Umweltschädliche Subventionen klettern auf über 50 Mrd. Euro

Hüttenschorsteine und eine Braunkohlengrubezum Vergrößern anklicken
Subventionen zur Gewinnung von Braunkohle als Energieträger schaden der Umwelt.

Hüttenschorsteine und eine Braunkohlengrube

Quelle: blumenkind / Fotolia

Der Abbau umweltschädlicher Subventionen geht zu langsam. Laut aktuellen Zahlen des UBA sind sie sogar noch gestiegen – von 48 Milliarden in 2008 auf über 50 Milliarden in 2010.

Am dringendsten sollte der Staat umweltschädliche Subventionen im Bereich fossiler Energien zurückfahren. Aber auch die Entfernungspauschale gehöre auf den Prüfstand, meint UBA-Präsident Jochen Flasbarth. Wegen zahlreicher Ausnahmen für die Industrie bei Energiesteuer, EEG-Umlage und Netzentgelten fehlten zudem Anreize zum Energiesparen. Das ist kontraproduktiv für die Energiewende. Das UBA schlägt ein „umweltbezogenes Subventionscontrolling″ vor, denn Subventionen kosten den Staat dreifach: einmal für die Subvention selbst, für die Umwelt- und Gesundheitsschäden und für die Gegensubventionierung umweltfreundlicher Technik, etwa bei erneuerbaren Energien.

Umweltschädliche Subventionen

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  1. Umweltschädliche Subventionen in Deutschland in den Jahren 2008 und 2010 (vorläufig)