Stromsparen: Für eine umweltschonende und billigere Energiewende

Strom-Freileitung auf der Schwalben vor blauem, wolkenlosem Himmel sitzenzum Vergrößern anklicken
Wer Strom spart, muss weniger Windräder und andere Kraftwerke bauen.
Quelle: Phimak / Fotolia.com

Fossile durch erneuerbare Energieträger zu ersetzen, ist das Gebot der Stunde. Der umweltfreundlichste und günstigste Strom ist jedoch der, der gar nicht erst produziert werden muss. Energiesparen ist deshalb der Schlüssel für eine umweltschonende und kostengünstige Energiewende, für sauberere Luft und weniger Treibhausgase. Ein UBA-Hintergrundpapier beleuchtet die Chancen und Herausforderungen.

Die Stromnachfrage macht in Deutschland ein Fünftel des Endenergieverbrauches aus und verursacht etwa 38 Prozent der Kohlendioxid-Emissionen. Die bisherigen Aktivitäten zum Stromsparen und zur Steigerung der Energieeffizienz reichen nicht aus, um die Energiesparziele der Bundesregierung zu erreichen. Das Hintergrundpapier zeigt, welche grundlegenden Änderungen notwendig sind, um weitere Stromeinsparpotenziale zu heben. Würden beispielsweise die Energieeffizienzstandards in den Ökodesign-Verordnungen der EU stärker als bisher an den effizientesten Produkten einer Gruppe ausgerichtet, ließen sich, bezogen auf das Jahr 2030, in Deutschland zusätzlich bis zu 22 Terawattstunden pro Jahr einsparen.

Teilen:
Artikel:
Drucken Senden
Schlagworte:
 Energiesparen  Energiewende  Endenergieeffizienz  Stromsparen  Energieeffizenz