichtlich des Klimaschutzes erzielbar sind. Welche Techniken hierfür zur Verfügung stehen, was dabei zu beachten ist und wie deren Marktdurchdringung gefördert werden kann, zeigt die zweitägige Veranstaltung, die sich an Vertreter*innen aus Herstellung, Lebensmitteleinzelhandel, Ingenieurbüros sowie der Wissenschaft wendet.

Die Teilnahme am „Green Cooling Summit“ ist wieder kostenlos.

Programm und Anmeldung (auf Englisch)

Mehr Informationen zum Thema:

UBA-Themenseite "Supermarktkälte"

Logo: Piktogramm einer Schneeflocke und Schriftzug Green Cooling Summit 2022
Logo Green Cooling Summit 2022
Quelle: Green Cooling Summit
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