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Letzte Änderung: 10.08.2010
Hochwasser ist ein natürliches Ereignis im jahreszeitlichen Abflussgeschehen der Flüsse. Wir Menschen nehmen aber dennoch Einfluss darauf. Mit der Gestaltung unserer Umgebung wirken wir auf die Entstehung und den Verlauf von Hochwasserereignissen, und wir häufen Werte in Gebieten an, die ehemals den Flüssen als Überschwemmungsflächen zur Verfügung standen. Trifft ein Hochwasser auf Siedlungen oder Industriegebiete, so kann es sehr hohe Schäden verursachen.
Zuletzt entstanden im August 2005 mehrere Millionen Euro Schäden im Süden Deutschlands durch Hochwasser. Betroffen waren die Einzugsgebiete der Flüsse Isar, Lech, Iller und Inn. Auch in diesem Jahr erhöhte sich zum Beginn des Frühlings die Hochwassergefahr wegen der Schneeschmelze und der noch gefrorenen Böden, so dass aller Niederschlag direkt in die Flüsse und Seen gelangte.
Seit Jahrhunderten kennen Menschen die Gefährlichkeit von Hochwassern, doch häufig liegen mehrere Jahrzehnte zwischen den Ereignissen, so dass das Gelernte und Erfahrene in Vergessenheit gerät.
Mit dieser Broschüre möchte das Umweltbundesamt dem Vergessen nach Hochwasserereignissen entgegen wirken. Sie vermittelt grundlegendes Wissen zur Entstehung von Hochwasser und informiert über die Möglichkeiten des vorbeugenden Hochwasserschutzes auch für jeden Einzelnen.
Außerdem erklärt sie die wesentlichen Inhalte des am 10.05.2005 in Kraft getretenen Hochwasserschutzgesetzes und spricht aber auch die Herausforderungen der Zukunft an, z.B. die Wirkungen des Klimawandels auf die Wahrscheinlichkeit von Hochwasserereignissen.