Ergebnisse zur Anerkennung ausländischer Herkunftsnachweise

Collage: Solarpark, Sonnenblumenfeld, Windkraftanlagen und Rapsfeld mit Energiefreileitung, in der Mitt eine Steckdosezum Vergrößern anklicken
Mit erneuerbaren Energien die Umwelt schützen
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Herkunftsnachweise für Strom aus erneuerbaren Energien sollen international handelbar sein. Das Herkunftsnachweisregister beim UBA veröffentlicht Ergebnisse aus einem Forschungsprojekt zur Anerkennung ausländischer Herkunftsnachweise.

Welchen Standards die Herkunftsnachweise genügen müssen, steht im Artikel 15 der EU-Richtlinie 2009/28/EG. So müssen zum Beispiel das Ausstellungsdatum und die Energiequelle angegeben sein. Doch nicht alle Kriterien sind schnell und eindeutig überprüfbar. Deshalb ließ das UBA für ausgewählte Staaten klären, ob Herkunftsnachweise aus diesen Ländern grundsätzlich anerkennungsfähig sind. Diese juristische und energiewirtschaftliche Untersuchung erfolgte durch Becker Büttner Held Rechtsanwälte (BBH) und das Öko-Institut e. V. in einem Forschungsvorhaben im Auftrag des Bundesumweltministeriums.

Die Ergebnisse für die einzelnen Staaten sind in englischen Kurzzusammenfassungen veröffentlicht. Das UBA weist ausdrücklich darauf hin, dass diese Kurzzusammenfassungen keine Aussage darüber treffen, ob für künftige Anträge auf Anerkennung von Herkunftsnachweisen aus den betreffenden Staaten die Anerkennungsfähigkeit gegeben ist. Vielmehr wird das UBA wie bisher seiner gesetzlichen Verpflichtung nachkommen, die Anerkennungsfähigkeit von Herkunftsnachweisen aktuell und einzelfallbezogen zu prüfen. Die Ergebnisse der Gutachten werden in diese Prüfungen einfließen.

Alle weiteren Staaten, die nicht für die Anerkennungsprüfung ausgewählt wurden, werden vom Umweltbundesamt selbst geprüft. Die Ergebnisse werden nicht auf dieser Website veröffentlicht. Die Nichterwähnung eines Staates bedeutet also nicht, dass das UBA dessen Herkunftsnachweise nicht anerkennt.