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Kann ich „Smart-Meter“ zuhause nutzen?

Der erste Schritt zu einem Smart-Grid ist die Einführung von intelligenten Zählern (Smart-Meter) – als Schnittstelle zwischen den Haushalten und dem intelligenten Netz. Im Gegensatz zu den bisherigen analogen Ferraris-Zählern zählen Smart Meter den Stromverbrauch elektronisch und zeichnen Daten auf. Damit können sie dem jeweiligen Kunden in Echtzeit den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit anzeigen. Die erhobenen Daten werden automatisch an das Energieversorgungsunternehmen übertragen. Die jährliche Ablesung wir dadurch überflüssig.

Die Kenntnis des Endkunden über seinen aktuellen Stromverbrauch kann ihm einen bewussteren Umgang mit Energie ermöglichen. Gekoppelt mit einem Preissignal, das die aktuelle Einspeise- und Nachfragesituation im Netz widerspiegelt, kann der Endkunde seinen Verbrauch entsprechend anpassen – also gerade dann Geräte einschalten, wenn der Preis besonders niedrig ist. Zur Informationsbereitstellung können in der Wohnung installierte Displays, Informationsportale im Internet oder mobile Apps für Smart Phones dienen.

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 Energiewende

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