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Wasser, Trinkwasser und Gewässerschutz

Schutz der Meere

Letzte Änderung: 30.03.2011

Abendstimmung am MeerDie Meere bedecken 71 % der Fläche der Erde und aus ihnen kommt alles Leben unseres Planeten. Unser Wissen über die Meere und vor allem über die Tiefsee hat aber noch große Lücken. Wir wissen nicht genau, was wir mit unseren Eingriffen anrichten – wir wissen aber auch nicht genau, welchen möglichen Nutzen wir aus intakten Meeren ziehen können.

Alle Meere erfüllen wichtige Funktionen für die Erde, deshalb müssen sie von heutigen und zukünftigen Generationen als „Schatz” und nicht als Müllkippe betrachtet werden.

Das übergeordnete Ziel ist es, die gesamte Meeresumwelt einschließlich ihrer biologischen Vielfalt zu schützen und zu erhalten. Denn was in den Meeren an Lebensraum verloren geht, lässt sich häufig nicht wieder zurückholen. Auch die Übernutzung der Meere als natürliche Ressource wird nachteilige, teilweise irreversible Auswirkungen auf die marinen Ökosysteme haben. Der Erhalt der Biodiversität und Funktionsfähigkeit der Meere bedingt daher weitere große Anstrengungen zum Meeresschutz bis hin zur Zurückhaltung bei der Nutzungsintensität.

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MöweHier finden Sie Aktuelles zum Thema Meeresschutz.
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Relevante Themen des Meeresschutzes

Tote KrabbeRückgang der Fischbestände, bedrohte Korallenriffe, Algenteppiche, Ölverschmutzungen, Schiffsmüll, Unterwasserlärm…Die Zeugnisse menschlicher Nutzung und Eingriffe sind allgegenwärtig und gefährden die marinen Ökosysteme.
Relevante Themen des Meeresschutzes

Zustand der Nord- und Ostsee

AlgenNord- und Ostsee gehören zu den am meisten gefährdeten Meeren. Sie werden als Senken für gefährliche Stoffe missbraucht, sind überfischt und stark von Eutrophierung betroffen. Um den Problemen entgegenzuwirken, ist eine konsequente Überwachung und Bewertung ihres ökologischen Zustands nötig. Sie bilden die unerlässliche wissenschaftliche Grundlage für Verbesserungs- und Erhaltungsmaßnahmen.
In diesem Zusammenhang spielen Verursacher- Verursacherprinzip:
Die Kosten der Maßnahmen zur Verhütung, Bekämpfung und Verringerung der Verschmutzung sind vom Verursacher zu tragen.
Quelle: OSPAR Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt des Nordostatlantiks in seiner konsolidierten Fassung von 1992 sowie der Erweiterung des Übereinkommens um die Anlage V zum Naturschutz von 1998; in Artikel 2 "Allgemeine Verpflichtungen" niedergelegt.
und Vorsorgeprinzip Vorsorgeprinzip:
Verhütungsmaßnahmen werden getroffen, wenn triftige Gründe zur Besorgnis vorliegen, dass unmittelbar oder mittelbar der Meeresumwelt zugeführte Stoffe oder Energie zu einer Gefährdung der Menschlichen Gesundheit, einer Schädigung der lebenden Ressourcen und der Meeresökosysteme, einer Beeinträchtigung der Annehmlichkeiten der Umwelt oder einer Behinderung der sonstigen rechtmäßigen Nutzungen des Meeres führen können, selbst wenn es keinen schlüssigen Beweis für einen ursächlichen Zusammenhang zwischen den Einträgen und ihren Auswirkungen gibt.
Quelle: OSPAR Übereinkommen zum Schutz der Meeresumwelt des Nordostatlantiks in seiner konsolidierten Fassung von 1992 sowie der Erweiterung des Übereinkommens um die Anlage V zum Naturschutz von 1998; in Artikel 2 "Allgemeine Verpflichtungen" niedergelegt.
eine maßgebliche Rolle. Sie sind essentielle Grundlagen von Umwelt- und Naturschutz, die auch in der Wasserwirtschaft verankert sind und sowohl die Zustandsbewertung als auch die Maßnahmenfindung leiten.
Zustand der Nord- und Ostsee

Internationale und europäische Meerespolitik

Symbol europäische WasserpolitikDie EU-Kommission entwickelte eine thematische Strategie zum Schutz und zur Bewahrung der Meeresumwelt. Weiterhin veröffentlichte sie im Sommer 2006 das Grünbuch und im Oktober 2007 das Blaubuch einschließlich Aktionsplan zur künftigen europäischen Meerespolitik als Bestandteil der EU-Politik zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung. Aus der Sicht des UBA ist es wichtig, dass bindende Festlegungen und konkrete Zeitziele hinsichtlich des Meeresschutzes Bestandteil der Meerespolitik werden.
Internationale und europäische Meerespolitik

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