Wettbewerb Wir und die Zukunft: der grüne Blick

Themen

Klimaschutz

Aktuelles

Service

Verwandte Sachgebiete im UBA

 

 

 

Sie sind hier: Startseite > Klimaschutz - Aktuelles > Klimapolitik > Internationale Verträge

to the English version of this page

Klimaschutz

Internationale Verträge

Letzte Änderung: 10.01.2012

Die Staatengemeinschaft ist zur Stabilisierung des Klimawandels auf verlässliche Vereinbarungen angewiesen. 2005 trat das Kyoto-Protokoll in Kraft, das die Reduzierung von Emissionen in den ratifizierenden Staaten fordert. Nur die USA bekennt sich nicht zu den Verpflichtungen des Protokolls. Zur Weiterentwicklung finden regelmäßig Vertragsstaatenkonferenzen zur Klimarahmenkonvention (COP) sowie zum Kyoto-Protokoll (CMP) statt.

Zeitstrahl zur Geschichte der internationalen Klimaschutzverträge:
1992 Klimarahmenkonvention in Rio de Janeiro
1997 Kyoto-Protokoll
2010 COP 16 Cancún
Zeitstrahl zur Geschichte der internationalen Klimaschutzverträge

Die Klimarahmenkonvention

1. Vertragsstaatenkonferenz zur Klimarahmenkonvention in Berlin 1995Der politische Prozess zum Schutz des Klimas begann Ende der 80er Jahre und führte zunächst zum Abschluss der Klimarahmenkonvention. 1992  wurde in Rio de Janeiro von fast allen Staaten der Welt das Rahmenabkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC: United Nations Framework Convention on Climate Change) verabschiedet  und seither von 192 Staaten ratifiziert. In ihr ist als Ziel formuliert, dass eine  „gefährliche Störung des Klimasystems durch den Menschen” vermieden werden soll [Art. 2 UNFCCC]. Dazu sollen alle Staaten gemäß ihrer „gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortung und Kapazitäten” beitragen. Die erste Vertragsstaatenkonferenz zur Klimarahmenkonvention fand im Frühjahr 1995 in Berlin statt. Das „Berliner Mandat” war die Basis für Verhandlungen über das spätere Kyoto-Protokoll zur Verringerung von Treibhausgasemissionen, welches im Jahr 1997 auf der 3. Vertragsstaatenkonferenz in Kyoto, Japan, beschlossen wurde.

Das Kyoto-Protokoll

Mit dem Kyoto-Protokoll und den Beschlüssen von Marrakesch hat die internationale Staatengemeinschaft erstmals eine absolute und rechtlich bindende Mengenbegrenzung der Emissionen von Treibhausgasen in den Industriestaaten, die das Kyoto-Protokoll ratifiziert haben, in einem völkerrechtlichen Vertrag verankert.

Das Kyoto-Protokoll ist am 16. Februar 2005 in Kraft getreten. Dazu mussten 55 Staaten das Protokoll ratifiziert haben und diese im Jahre 1990 für mindestens 55 % der Emissionen der Industriestaaten verantwortlich sein. Inzwischen haben 192 Staaten das Protokoll ratifiziert. Die USA sind das einzige Industrieland, das nicht dazu bereit ist, sich zu den Verpflichtungen des Kyoto-Protokolls zu bekennen.

Mit dem Kyoto-Protokoll ist eine Trendwende hin zu einer Reduzierung der Emissionen dieser Staaten vorgegeben und gefordert. Dieser internationale Rahmen führt durch seine marktorientierte Ausgestaltung dazu, dass die Emission von Treibhausgasen mit einem Marktpreis versehen wird und sich ihre Vermeidung wirtschaftlich rechnet.

Unsere Broschüre zum Kyoto-Protokoll in seiner Gestalt nach den Konferenzen von Bonn und Marrakesch 2001 stellt alle wichtigen Elemente dieses Klimaschutzabkommen in allgemein verständlicher Form dar.

Unter folgenden Links finden Sie die auf der siebten Vertragsstaatenkonferenz in Marrakesh beschlossenen Durchführungsbestimmungen zum Kyoto-Protokoll:

Vertragsstaatenkonferenzen zur Klimarahmenkonvention (COP) sowie zum Kyoto-Protokoll (CMP) finden regelmäßig statt. Wichtige Entscheidungen wurden zuletzt im Dezember 2009 in Kopenhagen und im Dezember 2010 in Cancún (Mexiko) getroffen.

Kopenhagen-Vereinbarung und Entscheidungen von Cancún

Hier finden Sie den in Kopenhagen gefassten Beschluss PDF / 384 KB.

Weitere Hintergrundinformationen zu den Ergebnissen der Klimakonferenz in Kopenhagen können Sie dem Diskussionspapier „Copenhagen and beyond: reshuffling the cards“ entnehmen. Enthalten ist auch eine deutsche Zusammenfassung.

Hier finden Sie alle Informationen zum Cancún Agreement auf Englisch.

 

Startseite | Presse | Publikationen | Das Umweltbundesamt | Service & Kontakt | Daten | Jobs | Termine | Impressum | English | Sitemap