Fachworkshop "Mobilität in Bewegung" zu Mobilitätsverhalten

DLR, Institut für Verkehrsforschung
Rutherfordstraße 2
12489 Berlin
Deutschland
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Das UBA lädt zu einem Fachworkshop über neue Erkenntnisse zum Mobilitätsverhalten am 27.09.2019 nach Berlin-Adlershof ein. Die Ergebnisse zweier Forschungsprojekte zur aktiven Mobilität in Ballungsräumen sowie zur Mobilität speziell junger und älterer Menschen werden vorgestellt.
Der Fachworkshop richtet sich an Kommunen, Verbände und Forschungseinrichtungen.

Beim Fachworkshop des Umweltbundesamtes (UBA ) werden die Ergebnisse der beiden Forschungsprojekte „Veränderungen im Mobilitätsverhalten zur Förderung einer nachhaltigen Mobilität“ und „Aktive Mobilität: Mehr Lebensqualität in Ballungsräumen“ vorgestellt. In beiden Projekten wurden umfangreiche Analysen bestehender und eigener empirischer Erhebungen des Mobilitätsverhaltens durchgeführt. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln werden aktuelle Trends im Mobilitätsverhalten beschrieben und Handlungsempfehlungen für mehr Nachhaltigkeit im Verkehr gegeben, die mit Wissenschaft und Praxis diskutiert werden sollen.

Die aktiven Modi Radfahren und Zufußgehen können gerade in Städten einen hohen Beitrag zu mehr Lebensqualität liefern und ein höheres Maß an Nachhaltigkeit erzeugen. Um eine nachhaltige Stadtmobilität zu erzielen, ist die Kenntnis über die begünstigenden und hemmenden Faktoren wichtig, die das Zufußgehen und das Radfahren beeinflussen. Sind die Schlüsselfaktoren bekannt, können entsprechende Handlungsoptionen zur Förderung aktiver Mobilität formuliert und umgesetzt werden. Diese Aspekte erforscht die TU Dresden gemeinsam mit dem WZB und dem Difu für das Umweltbundesamt.

Nach Personengruppen differenziert ist die Hoffnung groß, dass junge Personen ein weniger stark auf das Auto ausgerichtetes Mobilitätsverhalten entwickeln, das auch in späteren Lebensphasen zu deutlichen Veränderungen gegenüber früheren Generationen führt. Aber trifft diese Erwartung zu? Demgegenüber ist das Mobilitätsverhalten älterer Personen zunehmend durch die Nutzung des Autos geprägt. Doch in welchem Ausmaß findet dieser Prozess statt und wie kann darauf reagiert werden? Das DLR hat diese Fragen gemeinsam mit infas in einem Forschungsprojekt beantwortet.

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