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Letzte Änderung: 11.01.2012
Gesundes Wohnen liegt im Trend. Gerade Bodenbeläge besitzen wegen ihrer großen Oberfläche ein hohes Potenzial, die Innenraumluft mit Schadstoffen zu belasten. Deshalb achten Sie beim Einkauf textiler Bodenbeläge auf den Blauen Engel. Er kennzeichnet wie auch bei den elastischen Bodenbelägen gesundheitlich verträgliche Alternativen.
Schneeschieben und Split, Kies, Granulat oder Sand sind genauso wirksam wie Streusalz, um die Rutschgefahr auf dem Gehweg vor Ihrem Grundstück zu beseitigen. Vor allem sind sie umweltfreundlicher und verursachen weniger Folgekosten. Streusalz schädigt nicht nur Bäume und das Grundwasser. Es greift auch Autos und Straßenanlagen an. In manchen Kommunen darf Streusalz daher gar nicht mehr oder nur an gefährlichen Stellen eingesetzt werden.
Die deutschen Halbleiterhersteller haben ihre Emissionen fluorierter Treibhausgase mit besonders hohem Treibhauspotential im Vergleich zu 1995 um 47 Prozent gesenkt und damit ihre freiwilligen Klimaschutzanstrengungen geschafft. Trotz steigenden Produktionsumfangs kam diese Emissionssenkung vor allem durch den Einsatz neuester Abgasreinigungstechnik zustande.
Das Kältemittel R134a ist seit dem 1. Januar 2011 in Klimaanlagen neuer Fahrzeugtypen verboten. Das regelt die europäische Richtlinie 2006/40/EG. Entgegen dem ursprünglichen Plan, das auch vom UBA favorisierte natürliche Kältemittel CO2 zu verwenden, entschied sich die Automobilindustrie für das brennbare, fluorierte Kältemittel 1234yf. Das UBA hält diesen Stoff für problematisch, denn er birgt Risiken für Gesundheit und Umwelt. Es ist bereits bei relativ niedrigen Temperaturen brennbar und auch ohne Brand kann bei Kontakt mit heißen Oberflächen die gefährliche Flussssäure entstehen; beim Einatmen oder Hautkontakt kann es zu irreversiblen Gesundheitsschäden kommen.
Recycling-Papier spart Bäume, Wasser und Energie und muss dabei nicht grau und trist daherkommen. Die neue Sonderedition Blauer Engel-Schulhefte macht es vor. Sie ist Flaggschiff der auch vom UBA getragenen Kampagne „Schulstart für den Blauen Engel – 100% für unsere Umwelt“. Um mehr Recycling-Papier in die Schulranzen zu bringen, ist auch der Handel gefragt. Denn im Moment ist nur jedes zehnte angebotene Schulheft ein Recyclingheft.
Nicht selten schlummern in Bauprodukten, wie Fugendichtstoffen, Lacken und Farben, Bodenbelägen, Klebern, Holzwerkstoffen flüchtige organische Verbindungen: die VOC. VOC und andere Gerüche, die aus Bauprodukten ausdünsten, können Gesundheit und Wohlbefinden beeinträchtigen. Abhilfe schafft manchmal intensives Lüften, was aber den Heizenergiebedarf und damit die Kosten enorm erhöht. Aber endlich können Bauprodukte vor ihrer Vermarktung durch ein neues Verfahren sensorisch bewertet werden, d.h., sie werden auf ihren Geruch hin überprüft. Erprobt werden soll das Verfahren zunächst bei Produkten, die das Umweltzeichen „Blauer Engel“ tragen. Das UBA rät Verbraucherinnen und Verbrauchern, Bauprodukte der Nase nach auszuwählen oder den „Blauen Engel“ zu wählen.
Ab 28. Juni 2011 dürfen in der gesamten Europäischen Union keine Feuerlöschschäume mit Perfluoroktansulfonsäure (PFOS) mehr verwendet werden. Feuerwehren und Unternehmen müssen die Lagerbestände jetzt fachgerecht entsorgen, am besten in Abstimmung mit den zuständigen Umweltbehörden. Aufgrund der extremen Langlebigkeit hat sich die Säure mittlerweile überall hin ausgebreitet, auch bis zur Arktis. Besonders besorgniserregend ist, dass sie sich im menschlichen Blut und in Muttermilch wiederfindet.
In Verbraucherprodukten werden immer wieder Chemikalien nachgewiesen, die Umwelt und Gesundheit schaden können. Welche Schadstoffe das im Einzelnen sind und welche rechtlichen Regelungen es zurzeit gibt, ließ das UBA für Spielzeuge, Elektro- und Elektronikgeräte sowie Boden- und Wandbeläge untersuchen. Für einige Stoffe fehlen noch Regulierungen. Doch oft sind Produkte belastet, weil bereits geltende Vorschriften nicht eingehalten werden.
Die revidierte EU-Verordnung für die Vermarktung von Bauprodukten sorgt für mehrVerbraucherinformation. Ab Juli 2013 müssen Bauprodukte mit CE-Kennzeichnung über eine Stoffdeklaration verfügen, die besonders besorgniserregende Stoffe ausweist. Die neuen Regeln gelten dann für alle im Binnenmarkt gehandelten Bauprodukte, zum Beispiel Teppichböden, Tapeten oder Betonfertigteile.
Schon seit 2008 gibt es den Blauen Engel für Holzspielzeug. Um ihn tragen zu dürfen, müssen sie umweltfreundlich hergestellt und gesundheitsverträglich für Kinder sein. Für textiles Spielzeug wird es voraussichtlich ab Mitte des Jahres ein Umweltzeichen geben, das UBA erarbeitet aktuell die Kriterien. Auch die internationale Spielwarenmesse greift mit dem diesjährigen Motto „Toys go green“ das Thema Nachhaltigkeit in der Branche auf. Vom 03.-08.02. können Hersteller ihre Ideen für nachhaltiges Spielzeug in Nürnberg präsentieren.
Verbesserungen für Umweltbelange rücken durch neue europäische Regeln für die Vermarktung von Bauprodukten näher. Ein Kompromissvorschlag liegt nun vor und war Thema der Plenartagung des Europäischen Parlaments am 17. 1. 2011. Das UBA begrüßt die neuen Instrumente zur Integration des Umweltschutzes in die Verordnung, die im Kompromissvorschlag enthalten sind.
Die so genannten F-Gase sind 100 bis 24.000-mal schädlicher für das Klima als CO2. Das UBA hält klare, völkerrechtlich verbindliche Reglungen für erforderlich, den weltweiten Emissionsanstieg von F-Gasen zu verhindern. Ein aktualisierter UBA-Bericht zeigt Maßnahmen zur Vermeidung und zum Ersatz dieser F-Gase auf.
Das Green IT-Beratungsbüro berät seit 2009 im Auftrag von BMU und UBA Behörden und andere Einrichtungen, wie sie mit effizienter Informations- und Kommunikationstechnik Geld sparen und die Umwelt schonen können. Nun können Sie sich auch komfortabel im Web-TV infomieren: Die ARD-Moderatorin Laura Dünnwald führt Sie durch elf kurze Beiträge, die Ihnen das Wichtigste über die Green IT-Förderprogramme des BMU und der KfW vermitteln.
Wenn Chemikalien, Treibstoffe oder Kunststoffe brennen, wird oft mit fluorhaltigen Schäumen gelöscht. Das ist effektiv, aber leider nicht ohne Risiko für die Umwelt. Denn die fluorhaltigen Chemikalien sind extrem langlebig. Manche können zudem im menschlichen Körper giftig wirken. Ein neues Faltblatt gibt praktische Tipps, wie Feuerwehren geeignete Löschmittel auswählen und belastetes Löschwasser am besten entsorgen. Umweltbundesamt, Bundesverband Technischer Brandschutz und Deutscher Feuerwehrverband veröffentlichen das Faltblatt gemeinsam.
Deutschlands christliche Kirchen kaufen jährlich Produkte im Wert von rund 60 Milliarden Euro ein, aber dem Klimaschutz nutzt diese enorme Einkaufsmacht nicht. „Die Kirchen sollten ab sofort auf den Blauen Engel setzen, das neue Klimaschutzzeichen des BMU“, fordert FEST-Forschungsleiter und Vorsitzender der Jury Umweltzeichen Volker Teichert. Der Blaue Engel kennzeichnet rund 11.500 klima- und umweltfreundliche Produkte und könnte dazu dienen, das ökofaire Potenzial in der kirchlichen Beschaffung auszuweiten. Auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag berät die Jury Umweltzeichen die kirchlichen Beschaffer beim nachhaltigen Einkaufen.
In gesunder Luft lässt es sich besser lernen. Schadstoffe aus Baumaterialien sind nicht nur schlecht für die Umwelt sondern können auch Kopfschmerzen und andere Gesundheitsprobleme verursachen. Worauf bei der Sanierung zu achten ist verrät das Umweltbundesamt und gibt Tipps, ein dauerhaft gutes Raumklima im Klassenzimmer zu schaffen.
Nicht überall, wo „bio” drauf steht, ist auch immer „bio” drin – das gilt auch für Bio-Kunststoffe. So nennt man Kunststoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe, wie Mais oder Weizen; aber auch Kunststoffe aus Öl und anderen fossilen Rohstoffen tragen oft die Bezeichnung „bio”, wenn sie biologisch abbaubar sind. Überzeugende Belege für die Umweltfreundlichkeit von Biokunststoffen stehen aber noch aus. Das Für und Wider erörtert das UBA in einem neuen Papier.
Ob Computer oder Papier, ob ein neuer Dienstwagen oder der richtige Stromanbieter – die Beschaffung ist ein wichtiges Thema öffentlicher Einrichtungen. Dabei wird das Thema umweltfreundliche Beschaffung immer wichtiger. Doch leider bestehen noch große Hemmnisse für einen verstärkten Einsatz umweltfreundlicher Produkte und Dienstleistungen. So hält sich etwa das Vorurteil, umweltfreundliche Produkte wären grundsätzlich teurer. Das UBA praktiziert seit Jahren eine umweltfreundliche Beschaffung – mit großem Erfolg.
Drucker sind im modernen Büro oder am heimischen PC kaum noch wegzudenken. Die Frage, ob PC-Drucker gesundheitsgefährdende Partikel freisetzen, beschäftigt die Öffentlichkeit. Eine Studie zeigt, dass feine und ultrafeine Partikel freigesetzt werden können. Dabei ist weniger das Alter des Gerätes ausschlaggebend, als vielmehr die Häufigkeit und Dauer des Druckens.
Von A wie Abdeckfolien über M wie Matratzen und Möbel bis zu W wie Wandfarben: Der neue Produktwegweiser informiert Sie, welche Blaue Engel Produkte für umweltfreundliches Bauen und gesundes Wohnen es gibt und welche Unternehmen diese anbieten. Das Umweltzeichen Blauer Engel steht für Kontrolle bei den Angeboten, Transparenz bei der Auswahl und Sicherheit beim Einkaufen.
„Green I Tube“, der Wettbewerb des IZT, wartet noch bis zum 12. Februar auf Ihre Kurzfilme oder Videospots zum Thema „Green IT“. Sie können Ihre lustigen oder unterhaltsamen Vorschläge zu Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Ressourcenschonung beim Kauf von Handys, Computern & Co auf YouTube hochladen. Die Preise verleiht der Schirmherr des Wettbewerbs, Jochen Flasbarth, Präsident des UBA.
Können ein Bürostuhl oder eine Kaffekanne Energie und Ressourcen sparen? Sie können – wenn sie nach den Prinzipen des Ecodesigns entwickelt wurden. Hier geht es zum Beispiel um das Material, ob das Produkt leicht repariert und recycelt und wie es genutzt werden kann. Unternehmen und (Nachwuchs-) Designerinnen und Designer können ihre Produkte und Ideen bis zum 30. April 2012 beim Bundespreis Ecodesign einreichen, der erstmalig von BMU und UBA ausgelobt wird.
Das Bundeskabinett hat ein Gesetz zur Energieverbrauchskennzeichnung von Produkten beschlossen. Es dient der Umsetzung der europäischen Richtlinie zur Energieverbrauchskennzeichnung (2010/30/EU). Danach legt die EU-Kommission die Vorgaben der Kennzeichnung für einzelne Produktgruppen fest. So bekommen viele große Haushaltsgeräte – Kühlschränke, Geschirrspüler und Waschmaschinen sowie Fernseher – und andere Geräte eine neue Kennzeichnung, die den Effizienzstandard des Gerätes angibt. Die höchste Effizienzklasse ist A+++. Jedes „+“ bedeutet eine bessere Effizienz, weniger Energieverbrauch und weniger Betriebskosten.
Konsum gehört für Kinder und Jugendliche zum Alltag. Damit sie frühzeitig lernen, nachhaltig zu konsumieren, sollte die Förderung der Konsumkompetenz bereits in der Schule beginnen. Der Materialkompass des vzbv hilft Lehrerinnen und Lehrern, sich im Dschungel der Unterrichtsmaterialien zu Verbraucherthemen zurechtzufinden. Deren Qualität ist übrigens von pädagogischen Experten und Expertinnen bewertet.
Berlin, Bremen und Hamburg sind beim umweltfreundlichen Einkaufen derzeit Vorreiter. Alle drei haben den Umweltschutz in ihre Vergabegesetze für öffentliche Aufträge aufgenommen. Insgesamt nutzen die Bundesländer noch nicht alle Möglichkeiten, um die umweltfreundliche Beschaffung gesetzlich abzusichern. Das ergibt ein Bericht über die Vergaberegeln der 16 deutschen Bundesländer. Er empfiehlt eindeutige Vorschriften und praktische Leitfäden für die Verwaltung.
Bald können Bauherren eine zuverlässige Information über die Auslaugung gefährlicher Stoffe aus einem Bauprodukt als Standardangabe vom Hersteller erwarten. Eine neue Europäische Prüfmethode hat sich in Versuchen im Auftrag des UBA als eine solide Grundlage erwiesen, die Unbedenklichkeit von Bauprodukten für Boden und Gewässer sicherzustellen.
Die Bundesregierung will auf EU-Ebene ein Anforderungs- und Anreizsystem schaffen, das die energie- und ressourceneffizientesten Produkte am Markt fördert. Für ein solches „Top-Runner-Modell“ hat das UBA ein Grundkonzept erstellen lassen. Das Gutachten zeigt, wie der in der EU vorhandene Instrumentenmix verbessert werden kann. Beispielsweise sollte die bisher nur für wenige Produkte verpflichtende Energieverbrauchskennzeichnung auf weitere Produkte ausgeweitet werden.
Laut BUND waren die Werte für Plastikweichmacher im Staub von Kitas im Schnitt fast dreimal höher als in Wohnungen. Mögliche Folgen: hormonelle Störungen oder Unfruchtbarkeit. Kitas und Eltern sollten bei Anschaffungen auf Produkte ohne Weich-PVC achten. Händler sind durch das europäische Chemikalienrecht verpflichtet, genaue Auskunft über die Zusammensetzung der Produkte zu geben. Mit dem Musterbrief des UBA können Sie sich an die Händler wenden.
In Klimaanlagen von Pkw und kleineren Nutzfahrzeugen darf das übliche Kältemittel R134a seit dem 1. Januar 2011 nicht mehr eingesetzt werden. Das Verbot gilt vorerst nur für neue Fahrzeugtypen. Sie bekommen weder die EG-Zulassung noch die einzelstaatliche Betriebserlaubnis, wenn sie klimaschädliche Kältemittel mit einem Treibhauspotenzial (GWP) über 150 wie R134a enthalten. Der Stoff darf auch nicht nachträglich eingefüllt werden. Das regelt die europäische Richtlinie 2006/40/EG. Als Ersatzstoff beabsichtigt die Automobilindustrie statt des lange favorisierten, natürlichen Kältemittels CO2 das brennbare, fluorierte Kältemittel 1234yf einzusetzen. Ist das eine Problemlösung oder eine Lösung mit Problemen? Im Gegensatz zu CO2 birgt 1234yf Risiken für Gesundheit und Umwelt.
Rechenzentren brauchen viel Energie, aber auch seltene Metalle. Eine Studie im Auftrag des UBA hat ermittelt, dass in den 12.000 Tonnen Elektronik deutscher Rechenzentren im Jahr 2008 7,5 Tonnen Silber und 1,8 Tonnen Gold steckten. Und der Bedarf wird voraussichtlich weiter steigen. Dies zeigt, wie wichtig es ist, materialsparende Server, Speicher und andere Rechenzentrumskomponenten zu entwickeln und durch ein intelligentes Recycling die wertvollen Rohstoffe wiederzuverwerten.
Immer häufiger enthalten Produkte Nanopartikel. Das UBA ließ vier dieser Produkte – Textilien, Fassadenfarbe, Autoreifen und Dieselkraftstoff – untersuchen. Das Ergebnis: Im Laufe des Lebenszyklus werden Nanopartikel freigesetzt. Dies ist problematisch, da durch den Menschen aufgenommene Partikel die Gesundheit gefährden können. Die Studie stellt gravierende Wissensdefizite fest. Beispielsweise fehlen noch immer geeignete Messmethoden, um Nanomaterialien in der Umwelt festzustellen und zu identifizieren.
Tests der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) im Auftrag des UBA zeigen erneut: Das von der Automobilindustrie als zukünftiges Kältemittel favorisierte Tetrafluorpropen (HFKW-1234yf) birgt Umwelt- und Gesundheitsrisiken im Falle eines Fahrzeugbrands. Das UBA bekräftigt deshalb seine Empfehlung, stattdessen CO2 als Kältemittel einzusetzen. CO2 ist wesentlich klimafreundlicher und schon seit über einem Jahr in einem UBA-Dienstwagen erfolgreich im Einsatz.
Sieben Linienbusse der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) kühlen jetzt mit dem natürlichen Kältemittel CO2. Die BVG übernimmt damit international eine Vorreiterrolle: Sie betreibt weltweit die erste Busflotte mit klimafreundlicher CO2-Kühlung. Ersetzt wird damit das bisherige klimaschädliche Kältemittel R134a, das bei Bussen noch zulässig ist. Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes, lobt: „Die BVG beweist mit der frühzeitigen Entscheidung für ein natürliches Kältemittel Weitblick.“
Bauprodukte, die die CE-Kennzeichnung tragen und im europäischen Wirtschaftsraum frei handelbar sind, müssen die nationalen Bestimmungen in ihrem Vermarktungsgebiet erfüllen. Eine neue Datenbank soll den Herstellern helfen, einen Überblick darüber zu bekommen, welche Vorschriften für gefährliche Stoffe in Bauprodukten wo gelten. Bis jetzt haben die ersten Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, ihre Daten eingetragen.
Seit über 30 Jahren können sich Verbraucherinnen und Verbraucher durch den Blauen Engel aktiv für den Schutz von Umwelt und Gesundheit einsetzen. Das neue Logo „Der Blaue Engel schützt das Klima“ auf klimarelevanten Produkten und Dienstleistungen unterstützt Sie bei Ihrer Kaufentscheidung für das umweltgerechte Produkt oder die umweltfreundliche Dienstleistung.
Eine UBA-Untersuchung zeigt, dass viele schadstoffoptimierte Rezepturen von Lacken als emissionsarm eingestuft werden können und die Emissionen teilweise deutlich unter den Anforderungen des AgBB-Bewertungsschemas liegen. Daraus wurden Kriterien für eine neue Vergabegrundlage für den Blauen Engel für Lacke abgeleitet, die differenzierte Maximalwerte für VOC, SVOC und bisher nicht bewertete Stoffe enthalten. Damit sind Emissionen aus Lacken deutlich strenger limitiert.
Seit 1995 ist FCKW in neuen Kühlgeräten verboten. Aber es gibt noch viele alte FCKW-haltige Kühlgeräte, die nur nach und nach entsorgt werden. Im neuen UBA-Ratgeber ist nachzulesen, wie viele FCKW-haltige Altgeräte pro Jahr anfallen und er gibt Tipps zur richtigen Entsorgung.
Sie suchen für Ihre Behörde oder Ihr Unternehmen Notebooks, die wenig kosten, Energie sparen und dazu noch leise sind? Ausschreibungen zum Kauf umweltfreundlicher Geräte sind wegen vergaberechtlicher Vorgaben oft kompliziert. Mehr Licht ins Dunkel bringen das Beschaffungs-Portal „ITK-Beschaffung.de” in deutscher, englischer und französischer Sprache und ein neuer Leitfaden.
Die Ökodesign-Richtlinie der EU ist ein starkes und geeignetes Instrument, um die Energieeffizienz von Produkten zu erhöhen. Aus den beachtlichen Effizienzgewinnen aber auch absolute Einsparungen zu machen, ist eine Herausforderung. Mit der Publikation „Umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte” stellt das Umweltbundesamt die Richtlinie, ihren Ausgestaltungsprozess sowie ihre Auswirkungen auf Hersteller und Verbraucher leicht verständlich dar.
In der EU sind verschärfte Anforderungen an die Energieeffizienz von Kühl- und Gefriergeräten sowie Waschmaschinen geplant. Die Regelungen zur Ökodesign-Richtlinie wurden bereits von den EU-Mitgliedstaaten Ende März verabschiedet und sollen, wenn das EU-Parlament zustimmt, ab dem 1.Juli2010 gelten. Mit ihnen ließen sich bis zum Jahr 2020 in der EU 7,5 Milliarden Kilowattstunden Energie und 3,8 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen.
Silber wird als Biozid in zahlreichen Produkten des täglichen Lebens eingesetzt. Das im Auftrag des Umweltbundesamtes abgegebene Gutachten enthält eine erste Risikoabschätzung des Silbereintrages in die Umwelt, Informationen über Biozid-Produkte und Einsatzmengen, Verbleib und Verhalten in der Umwelt sowie ökotoxikologische Daten.