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Letzte Änderung: 11.01.2012

„Green I Tube“: 1000 € für den Hauptgewinn winken schon

GreenIT Videofilm; SSilver © fotolia.de„Green I Tube“, der  Wettbewerb des IZT, wartet noch bis zum 12. Februar auf Ihre Kurzfilme oder Videospots zum Thema „Green IT“. Sie können Ihre lustigen oder unterhaltsamen Vorschläge zu Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Ressourcenschonung beim Kauf von Handys, Computern & Co auf YouTube hochladen. Die Preise verleiht der Schirmherr des Wettbewerbs, Jochen Flasbarth, Präsident des UBA.

Bundespreis Ecodesign: Ökologische Produkte gesucht

Logo Bundespreis ecodesign; Quelle: http://www.bmu.de/produkte_und_umwelt/oekodesign/doc/48103.phpKönnen ein Bürostuhl oder eine Kaffekanne Energie und Ressourcen sparen? Sie können – wenn sie nach den Prinzipen des Ecodesigns entwickelt wurden. Hier geht es zum Beispiel um das Material, ob das Produkt leicht repariert und recycelt und wie es genutzt werden kann. Unternehmen und (Nachwuchs-) Designerinnen und Designer können ihre Produkte und Ideen bis zum 30. April 2012 beim Bundespreis Ecodesign einreichen, der erstmalig von BMU und UBA ausgelobt wird.

Bundeskabinett beschließt Gesetz zur Energieverbrauchskennzeichnung

EU-Etikett mit Angabe des Energieeffizienzstandards (A+++ bis G)Das Bundeskabinett hat ein Gesetz zur Energieverbrauchskennzeichnung von Produkten beschlossen. Es dient der Umsetzung der europäischen Richtlinie zur Energieverbrauchskennzeichnung (2010/30/EU). Danach legt die EU-Kommission die Vorgaben der Kennzeichnung für einzelne Produktgruppen fest. So bekommen viele große Haushaltsgeräte – Kühlschränke, Geschirrspüler und Waschmaschinen sowie Fernseher – und andere Geräte eine neue Kennzeichnung, die den Effizienzstandard des Gerätes angibt. Die höchste Effizienzklasse ist A+++. Jedes „+“ bedeutet eine bessere Effizienz, weniger Energieverbrauch und weniger Betriebskosten.

Materialkompass bietet Orientierung für die Verbraucherbildung

© www.materialkompass.deKonsum gehört für Kinder und Jugendliche zum Alltag. Damit sie frühzeitig lernen, nachhaltig zu konsumieren, sollte die Förderung der Konsumkompetenz bereits in der Schule beginnen. Der Materialkompass des vzbv hilft Lehrerinnen und Lehrern, sich im Dschungel der Unterrichtsmaterialien zu Verbraucherthemen zurechtzufinden. Deren Qualität ist übrigens von pädagogischen Experten und Expertinnen bewertet.

In den Bundesländern setzt sich umweltfreundliche Beschaffung immer mehr durch!

Button Einkaufswagen; Mahesh Patil © fotolia.deBerlin, Bremen und Hamburg sind beim umweltfreundlichen Einkaufen derzeit Vorreiter. Alle drei haben den Umweltschutz in ihre Vergabegesetze für öffentliche Aufträge aufgenommen. Insgesamt nutzen die Bundesländer noch nicht alle Möglichkeiten, um die umweltfreundliche Beschaffung gesetzlich abzusichern. Das ergibt ein Bericht über die Vergaberegeln der 16 deutschen Bundesländer. Er empfiehlt eindeutige Vorschriften und praktische Leitfäden für die Verwaltung.

Umweltverträglichkeit wird Standardangabe bei Bauprodukten: Validierung eines Auslaugtests für Bauprodukte

Schalung Fundament Platte fertig betoniert; Daniel Nimmervoll © fotolia.deBald können Bauherren eine zuverlässige Information über die Auslaugung gefährlicher Stoffe aus einem Bauprodukt als Standardangabe vom Hersteller erwarten. Eine neue Europäische Prüfmethode hat sich in Versuchen im Auftrag des UBA als eine solide Grundlage erwiesen, die Unbedenklichkeit von Bauprodukten für Boden und Gewässer sicherzustellen.

Umweltfreundliche Produkte fördern: Konzept für ein „Top-Runner-Modell“

EU-Energieeffizienzlabel zur Kennzeichnung von ProduktenDie Bundesregierung will auf EU-Ebene ein Anforderungs- und Anreizsystem schaffen, das die energie- und ressourceneffizientesten Produkte am Markt fördert. Für ein solches „Top-Runner-Modell“ hat das UBA ein Grundkonzept erstellen lassen. Das Gutachten zeigt, wie der in der EU vorhandene Instrumentenmix verbessert werden kann. Beispielsweise sollte die bisher nur für wenige Produkte verpflichtende Energieverbrauchskennzeichnung auf weitere Produkte ausgeweitet werden.

Plastikweichmacher in Kindertagesstätten? Fragen Sie die Händler!

spielendes Kind im Kindergarten; Foto: Pavel Losevsky © fotolia.deLaut BUND waren die Werte für Plastikweichmacher im Staub von Kitas im Schnitt fast dreimal höher als in Wohnungen. Mögliche Folgen: hormonelle Störungen oder Unfruchtbarkeit. Kitas und Eltern sollten bei Anschaffungen auf Produkte ohne Weich-PVC achten. Händler sind durch das europäische Chemikalienrecht verpflichtet, genaue Auskunft über die Zusammensetzung der Produkte zu geben. Mit dem Musterbrief des UBA können Sie sich an die Händler wenden.

Klimaschädliche Kältemittel ab 2011 in neuen Pkw-Typen verboten

pmphoto © fotolia.de AutoklimaanlageIn Klimaanlagen von Pkw und kleineren Nutzfahrzeugen darf das übliche Kältemittel R134a seit dem 1. Januar 2011 nicht mehr eingesetzt werden. Das Verbot gilt vorerst nur für neue Fahrzeugtypen. Sie bekommen weder die EG-Zulassung noch die einzelstaatliche Betriebserlaubnis, wenn sie klimaschädliche Kältemittel mit einem Treibhauspotenzial (GWP) über 150 wie R134a enthalten. Der Stoff darf auch nicht nachträglich eingefüllt werden. Das regelt die europäische Richtlinie 2006/40/EG. Als Ersatzstoff beabsichtigt die Automobilindustrie statt des lange favorisierten, natürlichen Kältemittels CO2 das brennbare, fluorierte Kältemittel 1234yf einzusetzen. Ist das eine Problemlösung oder eine Lösung mit Problemen? Im Gegensatz zu CO2 birgt 1234yf Risiken für Gesundheit und Umwelt.

Rechenzentren: Energie und Rohstoffe müssen effizienter eingesetzt werden

Gang in einem Rechenzentrum, rechts und links Serverschränke; Foto: Eimantas Buzas © fotolia.deRechenzentren brauchen viel Energie, aber auch seltene Metalle. Eine Studie im Auftrag des UBA hat ermittelt, dass in den 12.000 Tonnen Elektronik deutscher Rechenzentren im Jahr 2008 7,5 Tonnen Silber und 1,8 Tonnen Gold steckten. Und der Bedarf wird voraussichtlich weiter steigen. Dies zeigt, wie wichtig es ist, materialsparende Server, Speicher und andere Rechenzentrumskomponenten zu entwickeln und durch ein intelligentes Recycling die wertvollen Rohstoffe wiederzuverwerten.

Nanopartikel gelangen aus Produkten in die Umwelt

Hand, die mit einer Malerrolle hellgrüne Farbe auf eine weiße Wand aufträgt; Quelle: kameel © fotolia.deImmer häufiger enthalten Produkte Nanopartikel. Das UBA ließ vier dieser Produkte – Textilien, Fassadenfarbe, Autoreifen und Dieselkraftstoff – untersuchen. Das Ergebnis: Im Laufe des Lebenszyklus werden Nanopartikel freigesetzt. Dies ist problematisch, da durch den Menschen aufgenommene Partikel die Gesundheit gefährden können. Die Studie stellt gravierende Wissensdefizite fest. Beispielsweise fehlen noch immer geeignete Messmethoden, um Nanomaterialien in der Umwelt festzustellen und zu identifizieren.

Autoklimaanlagen: UBA spricht sich erneut für CO2 als Kältemittel aus

UBA-Dienstwagen mit CO2-Klimaanlage; Foto: Gabriele Hoffmann © UBATests der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) im Auftrag des UBA zeigen erneut: Das von der Automobilindustrie als zukünftiges Kältemittel favorisierte Tetrafluorpropen (HFKW-1234yf) birgt Umwelt- und Gesundheitsrisiken im Falle eines Fahrzeugbrands. Das UBA bekräftigt deshalb seine Empfehlung, stattdessen CO2 als Kältemittel einzusetzen. CO2 ist wesentlich klimafreundlicher und schon seit über einem Jahr in einem UBA-Dienstwagen erfolgreich im Einsatz.

CO2-Klimaanlagen in Bussen: BVG-Linienbusse mit natürlichem Kältemittel

UBA-Präsident Flasbarth auf der BVG-Pressekonferenz am 02.07.2010 in Berlin; Foto: Dr. Wolfgang Plehn, UmweltbundesamtSieben Linienbusse der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) kühlen jetzt mit dem natürlichen Kältemittel CO2. Die BVG übernimmt damit international eine Vorreiterrolle: Sie betreibt weltweit die erste Busflotte mit klimafreundlicher CO2-Kühlung. Ersetzt wird damit das bisherige klimaschädliche Kältemittel R134a, das bei Bussen noch zulässig ist. Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes, lobt: „Die BVG beweist mit der frühzeitigen Entscheidung für ein natürliches Kältemittel Weitblick.“

Neue europäische Datenbank sammelt nationale Rechtsvorschriften über gefährliche Stoffe in Bauprodukten

Europäische Fahnen; Quelle Foto: Europäisches ParlamentBauprodukte, die die CE-Kennzeichnung tragen und im europäischen Wirtschaftsraum frei handelbar sind, müssen die nationalen Bestimmungen in ihrem Vermarktungsgebiet erfüllen. Eine neue Datenbank soll den Herstellern helfen, einen Überblick darüber zu bekommen, welche Vorschriften für gefährliche Stoffe in Bauprodukten wo gelten. Bis jetzt haben die ersten Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, ihre Daten eingetragen.

Der „Blaue Engel“ schützt das Klima

Logo Blauer Engel KlimaSeit über 30 Jahren können sich Verbraucherinnen und Verbraucher durch den Blauen Engel aktiv für den Schutz von Umwelt und Gesundheit einsetzen. Das neue Logo „Der Blaue Engel schützt das Klima“ auf klimarelevanten Produkten und Dienstleistungen unterstützt Sie bei Ihrer Kaufentscheidung für das umweltgerechte Produkt oder die umweltfreundliche Dienstleistung.

Neue „Blauer Engel” Kriterien für schadstoffarme Lacke

umweltfreundliche Farbe, Pinsel, Spachtel; Foto: Nik ©fotolia.comEine UBA-Untersuchung zeigt, dass viele schadstoffoptimierte Rezepturen von Lacken als emissionsarm eingestuft werden können und die Emissionen teilweise deutlich unter den Anforderungen des AgBB-Bewertungsschemas liegen. Daraus wurden Kriterien für eine neue Vergabegrundlage für den Blauen Engel für Lacke abgeleitet, die differenzierte Maximalwerte für VOC, SVOC und bisher nicht bewertete Stoffe enthalten. Damit sind Emissionen aus Lacken deutlich strenger limitiert.

Noch immer ein Problem: FCKW in alten Kühlgeräten

Einband Ratgeber: Kühlgeräte mit FCKW immer ein Problem Seit 1995 ist FCKW in neuen Kühlgeräten verboten. Aber es gibt noch viele alte FCKW-haltige Kühlgeräte, die nur nach und nach entsorgt werden. Im neuen UBA-Ratgeber ist nachzulesen, wie viele FCKW-haltige Altgeräte pro Jahr anfallen und er gibt Tipps zur richtigen Entsorgung.

Umweltschutz beim Notebook-Kauf: Tipps für die Beschaffung

Arbeit am Computer; Quelle: Lincoln Rogers © www.fotolia.deSie suchen für Ihre Behörde oder Ihr Unternehmen Notebooks, die wenig kosten, Energie sparen und dazu noch leise sind? Ausschreibungen zum Kauf umweltfreundlicher Geräte sind wegen vergaberechtlicher Vorgaben oft kompliziert. Mehr Licht ins Dunkel bringen das Beschaffungs-Portal „ITK-Beschaffung.de” in deutscher, englischer und französischer Sprache und ein neuer Leitfaden.

Die Ökodesign-Richtlinie kurz und bündig erklärt - Was bringt sie für die Energieeinsparung?

Stromzähler; Quelle: @bilderbox © www.fotolia.deDie Ökodesign-Richtlinie der EU ist ein starkes und geeignetes Instrument, um die Energieeffizienz von Produkten zu erhöhen. Aus den beachtlichen Effizienzgewinnen aber auch absolute Einsparungen zu machen, ist eine Herausforderung. Mit der Publikation „Umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte” stellt das Umweltbundesamt die Richtlinie, ihren Ausgestaltungsprozess sowie ihre Auswirkungen auf Hersteller und Verbraucher leicht verständlich dar.

Stromfressende Haushaltsgeräte sollen in der EU vom Markt verschwinden

Waschmaschine; Quelle: kai-creativ © www.fotolia.deIn der EU sind verschärfte Anforderungen an die Energieeffizienz von Kühl- und Gefriergeräten sowie Waschmaschinen geplant. Die Regelungen zur Ökodesign-Richtlinie wurden bereits von den EU-Mitgliedstaaten Ende März verabschiedet und sollen, wenn das EU-Parlament zustimmt, ab dem 1.Juli2010 gelten. Mit ihnen ließen sich bis zum Jahr 2020 in der EU 7,5 Milliarden Kilowattstunden Energie und 3,8 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen.

Silberionen aus Biozid-Produkten gelangen in die Umwelt

Altes SilberbesteckSilber wird als Biozid in zahlreichen Produkten des täglichen Lebens eingesetzt. Das im Auftrag des Umweltbundesamtes abgegebene Gutachten enthält eine erste Risikoabschätzung des Silbereintrages in die Umwelt, Informationen über Biozid-Produkte und Einsatzmengen, Verbleib und Verhalten in der Umwelt sowie ökotoxikologische Daten.

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