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Chemikalienpolitik und Schadstoffe, REACH

Wasch- und Reinigungsmittel

Letzte Änderung: 06.09.2012

Frühjahrsputz – Informationen zum umweltschonenden Einsatz von Reinigungsmitteln

Inhalt:

Was bedeutet „Nachhaltig Reinigen“?

Der bewusste Umgang mit Reinigungsmitteln sowie anderen Haushaltschemikalien ist ein wesentlicher Schritt zum nachhaltigen Einsatz der Produkte.

Wasch- und Reinigungsmittel werden täglich in den Haushalten eingesetzt. Auf Grund ihrer Allgegenwärtigkeit wird daher eine mögliche Gefährdung von Umwelt und Gesundheit durch ihre Verwendung häufig unterschätzt. Wasch- und Reinigungsmittel belastet das Abwasser erheblich mit Chemikalien. Zusätzlich können bei ihrer Anwendung allergene Substanzen in die Wohnung eingebracht werden.

Nachhaltigkeit in der Haushaltsreinigung bedeutet daher, dass die Reinigungsmittel eine hygienische Reinigung ermöglichen und gleichzeitig die Gesundheit und die Umwelt möglichst gering belasten. Neben den verwendeten Reinigungsmitteln und deren Inhaltsstoffen spielt dabei die sparsame Anwendung eine wesentliche Rolle.

Anforderungen an die Reinigungsmittel

In Deutschland werden pro Jahr ca. 220.000 Tonnen Haushaltsreiniger verkauft. Hinzu kommen noch ca. 260.000 Tonnen Geschirrspülmittel. Die in diesen Produkten enthaltenen Chemikalien können Umwelt und Gesundheit unterschiedlich stark belasten.

Zur Umwelt:

Die in den Reinigungsmitteln enthaltenen Tenside sind inzwischen vollständig biologisch abbaubar. Andere enthaltene Inhaltsstoffe wie  Phosphonate, optische Aufheller, Polycarboxylate, Koservierungsmittel, Silicone, Paraffine, Duftstoffen und Farbstoffe sind hingegen häufig biologisch schwer oder nicht vollständig abbaubar, können sich in der Umwelt und in Organismen anreichern und Gewässerorganismen schädigen. Zusätzlich tragen bestimmte Inhaltstoffe, wie z. B. Phosphor- oder Stickstoffverbindungen, zu einer Überdüngung der Gewässer (Eutrophierung) bei. Darum sollten Reinigungsmittel im Idealfall möglichst frei von derartigen Stoffen, zumindest jedoch arm an ihnen sein.

Auf folgende Reinigungsmittel sollte daher verzichtet werden, da sie im Vergleich zu anderen Reinigungsmitteln oder -methoden als stärker umweltbelastend zu betrachten sind:

Auch auf chemische Abflussreiniger kann meist verzichtet werden, wenn der Abfluss mechanisch mit Saugglocke, Bürste oder Spirale gereinigt wird. Dadurch kann ein Eintrag von Chemikalien in das Abwasser vollständig vermieden werden. Verschiedene dieser mechanischen Rohrreiniger besitzen sogar den Blauen Engel.

Grundsätzlich sollten Bürsten, Mikrofasertücher, Fensterabzieher und andere mechanische Hilfsmittel zum Einsatz kommen, da diese die Reinigung unterstützen und dadurch zur Verringerung des Einsatzes von Chemikalien beitragen.

Gelegentlich kann grober Schmutz, z. B. Sand, vom Boden sogar allein mit Besen, Handfeger und Kehrblech beseitigt werden.

Zur Gesundheit:

Reinigungsmittel enthalten je nach Anwendungsbereich auch gesundheitsschädliche Stoffe oder können sogar als Produkt selbst als gefährlich eingestuft sein. Daher sind auf der Verpackung Hinweise zu den Inhaltsstoffen sowie zu möglichen Risiken des Produktes gegeben.

Auf folgende Reinigungsmittel sollte daher verzichtet werden, da sie im Vergleich zu anderen Reinigungsmitteln oder -methoden als stärker gesundheitsbelastend zu betrachten sind:

Praktische Tipps für den Alltag

Wer sparen möchte, aber auch etwas für die Umwelt tun will, kann sich bei unseren Tipps ein paar Anregungen für ein sauberes Ergebnis holen:

Tipp 1: Machen Sie es gleich.

Tipp 2: Achten Sie auf die Hygiene.

Tipp 3: Beachten Sie die Dosierung!

Tipp 4: Umweltschutz ohne großen Aufwand.

Tipp 5: Schonen Sie die Haushaltskasse.

Tipp 6: Sorgen sie möglichen Unfällen mit Reinigungsmitteln vor.

Wollen Sie noch mehr wissen? Hier finden Sie:

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