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Letzte Änderung: 14.01.2011
Das Projekt COHIBA - „Control of hazardous substances in the Baltic Sea Region” wurde zur Unterstützung der Umsetzung des HELCOM Ostseeaktionsplans (BSAP-„Baltic Sea Action Plan“) für den Themenbereich gefährliche Stoffe initiiert.
Dabei sollen die Ostsee-Anrainerstaaten gemeinsam handeln, um den Eintrag gefährlicher Stoffe zu reduzieren bzw. zu unterbinden. Die Laufzeit des Projektes ist von 2009-2012. Das Projekt ist co-finanziert durch die Europäische Union im Rahmen des Baltic Sea Region Programme 2007-2013.
| 1. | Dioxine (PCDD), Furane (PCDF) und dioxinähnliche Polychlorierte Biphenyle (PCB) |
| 2. | Tributylzinnverbindungen (TBT), Triphenyltzinnverbindungen (TPhT) |
| 3. | Pentabromodiphenylether (pentaBDE), Octabromdiphenylether (octaBDE), Decabromdiphenylether (decaBDE) |
| 4. | Perfluoroctansulfonat (PFOS), Perfluoroctansäure (PFOA) |
| 5. | Hexabromcyclododecan (HBCDD) |
| 6. | Nonylphenole (NP), Nonylphenolethoxylate (NPEO) |
| 7. | Octylphenole (OP), Octylphenolethoxylate (OPEO) |
| 8. | Kurzkettige Chlorparaffine (SCCP oder Chloralkane C10-13), Mittelkettige Chlorparaffine (MCCP or Chloralkane C14-17) |
| 9. | Endosulfan |
| 10. | Quecksilber |
| 11. | Cadmium |
In dem Projekt arbeiten 22 Partner aus den europäischen Ostsee-Anrainerstaaten Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und Schweden mit.
Das Umweltbundesamt leitet das Arbeitspaket 5 „Kosteneffiziente Maßnahmen zur Reduzierung der Einträge gefährlicher Stoffe“. Für das UBA handelt es sich um ein Drittmittelvorhaben. Zur Unterstützung der Erfüllung der fachlichen Anforderungen wurde das Fraunhofer Institut ISI als Unterauftragnehmer in das Projekt mit eingebunden.