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Luft und Luftreinhaltung

Luftbelastung Deutschland 2011 (vorläufige Auswertung)

Letzte Änderung: 27.01.2012

Die vorläufige Auswertung der Luftbelastungssituation 2011 in Deutschland zeigt: Grenzwerte für Stickstoffdioxid vielerorts überschritten / mehrere Episoden mit deutlich zu viel Feinstaub

Luftmessstation
Foto: Umweltbundesamt
Das Umweltbundesamt stellt eine erste Auswertung der Luftbelastungssituation des Jahres 2011 im Vergleich zu den Vorjahren vor. Die Auswertung basiert auf vorläufigen, noch nicht abschließend geprüften Daten aus den Messnetzen der Länder und des Umweltbundesamtes. Beurteilt wird die Belastungssituation durch die Schadstoffe Feinstaub (PM10), Stickstoffdioxid (NO2) sowie Ozon, die nach wie vor Überschreitungen der geltenden Grenz- und Zielwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit aufweisen.

An etwa 57 Prozent der städtisch verkehrsnahen Stationen lagen im Jahr 2011 die NO2-Jahresmittelwerte über 40 Âµg/m3. An einzelnen verkehrsnahen Messstationen (ca. 5 Prozent) traten öfter als 18mal NO2-Stundenwerte über 200 µg/m3 auf. Im Vergleich zu den Vorjahren war die Stickstoffdioxidbelastung im Jahr 2011 unverändert hoch.

An ca. 20 Prozent aller Messstationen wurden an mehr als 35 Tagen PM10-Tagesmittelwerte über 50 µg/m3 gemessen und somit Überschreitungen des Grenzwertes festgestellt. An weniger als einem Prozent der Stationen wurde zudem der PM10-Grenzwert von 40 µg/m3 im Jahresmittel überschritten. Im Mittel lagen die Feinstaub-Konzentrationen über dem Niveau der vorangegangenen vier Jahre.

Die Ozonkonzentrationen überschritten an etwa 11 Prozent der Messstationen den Zielwert zum Schutz der menschlichen Gesundheit.

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